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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Vorbereitung auf die Matheklausur

Zwar war es schon etwas ärgerlich, dass ich den Großteil der Semesterferien mit Lernen zu verbringen hatte, während Freunde aus anderen Studiengängen ihren Urlaub genossen, Praktika machten oder sonstigen, mehr oder weniger sinnvollen, Freizeitbeschäftigungen nachgingen. Nachdem ich aber mit der Vorbereitung für die Mathe-Klausur für Ingenieure angefangen hatte, konnte ich wenigstens die drei Wochen Zeit, die zur Vorbereitung verblieben, überblicken. Der Stoff, der sich ja über zwei Semester erstreckte, hatte es schon in sich. So trafen sich meine Lerngruppe und ich uns jeden Tag bei sommerlichem Wetter in der Uni, um gemeinsam Aufgaben zu rechnen, Fragen zu klären und den Stoff zu erarbeiten.
Die meiste Zeit waren wir zu Dritt, was sich als gute Größe für die Lerngruppe herausstellte. Denn falls einer eine Frage hatte, konnte doch meistens einer der beiden anderen sie beantworten. Bei vier oder mehr Leuten fiel es dagegen meistens schon deutlich schwieriger, konzentriert zu arbeiten, weil es hier mehr Unruhe gab.
Auch wenn ich schon vorher Klausuren geschrieben hatte, war es jetzt doch etwas anderes, wirklich drei Wochen lang jeden Tag mehr oder weniger von morgens bis abends in der Uni zu sitzen und zu lernen. Hier war es von großem Vorteil, eine Lerngruppe zu haben. Selbst wenn man mal gar keine Motivation mitbrachte, blieb einem nichts anderes übrig als auch zu lernen, wenn die beiden anderen dies taten. So waren diese drei Wochen zwar anstrengend. Am Ende zahlten sich die Strapazen für uns drei aber aus.

Autor: Till  |  Rubrik: studium  |  Mar 11, 2009
Autor: Till
Rubrik: studium
Mar 11, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Die zweite Klausurenphase

Die Klausurenphase nach dem zweiten Semester gehörte zu den heftigsten im ganzen Studium. Neben den bei vielen unbeliebten Scheinprüfungen im internen und externen Rechnungswesen standen weiterhin Wirtschaftsinformatik und Englisch für Wirtschaftsingenieure auf dem Plan. Und nachdem diese Prüfungen überstanden waren, warteten die richtigen Herausforderungen - Mathe und Mechanik.

Die Prüfungen fanden wie immer in den Semesterferien statt, und da diese drei Monate dauerten, hatte ich mir natürlich vorgenommen, diesen Zeitraum auch ganz auszunutzen. In den ersten beiden Wochen der vorlesungsfreien Zeit fanden allerdings noch die Scheinprüfungen in Rechnungswesen, Wirtschaftsinformatik und Englisch statt. Doch danach hatte ich drei Wochen Zeit, bis die Matheklausur anstand. Vier weitere Wochen später folgte Mechanik. So blieben danach immerhin noch ungefähr drei Wochen, um sich von den Strapazen zu erholen.

Die Klausuren in Englisch und Wirtschaftsinformatik stellten mich vor keinerlei Probleme. Englisch war für mich ohne weiteres mit meinen vorhandenen Kenntnissen zu bestehen. In Wirtschaftsinformatik musste ich schon ein bisschen mehr Zeit investieren, aber auch hier gab es eigentlich keinen Zweifel, dass die Klausur zu bestehen war. Unser Dozent hatte ziemlich genau eingegrenzt, was geprüft werden sollte und so fiel die Vorbereitung sehr leicht.

Etwas mehr Arbeit machte Rechnungswesen. Zwar fiel mir das Verstehen hier nicht sonderlich schwer, die Durchfallquoten, von denen man aus den höheren Semestern gehört hatte, flößten einem aber doch Respekt ein. Die Klausur war dann jedoch einfacher als erwartet und stellte kein größeres Problem für mich dar, auch wenn aus meinem Semester einige noch einen zweiten oder dritten Anlauf dafür brauchten.

Autor: Till  |  Rubrik: studium  |  Mar 9, 2009
Autor: Till
Rubrik: studium
Mar 9, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Wissenschaftliches Arbeiten - leicht gemacht!

Die Veranstaltung „Plenum Wirtschaftsingenieurwesen" befasste sich mit verschiedensten Themen aus unserem späteren Tätigkeitsbereich. Von relevanten Computerprogrammen und Unternehmensformen bis hin zu gesetzlichen Vorgaben. Dies geschah allerdings nicht in Form einer Vorlesung, sondern im Wesentlichen anhand von Referaten und Hausarbeiten, die von uns Studierenden ausgearbeitet wurden.

Das Hauptaugenmerk unseres Professors lag hierbei auf korrektem wissenschaftlichen Arbeiten. Für uns hieß das, auf Dinge wie eine ordnungsgemäße Gliederung, die richtige Zitiertechnik und passende Sinnzusammenhänge zu achten. So konnte es schon mal vorkommen, dass die Vortragenden bereits bei ihrer zweiten Folie unterbrochen wurden und unser Professor erstmal fünf Minuten sämtliche Fehler und Missstände auflistete. Ich wurde davon glücklicherweise verschont. Hier war natürlich von Vorteil, seinen Vortrag erst später im Semester halten zu müssen, so dass die meisten Fehler schon gemacht worden waren.

Insgesamt gab es jedenfalls einen ganzen Katalog an Vorschriften, die zu beachten waren, wobei nicht alle auch noch später von Nutzen sein sollten. Die meisten Professoren hatten nämlich doch wieder ihre eigenen Vorgaben zum wissenschaftlichen Arbeiten, an die man sich halten musste.

Autor: Till  |  Rubrik: studium  |  Mar 4, 2009
Autor: Till
Rubrik: studium
Mar 4, 2009