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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Von vollen Stundenplänen und Reinraumtechnik

Ich sitze an meinem Schreibtisch und starre fassungslos auf meinen finalen Stundenplan für das fünfte Semester. Es hätte alles so schön sein können. Aber nun muss ich mich von meinem vorlesungsfreien Freitag verabschieden und mich mit einer ungeplanten dreistündigen Laborübung für Prozessleittechnik anfreunden. Fragt sich nur, wann ich mich jetzt meinem Solarprojekt widmen soll?

Mit der obligatorischen Herbst-Erkältung habe ich mich nun durch die zweite Woche an der Fachhochschule gekämpft. Mein Stundenplan ist mittlerweile so voll wie die Mensa gleich nach Semesterbeginn, wenn sich die ganzen Neulinge zum Essen drängeln.

Aber es gibt auch Lichtblicke: Am Donnerstag haben wir mit unserem Professor für „CAD" und „Basistechnologien der Halbteiler- und Mikroelektronik" den Reinraum der Fachhochschule besichtigt. Die komplette Anlage erstreckt sich über mehrere Etagen. Mit dem erforderlichen Unterhalt für die ganze Einrichtung könnte ich mir bequem jedes Jahr ein neues Auto kaufen. Schon beeindruckend, was unsere kleine Hochschule so alles zu bieten hat!

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Oct 28, 2008
Autor: Elke
Rubrik: studium
Oct 28, 2008

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Dozenten mit Praxiserfahrung

Die klassischen ingenieurwissenschaftlichen Vorlesungen wie „Maschinenelemente" oder „Fertigungstechnik" gehören zu den interessantesten des Studiums. Dabei hängt es allerdings ziemlich stark vom Dozenten ab, wie gut die Vorlesung tatsächlich ist.

Gerade die älteren Dozenten, die viele Jahre in der Industrie gearbeitet haben, können in der Regel nicht nur durch ihr Wissen in ihrem speziellen Fachgebiet, sondern auch durch umfassende Kenntnisse in den verschiedensten Bereichen überzeugen. Zu jedem beliebigen Thema fällt ihnen ein Beispiel aus der Praxis ein, was uns Studierenden den Stoff dann wirklich verständlich und greifbar macht. So schafft es manch ein Dozent, den Hörsaal regelmäßig vollständig zu füllen und das Plenum dazu zu bringen, gespannt und ruhig zuzuhören.

Auf der anderen Seite gibt es auch Dozenten, welche die Hochschule nie verlassen haben. Nach ihrem Abschluss ging es gleich weiter mit der Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Institut. Diese haben dann zwar viel Ahnung von der Theorie und Erfahrung in der Forschung, aber leider weniger von der Arbeit in Industrie und Wirtschaft. Aber so können Dozenten, die jahrelang in der Industrie waren, ihre Erfahrungen weitergeben und das theoretische Wissen aus den Vorlesungen sehr gut ergänzen.

Autor: Till  |  Rubrik: studium  |  Oct 27, 2008
Autor: Till
Rubrik: studium
Oct 27, 2008

Ingenieurwesen? Ja, bitte?

Von 0 auf 100 Prozent in einer Woche

Die erste Woche an der Fachhochschule verging schnell und hat mir nach sechs Wochen geistigem „Stand-by-Betrieb" gut getan. Ich war zwar jeden Tag erst im Halbdunklen zu Hause, dafür waren aber der Montag und Freitag gleich mal frei. Ein Hoch auf die Wiedervereinigung. Den freien Tag habe ich gleich mal genutzt, um die ersten Arbeitsblätter zu bearbeiten, die sofort angefallen sind.

Außerdem haben wir im Fach CAD/CAE (= Computergestütztes Konstruieren) eine recht umfangreiche Aufgabe bekommen. Im Großen und Ganzen sollen wir hier eine Schaltung entwerfen. Welche Funktion sie hat, ist uns frei überlassen. Lediglich die ungefähre Anzahl der zu verwendenden Bauteile wurde uns vorgegeben. Ich habe mich für einen digitalen Würfel entschieden. Ob mein Vorschlag allerdings akzeptiert wird, erfahre ich erst später.

Am besten hat mir in der vergangen Woche mein Wahlpflichtfach gefallen - Energielogistik zu belegen, war eine ausgezeichnete Entscheidung. Die erste Veranstaltung stand zwar eher unter dem Motto „Motivation", aber ich habe jetzt einen ganz guten Überblick über die Themen, welche nun auf mich zukommen. Der Handel mit Strom und anderen Energien ist interessant, allgegenwärtig und auch zukunftsrelevant. Auch der Weg von der Erzeugung bis zum Verbraucher ist umfangreicher und aufwendiger als man auf den ersten Blick annimmt. Ich glaube, das ist genau das, was ich später gerne beruflich machen würde. Mal sehen, wohin mich die Zukunft verschlägt.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Oct 21, 2008
Autor: Elke
Rubrik: studium
Oct 21, 2008