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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Zwei echte Herausforderungen

Autor:
Elke

Rubrik:
studium

11.12.2008

In der vergangenen Woche musste ich mich mit Hausarbeiten für die Vorlesung „Basistechnologien" befassen. Die Aufgaben waren ziemlich umfangreich und auf den ersten Blick gar nicht mein Ding. Viele chemische Prozesse mussten erklärt werden. Und da ich 2001 das letzte Mal in der Realschule etwas von Chemie gehört hatte, musste ich mich nun in ein für mich fast ganz neues Fachgebiet stürzen. Nach drei Tagen Recherche im Internet und einem Formulierungsmarathon in einer Sprache, der ich nicht mächtig war (die der Chemiker), hatte ich die Aufgaben fertig und konnte sie endlich abgeben.

Mal sehen, was dabei heraus kommt...

Die nächste Herausforderung wartete im CAD-Labor auf mich. Dort habe ich diese Woche zum ersten Mal intensiv am Rechner gearbeitet. Ich finde es immer schwer, mit neuen Programmen umzugehen. In jedem Fach wird andere Software verwendet. Überall gibt es Besonderheiten und am besten ist es natürlich, wenn man alles weiß und kann. Nur leider scheint mir dieser Wunsch etwas unrealistisch zu sein.

Für die aktuelle Aufgabe sollten wir Bauteile, die wir für die von uns entworfene Schaltung benötigen, in eine eigene Bibliotheksdatei kopieren. Teilweise sind die Bauelemente aber nicht in der Standarddatei vorhanden und so kommt es, dass wir sie selbst im Programmeditor herstellen müssen. Da dieser Editor aber nicht gerade wie das simple Bildprogramm „Paint" funktioniert und zu jedem Bauelement sehr umfangreiche Informationen gehören, ist das alles nicht so einfach, geschweige in fünf Minuten erledigt. Nun heißt es: Üben, Üben, Üben!

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