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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Nach den ersten Klausuren

Vergangene Woche habe ich meine ersten zwei Klausuren geschrieben – ziemlich nervenaufreibend. Am Montag stand Mathe an. Für diese Prüfung habe ich vorher zusammen mit meiner Lerngruppe viele Abende in den Selbstlernbereichen der FH verbracht. Mit dem Gefühl, gut auf die Klausur vorbereitet zu sein, ging es dann um 11.30 Uhr los. Eineinhalb Stunden später saßen wir beim Essen zusammen und tauschten uns dabei über die Klausur aus. Ich persönlich fand die Klausur extrem schwierig – auch im Verhältnis zu den Altklausuren. Meinen Kommilitonen ging es auch so.
Danach ging es auch schon an die Vorbereitung für die nächste Klausur im Fach Technische Grundlagen. Das Gute war, dass der Prüfungsstoff nicht so umfangreich war. Auch die Klausur war letztendlich einfacher als die Matheprüfung.
Jetzt habe ich erstmal vorlesungsfrei und kann mich entspannt auf die noch ausstehenden Klausuren vorbereiten. Im März stehen nämlich noch drei weitere an und zwar in Physik, Analytische Chemie und Allgemeine Chemie.

Autor: Linus  |  Rubrik: studium  |  Feb 27, 2019
Autor: Linus
Rubrik: studium
Feb 27, 2019

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Die letzten Vorbereitungen

Eigentlich bin ich ein sehr organisierter Mensch. Aber durch das Praktikum bin ich spät dran damit, die letzten Dinge vor meiner Abreise für mein Auslandssemester in Marseille zu regeln.
Da ich zu viel um die Ohren hatte, habe ich schon eine Frist verpasst. Wenn man mit dem Erasmus+-Programm ins Ausland geht, muss man vorher einen Online-Sprachtest absolvieren. Das hatte ich zunächst nicht auf dem Schirm, da ich bereits einen Sprachtest an der Uni absolviert hatte. Die E-Mails, die auf den Online-Sprachtest aufmerksam machen sollten, kamen außerdem in einer viel zu bunten Aufmachung und mit einer so nervigen Häufigkeit, dass ich sie für Spam hielt. Glücklicherweise hat mir das International Office eine Fristverlängerung gewährt.
Abgesehen von den Unterlagen für meine Uni in Deutschland sowie die Gasthochschule und von dem Sprachtest gibt es allerdings noch eine andere Kleinigkeit, der ich bisher zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt habe: eine Unterkunft. Ich habe zwar schon eine Zwischenmieterin für mein Zimmer gefunden, allerdings selbst noch keine Bleibe in Marseille ausfindig gemacht. Das ist auch gar nicht so einfach, denn studentisches Wohnen in Frankreich funktioniert anders als in Deutschland. Hierzulande ist es Gang und Gäbe, in eine WG zu ziehen. In Frankreich dagegen wohnen die meisten Studenten im Studentenwohnheim oder noch bei ihren Eltern. Deshalb sind auch Webseiten, auf denen man WGs finden kann, rar gesät. Zum Glück habe ich einen Tipp von jemandem aus Marseille bekommen, der mir eine gute Webseite genannt hat. Dazu kommt, dass bei vielen Seiten die Suche nach Zimmern die Erstellung eines Profils erfordert, was wiederum Geld kostet.
Ich bin also noch mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert, bevor es in drei Wochen endlich losgeht. Trotzdem freue ich mich schon riesig auf Marseille, auf die Uni und darauf, neue Leute kennenzulernen.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Feb 27, 2019
Autor: Katha
Rubrik: studium
Feb 27, 2019

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Fazit Praktikum

Im siebten Semester ist in meinem Studium ein dreimonatiges Praktikum vorgesehen. Dafür hatte ich mich im August initiativ auf eine Stelle bei der Trianel GmbH beworben, einem Energieversorger mit Sitz in Aachen. Da ich im Master den Schwerpunkt „Erneuerbare Energien“ vertiefen möchte, wollte ich bei dem Unternehmen in der Projektentwicklung für genau diese eingesetzt werden. Meine Bewerbung war erfolgreich, sodass ich schon zwei Wochen nach meiner letzten Klausur den ersten Tag bei Trianel hatte.
In meiner Abteilung „Projektentwicklung Onshore“ werden Photovoltaikanlagen auf Freifläche geplant – von der Bewertung einer Potenzialfläche bis zur schlüsselfertigen Übergabe an einen Käufer. In den drei Monaten bei Trianel hatte ich die Chance, fast jeden Zwischenschritt einmal zu begleiten. Dabei lernte ich viel mehr über die Photovoltaikbranche und über die Tätigkeiten eines Projektentwicklers, als ich es erwartet hatte. Aber nicht nur über die Materie an sich konnte ich viel mitnehmen. Ich lernte auch viel über mich und meine beruflichen Ziele. Dieser Lernprozess begann schon damit, dass ich eine Bewerbung schreiben musste. Denn für diesen Anfangsschritt muss man wissen, was einen überhaupt interessiert. Dann habe ich mich auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet, indem ich ausführlich meine Stärken, Schwächen, Interessen und Prioritäten reflektiert habe. Im Praktikum konnte ich dann bewerten, ob ich mit meiner Einschätzung richtig lag, oder ob sich nach der Praxiserfahrung und dem Feedback meiner Kollegen etwas an meiner Selbsteinschätzung oder meinen Interessen und Prioritäten geändert hat. Insofern war das Praktikum eine sehr aufschlussreiche Zeit, in der ich nicht nur fachlich, sondern auch persönlich viel mitnahm – eine Bereicherung, die im siebten Semester genau zur richtigen Zeit kam.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Feb 21, 2019
Autor: Katha
Rubrik: studium
Feb 21, 2019