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Die Lehrer von morgen

Gesundheits- und Sexualerziehung

Dieses Semester wählte ich ein Blockseminar, das an drei Samstagen stattfindet. Das Thema war „Gesundheits- und Sexualerziehung im Biologieunterricht“. Vergangenen Samstag fand das Seminar zum ersten Mal statt. Es wird von einer Mittelschullehrerin gehalten, die viel Praxiserfahrung ins Seminar einfließen lässt. Wir sind nur ein kleiner Kurs mit elf Studierenden, weshalb sofort eine entspannte Atmosphäre aufkam.
Zunächst wurden wir über den Ablauf des Seminars informiert. Dann begann das Seminar mit den rechtlichen Grundlagen bezüglich der Sexualerziehung an Schulen. Es müssen beispielsweise Elternbriefe an der Schule ausgeteilt werden, weil man von ihnen die Einverständniserklärung für die Teilnahme ihrer Kinder am Unterricht braucht. Manche wollen das aus religiösen Gründen nicht.
Dann sahen wir uns einzelne Lehrpläne unterschiedlicher Schularten bezüglich der Inhalte zur Gesundheits- und Sexualerziehung an. Aus dem Lehrstuhl der Sonderpädagogik nahm neben mir noch eine andere Kommilitonin teil. Wir erstellten gemeinsam eine Sequenz zur Sexualerziehung für die achte Klasse. Eine Sequenz meint eine Abfolge an Unterrichtsstunden mit bestimmten Thematiken, die behandelt werden. Es nahm mehr Zeit in Kauf als wir angenommen hatten. Am Nachmittag präsentierten wir uns unsere Sequenzen gegenseitig und diskutierten über unsere unterschiedliche Herangehensweise, die dennoch sehr ähnlich war.
Als Nächstes bereiteten wir in kleinen Gruppen eine Unterrichtsstunde zur Thematik Ernährung vor. Eine Unterrichtsstunde zu konzipieren benötigt viel Zeit, Absprache und Kreativität. Wir durften hierzu die komplette Teilbibliothek mit Büchern, Modellen und Unterrichtsbroschüren nutzen. Bei der nächsten Seminarsitzung werden die Ergebnisse präsentiert, diskutiert und ausgetauscht. Weiterhin werden uns einige Organisationen wie beispielsweise ProFamila besuchen, die uns wertvolle Tipps geben, wie mit dem sensiblen Bereich Gesundheits- und Sexualerziehung umgegangen werden kann. Im Sommer dürfen wir dann unsere gesammelten Erfahrungen praxisnah an der Klasse der Dozentin ausprobieren. Es ist ein tolles Seminar, das unheimlich viele Möglichkeiten und Hilfestellungen liefert.

Autor: Eva  |  Rubrik: orientieren  |  Nov 18, 2019
Autor: Eva
Rubrik: orientieren
Nov 18, 2019

Die Lehrer von morgen

Was mich am Lehrerdasein stresst - Teil 2

Im Referendariat haben wir quasi zwei Arbeitgeber: die Schule und das staatliche Seminar für Didaktik und Lehrerbildung. Beide haben ihre ganz eigenen Anforderungen. Das Seminar möchte uns bestmöglich auf die anstehenden Prüfungen vorbereiten; die Schule möchte, dass wir uns möglichst nützlich im Schulbetrieb machen. Das Seminar stellt mit seinen Veranstaltungen auch immer wieder kleine Aufgaben. So musste ich neulich einen kleinen Vortrag vorbereiten, was mich zusätzlich gestresst hat. Und nebenbei fangen nun so langsam die ersten Prüfungen an. Schul- und Beamtenrecht – eine 20-minütige mündliche Prüfung – habe ich bereits erfolgreich hinter mich bringen können. Das ist nicht leicht neben dem Schulbetrieb. Und dann steht bald auch wieder ein Unterrichtsbesuch an, für den ich einen Unterrichtsentwurf schreiben muss. Abgesehen davon bedeutet das Referendariat natürlich ständige Beobachtung und viele Absprachen mit allen möglichen Beteiligten.
Alles in allem durchlebe ich gerade eine Zeit, in der man sehr gut priorisieren und mit seinen Kräften haushalten muss. Wenn viele Aufgaben gleichzeitig auf mich einprasseln, komme ich oft in eine Überforderungssituation. Dann gilt es zu sortieren, was gerade wirklich wichtig ist, was weniger Zeitaufwand erfordert und wozu ich vielleicht auch einfach mal Nein sagen kann. Ich will damit übrigens nicht sagen, dass der Lehrerberuf der anstrengendste von allen ist. Jeder Job ist anders und es gibt verschiedene Schwierigkeiten zu meistern. Viele der Stressfaktoren am Lehrerdasein sind mir erst jetzt so klar geworden, vieles konnte ich vorher noch nicht so eindeutig benennen, deshalb wollte ich euch gerne an diesen Gedanken teilhaben lassen.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Nov 14, 2019
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Nov 14, 2019

Die Lehrer von morgen

Unisport

Ich liebe es, mich draußen zu bewegen und meinen Körper zu fordern. Vor circa acht Jahren entschied ich mich, Fußball in einem Verein zu spielen. Es machte mir viel Spaß, regelmäßig zu trainieren und gegen andere Mannschaften anzutreten. Damals spielte ich noch in der U17. Seit einigen Jahren bin ich in die Damenmannschaft vorgerückt und meine Leistung wurde stetig besser.
Wenn ich Uni habe, kann ich zuhause nur freitags am Training teilnehmen und samstags spielen. Ich merke, dass mir das Training unter der Woche fehlt und entschied mich, das mit Unisport zu ergänzen. Ich besuchte Bodyfit Kurse, probierte mich im orientalischen Tanz oder war beim Boxen. Von der Universität wird ein breites Sportprogramm aufgestellt, das von jedem besucht werden kann, vorausgesetzt man lässt sich einen Sportausweis ausstellen. Die Kosten für das einmalige Ausstellen liegen bei 18 Euro. Für jedes weitere Semester zahlt man 15 Euro. Ein Schnäppchen finde ich. Würde ich ein Fitnessstudio besuchen, würde ich den Betrag mindestens pro Monat zahlen.
Dieses Semester gehe ich regelmäßig montags ins Fußballtraining an der Uni. Es ist zwar für Anfänger gedacht, dennoch schaden Grundlagen selbst mir nicht. Diese Woche besuchte ich zum ersten Mal das Training. Es waren rund zwanzig Mädels da, die erwartungsvoll auf dem Kunstrasen standen. Wir machten einige Passübungen und Spiele. Es stellte sich heraus, dass einige schon fortgeschrittene Spielerinnen sind, was den Spielverlauf flüssiger machte. Es machte Spaß und die Bewegung tat mir gut. Vor allem lernte ich neue Gesichter kennen und wir tauschten uns in den Trinkpausen aus. Ich nehme mir vor, regelmäßig das Training zu besuchen, um meine Leistung zu verbessern und mich fit zu halten. Zudem tut mir Abwechslung im Unialltag gut!

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Nov 12, 2019