interaktiv

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Besser früh als nie

Autor:
Katha

Rubrik:
studium

13.02.2018

Da die Klausurphase jedes Jahr aufs Neue auf die Karnevalstage fällt, habe ich seit drei Jahren nun keinen Karneval mehr gefeiert. Darüber bin ich jedes Jahr wieder traurig, schließlich komme ich aus einer Gegend in der Nähe von Köln, wo jedes Dorf seinen eigenen, ernstzunehmenden Karnevalsumzug hat. Auch dieses Semester stehen bei mir zwei Klausuren an – also keine Chance auf Bützchen, Strüßje und originelle Kostüme. Ein bisschen Karnevalsluft konnte ich aber doch noch schnuppern: Mein Freund hatte schon vor Monaten Karten für die jährliche Karnevalsparty der Blauen Funken in Köln erworben. Mit den Musikerin und Bands Cat Ballou, Kasalla, Querbeat und Lost Frequencies, konnte ich zumindest etwas Karneval feiern – verfrüht, aber besser als nichts! Der Dresscode sah natürlich eine Kostümierung vor und da fast alle meine Kostüme in der Heimat lagern, war die Wahl denkbar einfach: Marilyn Monroe! Mit Turnschuhen und Rollkoffer muss ich bei dem Versuch, das weiße Kleid auf dem Weg zur Bahn weitestgehend fleckenfrei zu halten, ein witziges Bild abgegeben haben. Ich wurde nämlich tatsächlich gefragt, ob man mir mit dem Koffer helfen könne. Das Kleid blieb sauber, doch in Köln angekommen stellte ich fest, dass von meiner Lockenfrisur nur noch der Haarspraygeruch übrig geblieben war. Immerhin fiel ich mit meiner Verkleidung nicht weiter auf, denn circa 70 Prozent der Leute am Bahnhof waren selbst auch verkleidet. Am Bahnhof wurde ich von drei Freunden aus der Heimat aufgegabelt und wir starteten die Party mit einem Ranking: Auf Platz eins der kreativsten Kostüme des Jahres hat es die Ananas geschafft. Es war ohnehin ziemlich fruchtig auf der Tanzfläche. Zum Trendkostüm des Jahres kürten wir die Wassermelone.

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