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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Roadtrip gen Osten

Autor:
Katha

Rubrik:
orientieren

10.11.2017

Während Sturm Xaver im Oktober den Norden Deutschlands verwüstete, saß ich mit meinen Freunden im Bulli auf dem Weg nach Dresden. Von der westlichsten Stadt Deutschlands, Aachen, waren wir auf dem Weg in eine der östlichsten.

Zwar konnte ich als Fahrer an der hervorragend mit Getränken und Knabberzeug versorgten Rückbankrunde nicht teilnehmen, gemütlich war es trotzdem für uns alle. Zumindest bis wir das erste Mal zwecks Pinkelpause hielten und uns die Türen aus der Hand flogen. Augenblicklich wieder frisch und wach von der steifen Brise setzten wir die Fahrt fort. Leider nicht lange, denn ein paar Kilometer weiter rauschten wir in eine Vollsperrung. Xavier hatte zwei Lastwagen vor uns in den Graben befördert. Wir improvisierten und bauten uns zwischen den stehenden Autos ein Spielfeld auf, um die alkoholfreie Version des bekannten Spiels Flunkyball zu spielen – zu unserer Unterhaltung und der der Umstehenden. In Dresden angekommen, fanden wir unsere Airbnb Bude problemlos und lernten unseren Host kennen, der uns super hilfsbereit gute Tipps und Ratschläge für den Abend mit auf den Weg gab. Da ich bisher in so ziemlich allen Städten, die ich in letzter Zeit besucht hatte, gute Erfahrungen mit Free Walking Tours gemacht habe, schlug ich der Gruppe vor auch in Dresden und später in Prag eine zu machen. Wir hatten wieder Glück und erwischten einen tollen Guide, der uns kurzweilig und authentisch die Geschichten seiner Stadt erzählte. Da das Highlight unserer Reise und auch der längste Aufenthalt in Prag geplant war, könnten wir dort zwei Touren mitmachen. Eine durch die Altstadt und das jüdische Viertel und eine weitere durch die Schlossanlagen über Prag. Obwohl die Guides in Prag die Touren fast alle hauptberuflich machen, gerieten wir wieder an aufgeschlossene und lebhafte Guides, die es verstanden uns die verschachtelte und spannende Geschichte Prags nahezubringen.

Am letzten Abend liefen wir den Berg im Westen Prags hoch und genossen die fantastische Aussicht auf die dunkle Moldau und die hell erleuchtete Stadt dahinter. Vor uns lagen noch das letzte Etappenziel unserer Reise – Leipzig. 

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