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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Jetzt wird‘s spannend

Autor:
Katha

Rubrik:
studium

27.11.2017

Das neue Semester fängt für meinen Geschmack ziemlich gut an. Ich hab das Gefühl, nun wird es endlich spannender. Bisher habe ich ja eigentlich nur Mathe studiert. Das hat auch seine Gründe, denn ohne Mathe läuft im Maschinenbau eben nichts. Es ist trotzdem eher langweilig, wenn man sich eigentlich für Maschinen, Technik und Entwicklung interessiert. Jetzt kommen die Fächer, für die ich wirklich brenne.
Zwei meiner Freunde und ich habe die Vertiefung „Energietechnik“ gewählt. Das heißt, ich höre Vorlesungen über Motoren, Turbinen und Kraftwerke. Lauter spannendes Zeug eben. Für mein Vertiefungsmodul kann ich verschiedene Fächer belegen. Ich habe mich in diesem Semester für Kerntechnik entschieden – meiner ersten Einschätzung nach eine gute Entscheidung. Der Kurs ist mit 30 Leuten unfassbar klein, der Professor hält die Vorlesung aus Leidenschaft und der Übungsleiter ist engagiert und entschlossen, uns durch die Klausur zu bringen.
Da brauche ich vier Semester, um mir einzugestehen, dass ich wirklich nicht zu Vorlesungen gehen muss, weil ich dort nichts mitnehme und plötzlich sind die Vorlesungen so gut, dass ich sogar gerne hingehe. Auch das akute Gefühl, augenblicklich Schlaf zu brauchen, sobald ich im Hörsaal sitze, ist verschwunden.
Natürlich sind die einführenden Veranstaltungen immer die besten, weil man noch alles versteht. Aber ich habe die Hoffnung, dass es spannend bleibt. Zumal im nächsten Semester nur noch ein Fach übergreifend für alle Maschinenbauer ansteht. Alle anderen Veranstaltungen belege ich für die Vertiefung. Ein kleines Manko ist, dass ich durch die Spezialisierung nur noch wenig gemeinsame Fächer mit meinen Freunden habe. Zum Glück sind wir in der Energietechnik zu dritt. Die anderen haben Konstruktionstechnik, Produktionstechnik und Luft-und Raumfahrttechnik gewählt.

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