interaktiv

Ingenieurwissenschaften? Ja, bitte!

Klausuren im Sommer

Autor:
Katha

Rubrik:
studium

30.08.2018

Die Lernraumsituation in Aachen spitzt sich weiter zu. Studierende reihen sich frühmorgens vor Unigebäuden ein, um einen der raren Lernplätze zu ergattern.
Im vergangenen Semester wurde ein zusätzliches Lernzelt provisorisch auf dem Campus aufgeschlagen. Dieses Mal müssen wir mit den vorhandenen Räumen auskommen, obwohl es noch mehr Studierende sind. Zusätzlich treibt die andauernde Hitze inzwischen selbst diejenigen aus ihren Wohnungen, die sonst lieber zuhause lernen. Einer dieser Menschen bin ich. Teils aus Bequemlichkeit, teils aus Rücksicht auf Kommilitonen mit Dachgeschosswohnung bleibe ich normalerweise an meinem Schreibtisch. Seitdem sich die Hitze allerdings so lange hält, dass man sie selbst nachts nicht mehr hinausbekommt, ist damit Schluss.
Klimatisierte Lernräume sind spärlich gesät auf dem Campus. Ebenfalls selten zu finden sind klimatisierte Hörsäle. Zugegeben, die vorlesungsfreie Zeit hat begonnen, warum also sollte diese Tatsache wichtig sein? Aus dem gleichen Grund, aus dem sich Studierende in eine Schlange stellen, um den ganzen Tag in einem unterirdischen Raum ohne Fenster zu verbringen: Klausuren. Denn die werden in Hörsälen geschrieben. Die Hörsaalverteilung sagt einem dann zwei Tage vor der Klausur, ob man die Klausur im brandneuen Hörsaalgebäude schreiben darf oder im alten Audimax. Ich hatte bisher noch kein Glück. Bei meiner ersten Klausur hatte es knapp 30 Grad Raumtemperatur.

Diesen Artikel teilen