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Die Lehrer von morgen

Was mich am Lehrerdasein stresst - Teil 2

Im Referendariat haben wir quasi zwei Arbeitgeber: die Schule und das staatliche Seminar für Didaktik und Lehrerbildung. Beide haben ihre ganz eigenen Anforderungen. Das Seminar möchte uns bestmöglich auf die anstehenden Prüfungen vorbereiten; die Schule möchte, dass wir uns möglichst nützlich im Schulbetrieb machen. Das Seminar stellt mit seinen Veranstaltungen auch immer wieder kleine Aufgaben. So musste ich neulich einen kleinen Vortrag vorbereiten, was mich zusätzlich gestresst hat. Und nebenbei fangen nun so langsam die ersten Prüfungen an. Schul- und Beamtenrecht – eine 20-minütige mündliche Prüfung – habe ich bereits erfolgreich hinter mich bringen können. Das ist nicht leicht neben dem Schulbetrieb. Und dann steht bald auch wieder ein Unterrichtsbesuch an, für den ich einen Unterrichtsentwurf schreiben muss. Abgesehen davon bedeutet das Referendariat natürlich ständige Beobachtung und viele Absprachen mit allen möglichen Beteiligten.
Alles in allem durchlebe ich gerade eine Zeit, in der man sehr gut priorisieren und mit seinen Kräften haushalten muss. Wenn viele Aufgaben gleichzeitig auf mich einprasseln, komme ich oft in eine Überforderungssituation. Dann gilt es zu sortieren, was gerade wirklich wichtig ist, was weniger Zeitaufwand erfordert und wozu ich vielleicht auch einfach mal Nein sagen kann. Ich will damit übrigens nicht sagen, dass der Lehrerberuf der anstrengendste von allen ist. Jeder Job ist anders und es gibt verschiedene Schwierigkeiten zu meistern. Viele der Stressfaktoren am Lehrerdasein sind mir erst jetzt so klar geworden, vieles konnte ich vorher noch nicht so eindeutig benennen, deshalb wollte ich euch gerne an diesen Gedanken teilhaben lassen.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Nov 14, 2019
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Nov 14, 2019

Die Lehrer von morgen

Unisport

Ich liebe es, mich draußen zu bewegen und meinen Körper zu fordern. Vor circa acht Jahren entschied ich mich, Fußball in einem Verein zu spielen. Es machte mir viel Spaß, regelmäßig zu trainieren und gegen andere Mannschaften anzutreten. Damals spielte ich noch in der U17. Seit einigen Jahren bin ich in die Damenmannschaft vorgerückt und meine Leistung wurde stetig besser.
Wenn ich Uni habe, kann ich zuhause nur freitags am Training teilnehmen und samstags spielen. Ich merke, dass mir das Training unter der Woche fehlt und entschied mich, das mit Unisport zu ergänzen. Ich besuchte Bodyfit Kurse, probierte mich im orientalischen Tanz oder war beim Boxen. Von der Universität wird ein breites Sportprogramm aufgestellt, das von jedem besucht werden kann, vorausgesetzt man lässt sich einen Sportausweis ausstellen. Die Kosten für das einmalige Ausstellen liegen bei 18 Euro. Für jedes weitere Semester zahlt man 15 Euro. Ein Schnäppchen finde ich. Würde ich ein Fitnessstudio besuchen, würde ich den Betrag mindestens pro Monat zahlen.
Dieses Semester gehe ich regelmäßig montags ins Fußballtraining an der Uni. Es ist zwar für Anfänger gedacht, dennoch schaden Grundlagen selbst mir nicht. Diese Woche besuchte ich zum ersten Mal das Training. Es waren rund zwanzig Mädels da, die erwartungsvoll auf dem Kunstrasen standen. Wir machten einige Passübungen und Spiele. Es stellte sich heraus, dass einige schon fortgeschrittene Spielerinnen sind, was den Spielverlauf flüssiger machte. Es machte Spaß und die Bewegung tat mir gut. Vor allem lernte ich neue Gesichter kennen und wir tauschten uns in den Trinkpausen aus. Ich nehme mir vor, regelmäßig das Training zu besuchen, um meine Leistung zu verbessern und mich fit zu halten. Zudem tut mir Abwechslung im Unialltag gut!

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Nov 12, 2019

Die Lehrer von morgen

Essen aus dem Müll

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, bin ich ein kleiner Öko und versuche daher, mein Leben insgesamt nachhaltiger zu gestalten. Im vergangenen Jahr bin ich dabei auf Foodsharing gestoßen – über eine Internetseite organisieren sich Menschen, um Lebensmittel zu retten, die sonst weggeschmissen würden. Zuerst habe ich angefangen, die „Fairteiler“ in Bonn auszuchecken. Das sind Orte, an denen Menschen Lebensmittel, die sie nicht mehr verbrauchen, hinbringen, sodass andere sie mitnehmen können. So habe ich zum Beispiel aus einem kleinen Buchladen in der Altstadt schon überreife Bananen und kürzlich abgelaufene Teigtaschen mitgenommen und aus einer Kiste unter dem Vordach eines Büros regelmäßig Brötchen.
Kostenloses Essen aus den Fairteilern ist nett, aber ich wollte noch mehr tun, um der Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken. Darum habe ich mich auf der Foodsharingseite registriert, musste ein Quiz machen und durfte dann zunächst unter Begleitung erfahrener „Foodsaver“ drei Einführungsabholungen machen, bevor ich mich selbst als Foodsaverin für einen Betrieb bewerben konnte, um dort übriggebliebenes Essen regelmäßig abzuholen.
Mittlerweile bin ich bei einem Supermarkt fest im Team und versuche, mich alle ein bis zwei Wochen für eine Abholung einzutragen. Beim Supermarkt müssen wir alle aussortierten Lebensmittel erst einmal durchsehen und nicht mehr essbare Dinge wegwerfen. Der Rest wird ungefähr gleich aufgeteilt. Das sind aber immer noch ziemlich große Mengen. Die letzten Male lief ich mit fünf vollen Jutebeuteln, einem Lebensmitteleimer und einem vollbepackten Rucksack wieder nach Hause. Man kann sich natürlich nicht selbst aussuchen, was man abholt, es ist da, was da ist. Das bringt mir aber den Vorteil, dass ich neue Rezepte austeste. Beim Supermarkt ist es hauptsächlich Obst und Gemüse, das gerettet wird, sodass ich zum Beispiel gestern eine Suppe aus Pastinaken, Möhren und weiterem Gemüse gekocht habe. Im Ofen trocknen gerade kleingeschnittene Quittenschalen, aus denen man laut Internet Früchtetee selbst machen kann. Der Rest wurde zu Quittenmus verarbeitet, das ich zu Pfannkuchen essen will. Ein bisschen Abwechslung zu meinen üblichen Nudeln mit Restesoße.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Nov 8, 2019