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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Politisch engagiert

Das europäische Studierendenforum AEGEE übernimmt seit Jahren einen Großteil der Betreuung ausländischer Studierender für die Uni Aachen. Im Gegenzug hat sie einen Vertrag mit unserem Verein unterzeichnet, der die kostenlose Bereitstellung eines Büros beinhaltet. Leider befindet sich dieses Büro in einem Gebäude, das auf seinen wohlverdienten Ruhestand wartet. Es steht nur noch nicht ganz fest, ob es mit gefühlten 12.035 oder 12.036 Jahren abdanken darf.
Nichtsdestotrotz sind wir froh, überhaupt einen Raum zur Verfügung gestellt zu bekommen. Leider ist er inzwischen nur viel zu klein, um die ganzen Dinge unseres ständig wachsenden Vereins beherbergen zu können und gleichzeitig noch als vernünftige Arbeitsstätte zu dienen. Vor Kurzem haben wir deshalb eine riesige Aufräumaktion gestartet. Während auf dem Vereinscomputer das Wahlduell der deutschen Bundestagswahl lief, haben wir ausgemistet, sortiert und in die Höhe gebaut. Obwohl wir zu siebt gute fünf Stunden beschäftigt waren, hatten wir ziemlichen Spaß und konnten uns dank des Duells auf die Wahlkampfdebatte einstimmen, die wir am nächsten Tag veranstalteten. Da AEGEE zwar ein überparteilicher, aber proeuropäischer Verein ist, organisierten wir jede Woche bis zur Bundestagswahl eine Diskussionsrunde zu einem Thema, das mit der Europapolitik zusammenhängt.
Aber der AEGEE bietet mir natürlich nicht die einzige Chance, mich mit Politik auseinanderzusetzen. Zuletzt gab es auch viele interessante Veranstaltungsreihen an der Uni, die Themen wie Rechtspopulismus, den Brexit oder die aktuelle Bildungspolitik aufgriffen. Vieles habe ich mir angehört, einiges aber leider auch verpasst. Dass sich Christian Lindner zu uns in den Hörsaal gewagt hatte, habe ich zum Beispiel erst an seinem Wahlkampfplakat erkannt, welches im Hintergrund den vollbesetzten Aachener Audimax zeigt – ein seltener Anblick …
Fazit: Es gibt auch außerhalb der Vorlesungen sehr viele interessante Veranstaltungsangebote an der Uni – und das Beste ist: Sie sind kostenlos!

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Oct 13, 2017
Autor: Katha
Rubrik: studium
Oct 13, 2017

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Wochenbeste in Spanisch

Ein Freund hat mich vor einigen Wochen auf eine kostenlose Fremdsprachen-App aufmerksam gemacht. Dadurch lerne ich im Moment nicht nur fleißig für Strömungsmechanik, sondern auch für Spanisch!
Mit dieser App liefern er und ich uns Woche für Woche ein Lernduell. Inzwischen bin ich ziemlich begeistert. Ohne konkreten Grund und ohne Druck, eine neue Sprache zu lernen, habe ich die Lektionen begonnen. Alle paar Tage sagt die App einem, auf welchem Platz man in der Bestenliste steht. Wer am Sonntagabend die meisten Punkte hat, gewinnt die Wochenrunde. Für jede gemachte Lektion gibt es zehn Punkte. Außerdem kann man Extrapunkte sammeln, wenn man sie fehlerfrei absolviert oder indem man keinen Tag aussetzt und jeden Tag kontinuierlich sein Tagesziel erfüllt. Durch diese Funktion habe ich zwar nicht mehr Ehrgeiz entwickelt, Spanisch zu lernen, aber ich will mich unter keinen Umständen von meinem Freund besiegen lassen! Das geht ihm natürlich ähnlich, weshalb wir jeden Tag im Schnitt 20 Minuten Spanisch lernen. Am Ende erfüllt es also den gleichen Zweck.
Außerdem gibt es ein Gesamtranking. Da ist mein Kumpel im Vorteil: Er hat einen Monat vor mir angefangen. Dafür habe auch ich einen Vorteil: Ich spreche fließend Französisch. Damit beherrsche ich passiv schon mal das halbe Vokabular und habe ein Gefühl für die Grammatik. Und das zahlt sich aus: Zwar hat er noch einen kleinen Vorsprung, aber dieser wird beständig kleiner. In Summe ist die App also ziemlich schlau konzipiert und vor allem für Leute optimal, die sich gegenseitig zum Lernen motivieren wollen.
Zumindest passiv kann ich mir vorstellen, dass einem die Lektionen sehr viel bringen. Beim Sprechen traue ich mir allerdings noch nicht so viel zu, da ich bisher ja kaum ein spanisches Wort sagen musste (trotz Mikrofonfunktion) und die Grammatiklektionen ein wenig dürftig ausgefallen sind. Sobald wir mit dem Kurs durch sind, wollen wir zusammen ein spanisches Buch anfangen. Ich bin gespannt, wie viel so eine App wirklich bringt.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Oct 5, 2017
Autor: Katha
Rubrik: studium
Oct 5, 2017

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Geschoben oder geschmissen?

Nach einem ziemlich turbulenten Start in die Klausurphase habe ich jetzt ungefähr die Hälfte geschafft. Meine interessanteste Beobachtung bisher betraf die Anmeldezahlen zu unseren Klausuren und wie viele dieser Anmeldungen von Kommilitonen aus meinem Semester waren.
Wir sind damals mit 1.400 Maschinenbaustudierenden in das erste Semester gestartet. Zu der vorigen Klausur hatten sich insgesamt 800 angemeldet. Davon waren aber noch knapp die Hälfte Zweit- oder Drittschreiber aus höheren Semestern. Ergo haben nur 400 bis 500 Leute aus meinem Semester mitgeschrieben. Das bedeutet, dass zwei Drittel von uns entweder geschoben oder geschmissen haben. Diese Zahlen werde ich mir in der nächsten schlecht laufenden Klausur ins Gedächtnis rufen. Hilft bestimmt gegen Anflüge von Panik! Drei von sieben Klausuren stehen mir immerhin noch bevor – unter ihnen die schwerste im ganzen Studium. Zum Glück habe ich für die kommenden Prüfungen etwas mehr Zeit, sodass ich mich nächste Woche endlich mal aus meinem Lernraumradius herausbewegen kann. Ich besuche meine Familie und gönne mir ein bis zwei Tage Pause, um mich mal ein paar anderen Dingen wie zum Beispiel dem anstehenden Urlaub oder dem Thema meiner Projektarbeit zu widmen.
Weil einige von uns im sechsten Semester ins Ausland gehen, haben sie relativ früh angefangen, sich mit der Projektarbeit zu befassen – und haben uns andere damit angesteckt. Vorgesehen für das fünfte oder sechste Semester, sollen wir in Gruppen von zwei bis fünf Leuten in einem ähnlichen Zeitraum wie bei der Bachelorarbeit eine wissenschaftliche Arbeit verfassen. Parallel zum normalen Studium, versteht sich. Dazu können wir uns an jedes beliebige Institut wenden, das gerade eine solche Arbeit ausschreibt. Trotzdem ist es natürlich sinnvoll, eine Arbeit in dem Bereich zu schreiben, den man auch ab dem fünften Semester vertieft. Da mindestens ein anderer aus meinem Freundeskreis wie ich Energietechnik vertiefen wird, muss ich mir zumindest um die Partnersuche keine Sorgen machen. Jetzt müssen wir nur noch ein spannendes Thema auswählen, für das wir uns beide interessieren.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Sep 29, 2017
Autor: Katha
Rubrik: studium
Sep 29, 2017