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Die Juristen von morgen - Teil 1

Auszeit im Big Apple – Teil I

Überall Menschen, hohe Gebäude und Leuchtreklamen um mich herum. Ich konnte es nicht glauben – ich war in New York. Ein absoluter Traum ging in Erfüllung.
Geplant haben mein bester Freund und ich diese Reise im September, noch bevor ich das Studium angetreten hatte oder ich auch nur wusste, was für Veranstaltungen ich haben werde. Wir kennen uns nun seit sieben Jahren und wollten unsere Freundschaft mit einem Trip nach NYC feiern. Die Idee stand schon länger im Raum, gebucht haben wir dann doch recht spontan. Aber so richtig realisieren kann man es erst, wenn man mitten im Geschehen ist.
Auch in New York haben wir uns keinen festen Plan gemacht – wir wussten, was wir unbedingt sehen wollen, haben uns aber die Reihenfolge und weitere Eventualitäten offen gelassen. Am Ende der Woche konnten wir tatsächlich fast alles von unserer Liste streichen und hatten trotzdem Zeit für Verschnaufpausen.
Angekommen sind wir am 30. Dezember. Die Metro führte uns ganz in die Nähe des Times Square – ein optimaler Ausgangspunkt für unsere erste Entdeckungstour. Als Europäerin, die noch nie in Amerika war, habe ich alles in mich aufgesaugt und werde auch die unzähligen Eindrücke dort so schnell nicht wieder vergessen.

Autor: Nina  |  Rubrik: studium  |  Jan 21, 2020
Autor: Nina
Rubrik: studium
Jan 21, 2020

Die Juristen von morgen

Fazit nach sechs Wochen Studium

Es ist komisch, zwischen Designerhandtaschen mit meinem Second-Hand Rucksack über den als versnobt geltenden Campus zu laufen. Leider bestätigt sich dieses Vorurteil nur zu oft. Aber ich studiere ja nicht Jura, um mich mit Markensachen identifizieren zu können, sondern, um endlich einen Beruf zu finden, der mir auch über viele Jahre hinweg Spaß machen wird.
Ich schreibe nun in wenigen Tagen bereits erste Probeklausuren, die zwar bewertet werden, aber an sich keine Bedeutung haben, außer uns den Ernstfall einer Klausur üben zu lassen. Auch wenn mir diese Tatsache viel Stress bereitet, finde ich das Angebot doch sehr gut. So wird man bereits am Anfang des Studiums dazu gebracht, sich ordentlich vorzubereiten und direkt mit dem Lernen zu beginnen.
Da ich schon Studienerfahrung habe, kann ich gut Parallelen ziehen beziehungsweise vergleichen. Ich bin jetzt schon oft in der Bibliothek zum Lernen, nehme Lernsachen mit auf Zugfahrten oder lese mir verschiedene Bücher durch – einfach nur weil mich das Ganze interessiert und ich tatsächlich Jura studieren will.
In Niedersachsen gibt es nach vier Semestern die „Zwischenprüfung“, das ist eigentlich keine richtige Prüfung. Man muss bis zu diesem Zeitpunkt einige Pflichtpunkte in bestimmten Fächern geschafft haben, dann passiert nichts weiter und man beginnt ab dem fünften Semester automatisch mit dem Hauptstudium. Hat man die Leistungen allerdings nicht erbracht, wird man sehr schnell exmatrikuliert. Tatsächlich finde ich auch diese Regelung gut. So würde man nicht Jahre seines Lebens verschwenden, sondern bekommt nach zwei Jahren einen guten Einblick, ob man dem Studium gewachsen ist oder nicht. Ich bin motiviert genug und traue es mir auch zu, diese Zwischenprüfung zu schaffen. Aber dazu dann in drei Semestern mehr. Erst einmal nun die Probeklausuren abwarten und schauen wie die laufen.

Autor: Nina  |  Rubrik: studium  |  Nov 27, 2019

Die Juristen von morgen

Die ersten zwei Wochen Studium

Was ich in meinen ersten Wochen an der Uni gelernt habe:
Dass ich nicht die einzige bin, die niemanden kennt und sich viele über neue Kontakte freuen.
Jurastudenten werden im ersten Semester sehr viel an die Hand genommen. Ich habe schon einmal an der Uni studiert, aber zuvor noch nie eine Bibliotheksführung bekommen. Bei mir hat sich vorher noch nie das Prüfungsamt vorgestellt oder in einer gesonderten Veranstaltung erklärt, was ich alles für die Zwischenprüfung brauche und beachten muss.
Es hat nicht jeder einen Plan, was er später mit dem Studium machen möchte. Einige sitzen tatsächlich nur aus Spaß in einer Vorlesung. Ja gut, kann man mal machen.
Auch wenn einem alle Freunde sagen, dass man bestimmt nicht die Älteste dort sein wird: Mit 28 Jahren ist man doch vergleichsweise alt. Aber darüber muss man sich nicht ernsthaft Gedanken machen. Klar, viele sind jünger, aber das heißt nicht, dass man nicht miteinander auskommt. Ich habe direkt Menschen gefunden, die meinem Lernstil entsprechen, die fleißig sind und das Studium ernst nehmen wollen. Und trotzdem kann man zusammen lachen und Spaß haben – und allen ist das Alter egal. Das ist herrlich erfrischend und nimmt mir den ganzen Stress, den ich mir selbst gemacht habe.
Ich habe also Kommilitonen, mit denen ich über den Campus laufen und in der Mensa essen gehen kann, mit denen man sich in einer längeren Pause mal hinsetzt und Stoff lernt oder abends vielleicht einfach ein Bier zu sich nimmt.
Ich bin gespannt, was noch auf mich zukommen wird. Aber bis jetzt kann ich sagen: nicht nur die Menschen sind cool, auch die Dozenten, die Themen und das wirklich umfangreiche an-die-Hand-nehmen. Ich bin glücklich darüber, die Entscheidung für Jura getroffen zu haben.

Autor: Nina  |  Rubrik: studium  |  Oct 29, 2019
Autor: Nina
Rubrik: studium
Oct 29, 2019

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