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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Thermodynamik und Überlebenstipps

Während sich meine Kommilitonen aus Marseille einen netten Sommer ohne Uni machen, ging es für mich daheim direkt weiter. Denn die letzte Klausur meines Bachelors seht an: Thermodynamik. Frei nach dem dritten Hauptsatz der Thermodynamik „Thermo schreibt man zwei Mal“, hatte ich den ersten Versuch im ordnungsgemäß in den Sand gesetzt. Diesmal waren meine Ambitionen zu Bestehen deutlich ernsthafter, denn ein Drittversuch in diesem gefürchteten Fach wäre mir selbst mit meiner mühsam durch unzählige Klausuren gewonnene Abgebrühtheit ziemlich unangenehm. Trotz der Ernsthaftigkeit der Lage fiel es mir allerdings schwer, aus dem Urlaubsmodus herauszukommen. Denn bis auf eine Klausurenwoche war meine Zeit in Marseille vor allem von Ausflügen, Strand und gutem Wetter geprägt. Letztendlich half mir der Stoff selbst, meine Motivation zu finden. Denn die Thermodynamik ist meiner Meinung nach das interessanteste Fach im Maschinenbau. Sie erklärt Naturgesetze, von denen man vorher gar nichts wusste und gibt praktische Tipps zum Überleben. Beispielsweise erklärt sie, mit welcher Technik ein Bier am schnellsten abkühlt oder warum das Schnapsbrennen funktioniert.
Ebenso interessant für mich als Energietechnikerin ist der Teil, der sich mit Verbrennungsreaktionen beschäftigt und die Berechnung eines konventionellen Kraftwerks möglich macht. Aus Kohle wird durch Verbrennung Hitze, damit wird Wasser verdampft und der Dampf bewegt eine Turbine, die einen Generator antreibt. Fertig ist der Strom. Soweit so einfach, könnte man denken. Dieses Konzept der Stromerzeugung kennt die Menschheit ja nun schon ein paar Jahre. In der heutigen Kraftwerkstechnik geht es deshalb vor allem darum, sehr trickreich die Wirkungsgrade zu erhöhen und die Schadstoffbelastung zu senken. Und wie das geht, verrät uns die Thermodynamik.

Autor: Katha  |  Rubrik: studium  |  Aug 12, 2019
Autor: Katha
Rubrik: studium
Aug 12, 2019

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Papierloses Studium

Mitte des Semesters habe ich mir einen elektronischen Helfer angeschafft, um digital Notizen machen zu können. Dadurch ist mein Papierverbrauch enorm gesunken. Außerdem habe ich immer alles dabei und muss mir morgens keine Gedanken machen, was ich mitnehmen muss. Auch wenn ich mal wieder in die Heimat fahre, kann ich ganz bequem alles in einem Gerät mit nach Hause nehmen. Nicht nur meine Mitschriften, sondern auch die wichtigsten Lehrbücher, habe ich als „elektronische Ressource“ immer dabei. Natürlich geht es trotzdem nicht komplett ohne Papier, zum Beispiel muss ich Hausaufgaben noch handschriftlich abgeben. Wie man lesen kann, bin ich von dem Konzept des „digitalen Papiers“ überzeugt und froh, diese Anschaffung für das Studium gemacht zu haben. Das Gerät vereint Laptop, Skripte und Lehrbücher und ist somit eine wahre Hilfe im Studium.
Apropos lernen: Nachdem ich vergangene Woche endlich meinen „Angstgegner“, die Analytik-Klausur, hinter mich gebracht habe, kommt jetzt noch die letzte Prüfung für dieses Semester. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse und bereite mich jetzt noch eine Woche auf diese Klausur vor, bevor ich endlich eine vorläufige Lernpause einlegen und dieses Semester abschließen kann.

Autor: Linus  |  Rubrik: studium  |  Apr 4, 2019

Ingenierwesen? Ja, bitte!

Es geht in die zweite Runde

Nachdem ich die ersten Klausuren erfolgreich hinter mich gebracht habe, geht es nun in die zweite Runde. Diesmal schreibe ich gleich drei Klausuren. Los geht’s mit Physik. Zum Glück hatten wir in der letzten Woche ein Repetitorium, das heißt, ein Student aus einem höheren Semester hat mit uns die wichtigsten Inhalte aus den Vorlesungen wiederholt und mit uns einige Aufgaben gerechnet. Dadurch fühlte ich mich gut auf die Physikklausur vorbereitet.
Die zweite Klausur wird im Fach Analytische Chemie sein. Hierfür müssen wir wirklich viel Stoff können. In Analytik müssen wir herauszufinden, welche Stoffe in Proben enthalten sind. Das bedeutet, dass wir ziemlich viel auswendig können müssen, zum Beispiel müssen wir von insgesamt 26 Kationen und 16 Anionen wissen, wie man diese voneinander trennen und nachweisen kann – eine Menge! Da ich das Studium mit relativ wenig Vorwissen in Chemie angefangen habe, fiel es mir am Anfang schwer, den ganzen Stoff nachzuvollziehen. Weil ich mich jetzt aber schon fast einen Monat mit dem Stoff dieser Vorlesung auseinandergesetzt habe, verstehe ich die Zusammenhänge und Vorgänge um einiges besser. Auch wenn ich es total langweilig finde, Stoff einfach auswendig zu lernen, habe ich dabei viel gelernt und hoffe, dass mir dieses Wissen auch in den folgenden Klausuren weiterhelfen kann.
Die letzte Klausur setzt sich aus drei Fächern zusammen. Und zwar sind das Organische Chemie, Anorganische Chemie und Physikalische Chemie. Für die Klausur habe ich bis jetzt am wenigsten gelernt, da zwischen dieser und der Analytikprüfung über eine Woche Zeit ist, um den restlichen Stoff zu lernen. Ich freue mich schon auf die freie Zeit nach den Klausuren, aber bis dahin werde ich wohl noch ein bisschen zu tun haben.

Autor: Linus  |  Rubrik: studium  |  Mar 13, 2019
Autor: Linus
Rubrik: studium
Mar 13, 2019