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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Die Worst-Case-Liste

Während meine „Schwitzehändchen" noch trocknen und mein Puls sich langsam wieder normalisiert, fange ich an zu begreifen, dass ich grade erfolgreich meine mündliche Prüfung im Fach Basistechnologien gemeistert habe. Zudem noch viel besser als auf meiner Worst-Case Liste prognostiziert. Jippi!

Anfangs war ich gar nicht so optimistisch. Es gab drei Komplexe aus denen man jeweils eine Frage ziehen musste. Bei meinem Losglück war mir eigentlich vorher schon klar, dass ich genau die Fragen bekomme, die ich am wenigsten kann. Aber diesmal hatte ich ein gutes Händchen. Zwei von drei Fragen wusste ich auf Anhieb. Bei der dritten hatte ich noch eine blasse Erinnerung, auf der IBM-Homepage etwas über genau dieses Verfahren gelesen zu haben. Zwar konnte ich nicht detailliert alle Abläufe und Hintergründe erklären, aber ich wusste zumindest, worum es ging. Und dann waren da ja auch noch die zwei Hausaufgaben die zu einem Drittel in die Wertung eingingen.

Jetzt fehlen noch zwei Prüfungen. Leider ist auch eine mündliche dabei, die für CAD/CAE, bei den gleichen Prüfern und demselben Schema. Drei Fragen ziehen, 20 Minuten Vorbereitungszeit und dann noch mal 20 Minuten, um sich um Kopf und Kragen zu reden - möglichst richtig, versteht sich.

Ich hasse mündliche Prüfungen. Vor allem wegen der nicht enden wollenden Zusatz-Nachhak-Fragen, auf die man sich absolut nicht vorbereiten kann. Die restlichen Prüfungen sind beziehungsweise waren zum Glück humaner. Elektrische Netze, Prozessleittechnik und Energielogistik waren schriftlich und sind ganz gut gelaufen.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Feb 13, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Feb 13, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Anekdoten aus Dubai

Der Professor, der die Vorlesung Statistik hielt, sorgte stets für gute Stimmung in Hörsaal. Das an sich doch ziemlich trockene Thema lockerte er immer wieder mit lustigen Geschichten aus der Praxis auf. Neben seiner Lehrtätigkeit als Professor ist er Leiter eines Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik. Im Rahmen dieser Position ist er oft mit Aufträgen aus der Industrie oder Politik beschäftigt.

Am interessantesten waren seine Geschichten über die Reisen nach Dubai. Regelmäßig war er im Auftrag der dortigen Regierung mit verschiedenen Projekten beschäftigt, vor allem mit irgendwelchen Erhebungen, die mit dem Seeverkehr zu tun hatten. Wenn er dann - gut gebräunt - von einer seiner zahlreichen Reisen wieder da war, gab er stets ein paar Anekdoten zum Besten.

Allerdings stand er irgendwie mit der Technik auf Kriegsfuß. Von der Benutzung des Beamers und PowerPoint-Präsentationen sah er ohnehin schon völlig ab. Er schrieb ausschließlich auf Overhead-Folien, was den Vortrag aber sogar aufwertete. Dem Stoff zu folgen fiel mir deutlich leichter als bei manchen professionell erstellten Präsentationen.

Auch mit dem Mikrofon hatte er regelmäßig Probleme. So benötigte er meistens nicht nur längere Zeit, bis es überhaupt funktionierte. Oft kam es auch vor, dass es im Laufe der Vorlesung einfach ausging. Das nahm er dann gerne zum Anlass, die Veranstaltung zu beenden. Wir Studenten hatten meistens nichts dagegen.

Autor: Till  |  Rubrik: studium  |  Feb 5, 2009
Autor: Till
Rubrik: studium
Feb 5, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Frische Luft, Bewegung & Lernen

Heute bricht meine letzte Woche im fünften Semester an. Der Stundenplan ist nicht allzu voll und das ist auch gut so, denn heute ist schon mal „Lernen!" für die bevorstehenden Prüfungen angesagt.

Gestern habe ich mich bereits, bei einem Winterspaziergang, dem Theorieteil von „Elektrische Netze" gewidmet  und dabei auf die Unterstützung von frischer Luft und Bewegung gesetzt, welche ja angeblich das Auffassungs- und Lernvermögen steigern sollen.

Beim Blick auf meine schier unendlich vielen Skripten in diesem Semester komme ich mir vor wie ein Jura-Student. Nur, dass ich anstatt von Gesetzestexten, Definitionen von Verfahren aus der Prozessleittechnik, Fertigungsschritte von Halbleitern aus dem Fach Basistechnologien und verschiedenste Begriffserklärungen aus der Wirtschaft, wie Deckungsbeitragsrechnung und Portfoliomanagement für Energielogistik, auswendig lernen muss.

Da werden wohl noch einige Spaziergänge von Nöten sein, damit ich das alles fehlerfrei in meinen Kopf bekomme...

Zum Glück sind die Prüfungen wieder sehr studentenfreundlich gelegt. Immer sind zwei bis drei Tagen zwischen den einzelnen Terminen, sodass man sich optimal vorbereiten kann.

Autor: Elke  |  Rubrik: studium  |  Jan 29, 2009
Autor: Elke
Rubrik: studium
Jan 29, 2009