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Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Mechanikvorbereitung

Schon durch die Vorbereitung auf die Matheklausur lernerprobt, ging es nach nur ein paar Tagen Pause weiter mit dem Lernen – diesmal für Mechanik. Unser Professor hatte in der Vorlesung bereits angekündigt: „Die weniger Guten brauchen eine Vorbereitung von drei Wochen, acht Stunden täglich, um zu bestehen. Und die Guten brauchen diese Zeit, um auch eine gute Note zu erhalten.“
Ich zählte mich, ehrlich gesagt, schon zu den Guten. Aber jeden Tag acht Stunden lernen, war für mich leider nicht machbar. Dennoch traf ich mich mit meiner Lerngruppe weiterhin jeden Tag in der Uni zum Lernen.
Was in der Mechanikvorbereitung ganz angenehm war: Die Klausuren der letzten 15 Jahre samt Lösungen standen uns zur Verfügung und wir konnten eine Aufgabe nach der anderen durchrechnen. So bestanden unsere Tage in der Bestimmung von Lagerreaktionen und Schwerpunkten, in der Berechnung von Haftung und Reibung oder in der Bestimmung von Spannungszuständen und Biegungslinien.
Unser Vorgehen, immer eine Klausur nach der anderen zu bearbeiten, bewährte sich. So konnten wir uns selbst mit Belohnungen locken, wie: „Noch eine Klausur, dann wird Pizza bestellt.“
Aber nicht nur die Vorbereitung war anstrengend, auch die Klausur selbst hatte es schließlich in sich. Sie dauerte vier Stunden und war nicht ohne. Umso größer war die Erleichterung danach, als ich es endlich hinter mich gebracht hatte. Und als drei Wochen später die Ergebnisse da waren, zeigte sich, dass die harte Arbeit sich gelohnt hatte.

Autor: Till  |  Rubrik: studium  |  Mar 12, 2009
Autor: Till
Rubrik: studium
Mar 12, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Vorbereitung auf die Matheklausur

Zwar war es schon etwas ärgerlich, dass ich den Großteil der Semesterferien mit Lernen zu verbringen hatte, während Freunde aus anderen Studiengängen ihren Urlaub genossen, Praktika machten oder sonstigen, mehr oder weniger sinnvollen, Freizeitbeschäftigungen nachgingen. Nachdem ich aber mit der Vorbereitung für die Mathe-Klausur für Ingenieure angefangen hatte, konnte ich wenigstens die drei Wochen Zeit, die zur Vorbereitung verblieben, überblicken. Der Stoff, der sich ja über zwei Semester erstreckte, hatte es schon in sich. So trafen sich meine Lerngruppe und ich uns jeden Tag bei sommerlichem Wetter in der Uni, um gemeinsam Aufgaben zu rechnen, Fragen zu klären und den Stoff zu erarbeiten.
Die meiste Zeit waren wir zu Dritt, was sich als gute Größe für die Lerngruppe herausstellte. Denn falls einer eine Frage hatte, konnte doch meistens einer der beiden anderen sie beantworten. Bei vier oder mehr Leuten fiel es dagegen meistens schon deutlich schwieriger, konzentriert zu arbeiten, weil es hier mehr Unruhe gab.
Auch wenn ich schon vorher Klausuren geschrieben hatte, war es jetzt doch etwas anderes, wirklich drei Wochen lang jeden Tag mehr oder weniger von morgens bis abends in der Uni zu sitzen und zu lernen. Hier war es von großem Vorteil, eine Lerngruppe zu haben. Selbst wenn man mal gar keine Motivation mitbrachte, blieb einem nichts anderes übrig als auch zu lernen, wenn die beiden anderen dies taten. So waren diese drei Wochen zwar anstrengend. Am Ende zahlten sich die Strapazen für uns drei aber aus.

Autor: Till  |  Rubrik: studium  |  Mar 11, 2009
Autor: Till
Rubrik: studium
Mar 11, 2009

Ingenieurwesen? Ja, bitte!

Die zweite Klausurenphase

Die Klausurenphase nach dem zweiten Semester gehörte zu den heftigsten im ganzen Studium. Neben den bei vielen unbeliebten Scheinprüfungen im internen und externen Rechnungswesen standen weiterhin Wirtschaftsinformatik und Englisch für Wirtschaftsingenieure auf dem Plan. Und nachdem diese Prüfungen überstanden waren, warteten die richtigen Herausforderungen - Mathe und Mechanik.

Die Prüfungen fanden wie immer in den Semesterferien statt, und da diese drei Monate dauerten, hatte ich mir natürlich vorgenommen, diesen Zeitraum auch ganz auszunutzen. In den ersten beiden Wochen der vorlesungsfreien Zeit fanden allerdings noch die Scheinprüfungen in Rechnungswesen, Wirtschaftsinformatik und Englisch statt. Doch danach hatte ich drei Wochen Zeit, bis die Matheklausur anstand. Vier weitere Wochen später folgte Mechanik. So blieben danach immerhin noch ungefähr drei Wochen, um sich von den Strapazen zu erholen.

Die Klausuren in Englisch und Wirtschaftsinformatik stellten mich vor keinerlei Probleme. Englisch war für mich ohne weiteres mit meinen vorhandenen Kenntnissen zu bestehen. In Wirtschaftsinformatik musste ich schon ein bisschen mehr Zeit investieren, aber auch hier gab es eigentlich keinen Zweifel, dass die Klausur zu bestehen war. Unser Dozent hatte ziemlich genau eingegrenzt, was geprüft werden sollte und so fiel die Vorbereitung sehr leicht.

Etwas mehr Arbeit machte Rechnungswesen. Zwar fiel mir das Verstehen hier nicht sonderlich schwer, die Durchfallquoten, von denen man aus den höheren Semestern gehört hatte, flößten einem aber doch Respekt ein. Die Klausur war dann jedoch einfacher als erwartet und stellte kein größeres Problem für mich dar, auch wenn aus meinem Semester einige noch einen zweiten oder dritten Anlauf dafür brauchten.

Autor: Till  |  Rubrik: studium  |  Mar 9, 2009
Autor: Till
Rubrik: studium
Mar 9, 2009