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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Pfingstsegeln

Autor:
Katha

Rubrik:
studium

21.06.2018

Über Pfingsten findet an meiner Uni jedes Jahr eine Exkursionswoche statt, in der alle Studierenden und Angestellten frei bekommen und an Exkursionen teilnehmen können, die von den verschiedensten Instituten und Fakultäten veranstaltet werden. Alternativ kann man natürlich auch in den Urlaub fahren oder einfach ausspannen.
Letzteres ist für mich meistens die schlechteste Alternative, weshalb ich schon im vergangenen Jahr mit meinen Freunden einen Segelurlaub in den Niederlanden für diese Woche plante. Da wir bei der Organisation so früh dran waren, konnten sich tatsächlich auch ziemlich viele von uns diese Woche freihalten. Zu acht wollten wir mit dem Boot meiner Eltern die friesischen Meere unsicher machen. Da es mit so vielen Leuten auf dem Boot schnell eng werden kann, entschieden wir uns, ein zusätzliches Boot zu mieten.
Da mein Bruder und ich die einzigen in der Gruppe sind, die mit einem Boot umgehen und segeln können, teilten wir uns auf die beiden Boote auf. Am ersten Tag segelten wir getrennter Wege, da die Jolle nicht für den Seegang auf dem Ijsselmeer gemacht ist. Ich segelte also mit zwei Freunden an den vielen einsamen Inseln und Buchten vorbei zum vereinbarten Treffpunkt, während mein Bruder und der Rest der Gruppe mit dem großen Boot einen alternativen Weg übers Ijsselmeer wählten. Gegen Nachmittag trafen wir uns dann an einem wunderschönen einsamen Anleger in einem kleinen Binnenmeer wieder. Da gegen Abend auch noch der Wind auffrischte, konnte auch der Rest, der bisher mit dem großen Boot gesegelt war, eine sportliche Runde mit der Jolle drehen. Angst vorm Kentern brauchte man bei den Temperaturen auch nicht zu haben. Im Gegenteil, das Wasser war so angenehm warm, dass wir jeden Tag nach dem Segeln schwimmen waren.

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