interaktiv

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Sehr engagiert!

Autor:
Till

Rubrik:
studium

29.12.2008

Bereits im ersten Semester hatte ich Erfahrungen mit eher „guten" und eher „schlechten" Dozenten gemacht. In einigen Vorlesungen vermittelten die Dozenten den Stoff einfach besser als in anderen und zeigten auch mehr Interesse an den Studierenden. Im zweiten Semester gab es dafür ein besonders gutes Beispiel.

Die Vorlesung Wirtschaftsinformatik wurde von einem recht jungen Dozenten gehalten, der sich enorme Mühe gab, uns intensivst zu betreuen. Er zeichnete die Vorlesung auf, damit wir sie uns online später noch einmal anschauen konnten, und bot regelmäßig Sprechstunden an, um offene Fragen zu klären. Um Probleme auch außerhalb seiner Sprechzeiten zu klären, nutzte er ausgiebig das Internet. Hier konnte man in einem Forum offene Fragen posten, die er in der Regel sehr zeitnah beantwortete. Für umfangreichere Probleme verabredete er sich auch sehr gerne zum Chatten. In die Vorlesung lud er darüber hinaus interessante Gastdozenten ein, die uns von ihren Erfahrungen aus der Praxis erzählten.

Auch in der Vorlesung selbst gab er sich sichtlich Mühe, indem er beispielsweise zahlreiche verschiedene Medien nutzte, um die Vorlesung zu halten, oder in den Zwischenpausen zur Auflockerung lustige Internet-Videos zeigte.

So erkannte ich zwar, wie bemüht Dozenten sein können, allerdings war das auf Dauer doch etwas viel. Da Wirtschaftsinformatik nur eine der weniger wichtigen Scheinprüfungen war, legte ich meinen Schwerpunkt eher auf andere Fächer wie Mathe oder Mechanik. So blieben die zahlreichen Angebote dieses Dozenten, nicht nur von mir, leider oft ungenutzt.

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