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INgenieurwesen? Ja, bitte!

Praktische Beispiele

Autor:
Katha

Rubrik:
studium

01.03.2018

Seit Anfang Februar ist die Vorlesungszeit des Wintersemesters schon wieder vorbei. Nun realisiere ich zum fünften Mal, dass ein ganzes Semester verflogen ist, während ich gefühlt erst seit ein paar Monaten studiere.
Etwas ist in diesem Semester aber anderes. Ich spüre deutlich, dass ich die Grundlagen nun endlich hinter mir gelassen habe. Zum einen, weil ich endlich eine spannende Vertiefung wählen konnte und die Fächer deshalb deutlich mehr nach meinem Geschmack sind. Zum anderen, weil die Fächer nun aufeinander aufbauen und ich merke, dass ich abstrakte Theorien und Werkzeuge, die ich mir in Fächern wie Mathe oder Mechanik angeeignet habe, auf praktische Beispiele anwenden kann. Während der Aufgabentyp in den vorigen Semestern eher: „Lösen Sie die gegebene Differentialgleichung mithilfe einer Taylorentwicklung“, lautete, heißt es jetzt: „Berechnen Sie die Leistung des Sonnenkollektors, indem Sie die Wärmeströme bilanzieren.“ In beiden Fällen muss ich eine Differenzialgleichung lösen – im ersten Fall geht es aber ums Üben, im zweiten sind die Gleichungen nur Mittel zum Zweck. Das macht das Ganze natürlich deutlich angenehmer, weil ich endlich sehe, wozu ich das brauche, was ich in den Semestern zuvor stumpf gelernt habe.
Außerdem ist mir plötzlich klar geworden, dass ich kaum noch Klausuren vor mir habe. Zwar muss ich in den nächsten beiden Semestern noch etwa 60 ECTS-Punkte sammeln. Davon werde ich aber zwei Drittel für die anstehende Projektarbeit, das noch ausstehende Pflichtpraktikum und danach für die Bachelorarbeit bekommen. Den Spruch, den ich von vielen fertigen Maschinenbaustudierenden gehört habe – „Nach der Vertiefung fängt es an, Spaß zu machen“ – kann ich also bestätigen!

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