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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Slowenien von oben - Teil 1

Autor:
Katha

Rubrik:
studium

14.08.2018

Meine Familie hat einige interessante Hobbys. Motorradfahren, Segeln und Gleitschirmfliegen sind darunter zweifellos die spannendsten. Um uns Letzterem eine ganze Woche lang widmen zu können, fuhren wir mit unserem Wohnmobil nach Slowenien. Dort bietet eine Flugschule betreutes Fliegen an. Das bedeutet, dass man in einer Gruppe mit mehreren Piloten unterwegs ist und zusätzlich zwei ausgebildete Fluglehrer dabei sind. Außerdem gibt es einen Kleinbus, der einen direkt am Hotel abholt und zu einem Startplatz fährt. Unterwegs staubt man im Idealfall noch ein paar Tipps zur lokalen Thermik vom einheimischen Fahrer ab. Da sich der Startplatz in den slowenischen Bergen auch mal als eine günstig gelegene Kuhweide entpuppen kann, stellt der Fluglehrer kurzerhand eine Windfahne auf und fertig ist der Startplatz. Grundsätzlich muss man einen Flugschein haben, um sich für diese Reise anzumelden. Damit sich aber auch die sicher fühlen, die noch nicht viel Übung haben oder lange nicht mehr geflogen sind, steht immer ein Fluglehrer am Start- und einer am Landeplatz bereit. Sobald der Fluglehrer merkt, dass sich jemand verschätzt, gibt er demjenigen über Funk einen Tipp, sodass alle sicher starten und landen können. Dennoch kommt es mal vor, dass einer von uns auf einem Feld landet – so auch dieses Mal. Zum Glück passiert bei einer solchen Landung meist nicht viel. Pilot und Schirm waren auch diesmal noch wohlauf, etwas gelitten haben nur ein paar Maispflanzen. Natürlich waren sofort ein paar Helfer vor Ort, die den Schirm vorsichtig aus dem Feld pflückten. In solchen Situationen überrascht es mich immer wieder, wie robust diese dünnen Plastikschirme sind.

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