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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Die ersten Fachprüfungen

Die beiden Fächer „Marketing" und „Produktion und Logistik" wurden in einer gemeinsamen Klausur geprüft. Zusammen bilden sie eine so genannte Fachprüfung. Insgesamt besteht das Vordiplom aus acht solchen Fachprüfungen. Die Noten aus den Fachprüfungen bilden dann die Vordiplomsnote.

Demgegenüber stehen die Scheinprüfungen. In diesen Scheinen erhält man keine Note, sondern es geht nur um „Bestanden" oder „Nicht Bestanden". Ein weiterer Unterschied ist, dass man für die Scheine beliebig viele Versuche frei hat. In den Fachprüfungen hingegen gibt es drei Versuche und eine mündliche Ergänzungsprüfung. Sind diese alle erfolglos, ist man draußen.

Daher war auch jeder bereit, entsprechend mehr Arbeit in die Vorbereitung auf diese Prüfungen zu stecken.

Die beiden Vorlesungen „Marketing" und „Produktion und Logistik" hatten einen ordentlichen Umfang. Neben mehreren Hundert Folien gab es noch reichlich in verschiedenen Büchern nachzulesen und Aufgaben zu rechnen. Glücklicherweise konnte man sich hier nach Bedarf online einzelne Vorlesungen noch mal anschauen. Bei dieser Prüfungsvorbereitung lernt man das gemeinsame Vorgehen in Lerngruppen richtig zu schätzen. So kann man sich nicht nur gegenseitig den Stoff abfragen und Aufgaben gemeinsam lösen. Man weiß so auch immer, wie man im Vergleich zu den Anderen da steht. Bis zum Klausur-Termin gibt es zwar noch eine Menge Arbeit, aber zusammen lernt es sich doch schon deutlich leichter.

Autor: Till  |  Rubrik: studium  |  Nov 26, 2008
Autor: Till
Rubrik: studium
Nov 26, 2008

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Anwendung von Basistechnologien auf persönliche Wertgegenstände

Ich sitze im zweiten Vorlesungsblock von „Basistechnologien der Halbleiter- und Mikroelektronik". Vor mir auf dem Tisch liegt meine Namenskette, welche ich vor drei Jahren gutgläubig auf einem türkischen Basar, als ein vermeintliches Echtsilber-Produkt erworben habe. Bereits nach zwei Wochen musste ich der traurigen Wahrheit ins Gesicht blicken, dass ich da wohl keine gute Investition getätigt hatte, denn die Kette war bereits in die merkwürdigsten Farben gehüllt.

Seit 20 Minuten erstrahlt das gute Erinnerungsstück nun wieder in neuem Glanz. Zwar nicht im ursprünglichen Silber, aber dafür in einem noblen Gelb-Gold. Der Grund für den neuen Look ist die „Sputter-Anlage" in unserem Basistechnologienlabor. In der Mikroelektronik versteht man unter „Sputtern" das Erzeugen von Metall- oder Halbleiterschichten, unter dem Einfluss eines Hochvakuums.

Wir waren den gesamten ersten Block im Versuchsraum und alle durften Stücke mitbringen, die sie gerne mal in Gold erstrahlen lassen würden. Neben einigen typisch männlichen Gegenständen, wie dem Schlüssel für die Minibar oder einem Flaschenöffner, war meine Kette also auch ein Versuchsobjekt, was ihr mit einer mehrere Nanometer dicken Goldschicht gedankt wurde.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Nov 25, 2008
Autor: Elke
Rubrik: studium
Nov 25, 2008

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Das schlimme fünfte Semester

Nach nun mittlerweile vier Wochen im fünften Semester kann ich sagen, dass es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit das am vollsten gepackte meines bisherigen Studiums ist. Ich könnte sogar fast soweit gehen und behaupten, ich hätte Stress :-)

Mit meinem „Solarprojekt" hänge ich ganz schön im Zeitplan hinterher. Ich bin gerade dabei, einen Versuch "Photovoltaik" zu erstellen. Leider ist es nicht so einfach, bei dem vollen Stundenplan Termine zu finden, zu denen mein Projektpartner und ich gemeinsam Zeit haben, um im Labor zu arbeiten.

In der vergangenen Woche waren zum ersten Mal Gast-Referenten einer Firma bei unserer Wahlvorlesung „Energielogistik". Das Thema lautete: „Vertragliche Strukturen im liberalisierten Energiemarkt". Es war wirklich informativ, auch wenn das Thema recht ‚trocken‘ daher kommt. Im zweiten Block veranstalteten die beiden Referenten eine Art Rollenspiel, bei dem sie Gruppen mit entsprechenden Identitäten festlegten, etwa Kunden, Lieferanten, Netzbetreiber sowie Übertragungsnetzbetreiber. Mit unserem neu erworbenen Wissen über die gesetzlichen Grundlagen und Vertragsstrukturen sollten wir nun verschiedene Szenarien zur Stromlieferung durchspielen. Auch wenn alles etwas durcheinander ging, war der Lerneffekt durchaus vorhanden und die ganze Veranstaltung eine angenehme Auflockerung.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Nov 10, 2008
Autor: Elke
Rubrik: studium
Nov 10, 2008