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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Eisiger Start ins neue Jahr

Der erste „Schultag" im neuen Jahr hat mich mit eisigen minus zwölf Grad und einem dementsprechend zugefrorenen Auto begrüßt. Nach einer nicht enden wollenden Fahrt wie auf rohen Eiern bin ich, überraschender Weise sogar noch pünktlich, zu meiner Vorlesung für elektrische Netze an der Fachhochschule angekommen.

Nach zwei Wochen Denkpause habe ich mich wieder erstaunlich gut in den Stoff eingefunden. Zurzeit widmen wir uns der Fehlerbetrachtung in elektrischen Netzen. Das bedeutet: rechnen, rechnen, rechnen. Die Berechnung von Fehlergrößen ist Hauptbestandteil der bevorstehenden Prüfung, da lohnt es sich gleich aufmerksam zu sein und die Beispiele sofort rechnerisch nachzuvollziehen. Immerhin ist schon Ende Januar die erste Prüfung.

Außerdem habe ich mich gleich noch einem meiner guten Vorsätze für das Jahr 2009 gewidmet - meinem Sorgenkind, dem Solarprojekt. Mittlerweile funktioniert die Ansteuerung der Lichtdecke und der Photovoltaik-Versuch ist samt Musterlösung auch schon so gut wie fertig. Fehlt nur noch die Visualisierung der Messwerte von den Dachpanelen. Aber ich bin optimistisch, dass sich da auch noch Erfolg einstellt.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Jan 15, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Jan 15, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Die Qual der Wahl

Am Freitag bin ich zum letzten Mal zum Labor für Prozessleittechnik aufgebrochen. Wir haben die letzten beiden Abschlussversuche an einem Termin erledigt und ab jetzt steht der Freitag wieder zur freien Verfügung.

Ich werde mich ab jetzt voll in mein fachübergreifendes Projekt hängen. Bis jetzt ist daraus nichts so richtig geworden und die Zeit rennt und rennt mir davon. Außerdem haben in dieser Woche alle Dozenten ihre jeweiligen Wahlpflichtfächer vorgestellt. Insgesamt können wir online über sechs Fächer zu je vier Semesterwochenstunden abstimmen. Die drei Fächer die den meisten Zuspruch finden, werden dann im nächsten Jahr angeboten.

Leider ist der Stundenplan für mein sechstes und somit letztes Semester schon von Haus aus voll und da der Lehrgang zur Sicherheitsfachkraft auch noch über zwei Semester geht, kann ich schlussendlich nur noch maximal zwei Wahlpflichtfächer besuchen.

Das ist schade, da sich wesentlich mehr als nur zwei Fächer interessant anhören. Nun habe ich die Qual der Wahl, mich zu entscheiden, zu meinem Bedauern: jetzt, wo man sich durch das Grundstudium gekämpft hat und zu den einzelnen Spezialisierungen kommt. Nun ist die Gelegenheit da, sich auf das zu konzentrieren, was man interessant findet, und plötzlich fehlt die Zeit.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Jan 2, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Jan 2, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Sehr engagiert!

Bereits im ersten Semester hatte ich Erfahrungen mit eher „guten" und eher „schlechten" Dozenten gemacht. In einigen Vorlesungen vermittelten die Dozenten den Stoff einfach besser als in anderen und zeigten auch mehr Interesse an den Studierenden. Im zweiten Semester gab es dafür ein besonders gutes Beispiel.

Die Vorlesung Wirtschaftsinformatik wurde von einem recht jungen Dozenten gehalten, der sich enorme Mühe gab, uns intensivst zu betreuen. Er zeichnete die Vorlesung auf, damit wir sie uns online später noch einmal anschauen konnten, und bot regelmäßig Sprechstunden an, um offene Fragen zu klären. Um Probleme auch außerhalb seiner Sprechzeiten zu klären, nutzte er ausgiebig das Internet. Hier konnte man in einem Forum offene Fragen posten, die er in der Regel sehr zeitnah beantwortete. Für umfangreichere Probleme verabredete er sich auch sehr gerne zum Chatten. In die Vorlesung lud er darüber hinaus interessante Gastdozenten ein, die uns von ihren Erfahrungen aus der Praxis erzählten.

Auch in der Vorlesung selbst gab er sich sichtlich Mühe, indem er beispielsweise zahlreiche verschiedene Medien nutzte, um die Vorlesung zu halten, oder in den Zwischenpausen zur Auflockerung lustige Internet-Videos zeigte.

So erkannte ich zwar, wie bemüht Dozenten sein können, allerdings war das auf Dauer doch etwas viel. Da Wirtschaftsinformatik nur eine der weniger wichtigen Scheinprüfungen war, legte ich meinen Schwerpunkt eher auf andere Fächer wie Mathe oder Mechanik. So blieben die zahlreichen Angebote dieses Dozenten, nicht nur von mir, leider oft ungenutzt.

Autor: Till  |  Rubrik: studium  |  Dec 29, 2008
Autor: Till
Rubrik: studium
Dec 29, 2008