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Die Juristen von morgen

Die erste Hausarbeit

Schon am Anfang des Semesters war klar: Während der vorlesungsfreien Zeit haben wir nicht frei, sondern müssen unsere erste juristische Hausarbeit im Strafrecht schreiben. Schade, aber machbar.

Anfang Februar bekamen wir den Sachverhalt: Ein Tierschützer bricht zwei Mal in den Stall eines Landwirts ein, um Missstände aufzudecken. Am zweiten Tag schlägt er den Bauern nieder. Wie hat sich der Tierschützer nun strafbar gemacht? Eigentlich recht spannend. Wir, also meine dreiköpfige Lerngruppe, ist hochmotiviert gestartet, hat Material rausgesucht und sich einen ersten Überblick verschafft. Ende Februar gab es dann noch einen offiziellen Workshop zum Schreiben von Hausarbeiten. Die meisten Studenten haben erst Anfang März mit der Recherche begonnen, während meine Lerngruppe und ich schon alle Materialien zusammen hatten. Es ist ein gutes und vor allem entspanntes Arbeiten, wenn man früh genug anfängt. Mittlerweile haben wir unser anfängliches Schema sicherlich schon drei Mal überarbeitet und hundert neue Probleme aufgeworfen, die uns anfangs überhaupt nicht klar waren und wir nicht gesehen haben. Das kommt tatsächlich alles erst, wenn man sich noch viel intensiver mit dem Thema beschäftigt und sich mit den bereits zusammengesuchten Materialien auseinandersetzt. Auch innerhalb unseres Teams haben wir unterschiedliche Lösungsansätze gefunden, was ich persönlich super spannend finde. Bei Jura gibt es eben nicht nur eine Lösung, sondern unterschiedliche Wege und dann eben auch unterschiedliche Endergebnisse, wobei vor allem die Argumentation auf dem Weg dorthin wichtig ist. Und bei einer Hausarbeit kommt es natürlich auch auf den äußeren Rahmen, die Formalia, an. Ich bin gespannt, wie das Ergebnis aussehen und ausfallen wird.

Autor: Nina  |  Rubrik: studium  |  Mar 10, 2020

Die Juristen von morgen

Ende der ersten Klausurenphase

Und am Donnerstag war es so weit: ich habe meine letzte Klausur für das erste Semester geschrieben und abgegeben. Direkt danach konnte ich noch keine Entspannung verspüren, das kam dann erst am Abend, als ich mit Freunden unterwegs war. Die nächsten Tage hat sich bei mir dann eine sanfte Erleichterung breit gemacht – die erste Klausurenphase ist geschafft.
Was kann ich nun zusammenfassend sagen? Ich habe bereits während des Semesters angefangen, Vorlesungen und Skripte zusammenzufassen und Lerngruppen genutzt. Trotzdem wurde es dann Ende der Vorlesungszeit doch recht viel, aber durch meine gute Vorbereitung konnte ich mich aufs Lernen konzentrieren. Vorbereitung ist dann doch alles. Aber fünf Klausuren innerhalb von knapp drei Wochen zu schreiben, wovon vier große Klausuren sind, war dann doch anstrengend und stressig. Ich habe mich kaum noch mit Freunden getroffen und meine Mama habe ich seit Weihnachten nicht mehr gesehen.
Es ist also machbar, aber man verbringt dann eben sehr viel mehr Zeit in der Uni und am Schreibtisch als zuhause und hat wenig Zeit für andere Dinge. Im Kino hatte ich mir übrigens vorausschauenderweise Urlaub genommen, sonst hätte ich dieses Lernpensum nicht geschafft. Nun muss in der vorlesungsfreien Zeit, also von Mitte Februar bis Mitte April, nur noch eine Hausarbeit im Strafrecht geschrieben werden. Da haben wir schon recht früh angefangen, Literatur rauszusuchen, sodass wir da schon gut vorbereitet sind und das in der Zeit sehr entspannt machbar sein wird. Auf das Schreiben freue ich mich schon fast, immerhin darf ich das am PC machen und muss sie nicht per Hand schreiben wie die Klausuren bisher.

Autor: Nina  |  Rubrik: studium  |  Feb 27, 2020
Autor: Nina
Rubrik: studium
Feb 27, 2020

Die Juristen von morgen

Mitten in der ersten Klausurenphase

Man merkt, dass man ernsthaft studiert, wenn man plötzlich kein Privatleben mehr hat. Freunde stehen hinten an und meine Mama habe ich seit Weihnachten nicht mehr gesehen: Willkommen in der Klausurenphase.
Ob wir im ersten Semester noch geschont werden? Sicher nicht. Es wird unglaublich viel von uns erwartet: Wir arbeiten selbstständig die Vorlesungen nach, lesen uns durch die Skripte, wälzen nebenbei natürlich noch zehn verschiedene Bücher und fangen am besten schon am Anfang des Semesters an, für die Klausuren zu lernen. Das wäre zumindest das Ideal. Dass das neben einem Teilzeitjob nicht zu schaffen ist, war mir klar. Dennoch habe ich versucht, direkt von Anfang an dranzubleiben und mitzuarbeiten. Die ersten Probeklausuren sind dementsprechend ganz gut gelaufen, aber nun wird es ernst. Die Klausuren zählen zwar nicht in meine Abschlussnote, aber um erfolgreich durch die Zwischenprüfung am Ende des 4. Semesters zu kommen, brauche ich eine bestimmte Punktzahl und ein Mindestmaß an bestandenen Klausuren.
Und so bin ich fast jeden Tag am Lernen, mal 8 Stunden, mal nur 1 oder 2, aber das ist auch okay. Mittlerweile habe ich eine feste Lernpartnerin, mit der ich mich super austauschen kann und motivieren kann. Das hilft ungemein. Zwei Klausuren habe ich nun schon hinter mir, wovon beide wirklich gut waren – zumindest meinem Gefühl nach. Wie sie ausfallen, werde ich erst im April erfahren.
Bis zum 13. Februar heißt es nun, sich zusammenreißen, hinzusetzen und zu lernen und dann muss ich in der vorlesungsfreien Zeit nur noch eine Klausur im Strafrecht schreiben, aber das sehe ich entspannt. Momentan wirklich absolut stressig, aber umso wichtiger dann ab und zu auch mal abzuschalten und was anderes zu sehen und zu machen, mal rauszugehen und Freunde zu treffen.

Autor: Nina  |  Rubrik: studium  |  Feb 21, 2020
Autor: Nina
Rubrik: studium
Feb 21, 2020

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