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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Praktikumssuche

Ab Oktober wartet ein neues spannendes Kapitel meines Studiums auf mich: das Praxissemester. Deshalb habe ich im vergangenen Monat nach ausgeschriebenen Stellen im Bereich Nachhaltige Energie gesucht. Ich habe festgestellt, dass in diesem Sektor vor allem Elektrotechniker und weniger Maschinenbauer gesucht werden, was die Auswahl erheblich einschränkte. Da ich ein Praktikum in einer Stadt suchte, in der ich bei meiner Familie hätte unterkommen können, war die Auswahl noch begrenzter. Deshalb begann ich, zusätzlich Initiativbewerbungen zu schreiben. Letztendlich bewarb ich mich bei insgesamt vier Unternehmen. Die darauffolgenden Wochen waren frustrierend. Erst bekam ich eine Absage, danach kam gar keine Reaktion mehr. Nach etwa einem Monat wollte ich schon resigniert weitere Bewerbungen schreiben, da kam plötzlich eine Antwort auf eine Initiativbewerbung von dem Unternehmen, das ich von Anfang an favorisiert hatte. Sie fanden meine Bewerbung interessant und luden mich zum Vorstellungsgespräch ein.
Damit stand mir mein erstes Bewerbungsgespräch bevor, was mich entsprechend nervös machte. Zur Vorbereitung reflektierte ich meine Stärken und Schwächen, schaute mir meine Bewerbung noch einmal an und beschäftigte mich ausgiebig mit dem Unternehmen.
Ich war also mental auf fast alles vorbereitet, als ich mich überpünktlich auf den Weg zum Unternehmen machte. Das Gespräch lief dann recht entspannt. Es gab keine gemeinen Fragen, die Atmosphäre war freundlich und ich hatte meine Nervosität gut im Griff. Ein paar Tage später bekam ich die Zusage.
Das Beste: Das Unternehmen sitzt in Aachen, entspannte 15 Fahrradminuten von meiner Wohnung entfernt. Viel besser hätte es nicht laufen können!

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Sep 10, 2018
Autor: Katha
Rubrik: studium
Sep 10, 2018

Ingenieurwissenschaften? Ja, bitte!

Klausuren im Sommer

Die Lernraumsituation in Aachen spitzt sich weiter zu. Studierende reihen sich frühmorgens vor Unigebäuden ein, um einen der raren Lernplätze zu ergattern.
Im vergangenen Semester wurde ein zusätzliches Lernzelt provisorisch auf dem Campus aufgeschlagen. Dieses Mal müssen wir mit den vorhandenen Räumen auskommen, obwohl es noch mehr Studierende sind. Zusätzlich treibt die andauernde Hitze inzwischen selbst diejenigen aus ihren Wohnungen, die sonst lieber zuhause lernen. Einer dieser Menschen bin ich. Teils aus Bequemlichkeit, teils aus Rücksicht auf Kommilitonen mit Dachgeschosswohnung bleibe ich normalerweise an meinem Schreibtisch. Seitdem sich die Hitze allerdings so lange hält, dass man sie selbst nachts nicht mehr hinausbekommt, ist damit Schluss.
Klimatisierte Lernräume sind spärlich gesät auf dem Campus. Ebenfalls selten zu finden sind klimatisierte Hörsäle. Zugegeben, die vorlesungsfreie Zeit hat begonnen, warum also sollte diese Tatsache wichtig sein? Aus dem gleichen Grund, aus dem sich Studierende in eine Schlange stellen, um den ganzen Tag in einem unterirdischen Raum ohne Fenster zu verbringen: Klausuren. Denn die werden in Hörsälen geschrieben. Die Hörsaalverteilung sagt einem dann zwei Tage vor der Klausur, ob man die Klausur im brandneuen Hörsaalgebäude schreiben darf oder im alten Audimax. Ich hatte bisher noch kein Glück. Bei meiner ersten Klausur hatte es knapp 30 Grad Raumtemperatur.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Aug 30, 2018
Autor: Katha
Rubrik: studium
Aug 30, 2018

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Freizeitgestaltung

Auch wenn die Wohnungssuche viel Zeit in Anspruch nimmt, habe ich doch zwischendurch immer mal wieder einen freien Tag, den ich mehr oder weniger sinnvoll nutzen kann.
Zum Beispiel ging ich mit Freunden auf die Kartbahn. Wegen der Schulferien war sehr viel Betrieb. Dann ging es los: In der ersten Runde fuhr ich noch vorsichtig, um das Gefährt erstmal kennenzulernen, dann immer schneller. Irgendwann wurde ich etwas übermütig und verlor kurz die Kontrolle über das Fahrzeug. Als ich wieder auf der Strecke war und mein Kartwagen in die richtige Richtung zeigte, packte mich der Ehrgeiz und ich versuchte, meine Rundenzeiten immer weiter zu verbessern. Nach Zehn Minuten war der Spaß aber schon wieder vorbei und wir machen erstmal Pause. Das war doch anstrengender als gedacht, nicht zuletzt wegen der Hitze und weil man sich doch sehr konzentrieren muss.
Wir fuhren dann noch eine Runde und hatten viel Spaß. Als ich wieder in mein Auto stieg, musste ich mich etwas bremsen: In einem Auto muss man natürlich wesentlich vorsichtiger fahren als in einem Kartwagen.
An einem anderen Tag bin ich mit einer guten Freundin in den Zoo gefahren. Im Zoo haben wir uns viele verschiedene Tiere angesehen. Da es aber sehr heiß war, hatten viele Tiere keine Lust, an diesem Tag aus dem schützenden Schatten hervorzukommen, sodass wir einige Tiere nur erahnen konnten. Nach der Fütterung der Robben und Pinguine und einer kleinen Runde durch den Streichelzoo, ging es für uns zu unserem persönlichen Highlight an diesem Tag, den Delfinen. Die Vorstellung der Tiere war beeindruckend und wir sind dabei auch ziemlich nass geworden. Danach haben wir noch eine kleine Runde durch das Aquarium gedreht und die Unterwasserwelt bewundert. Wir hatten einen sehr schönen Tag!

Autor: Linus  |  Rubrik: studium  |  Aug 24, 2018
Autor: Linus
Rubrik: studium
Aug 24, 2018