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Die Lehrer von morgen

Examenskurse

Mein aktuelles Semester besteht hauptsächlich aus Examenskursen, die zur Vorbereitung auf das Staatsexamen dienen. Ihr Besuch ist völlig freiwillig. Im Februar und im März werde ich zu diesen Kursen sechs große Prüfungen schreiben: Drei in meinen Didaktikfächern Mathematik, Biologie und Evangelische Religion sowie drei weitere in meinem Hauptfach Sprachheilpädagogik. Jedes Institut bietet Examenskurse in verschiedenen Umfängen an. Spitzenreiter ist für mich die Biologie. Sie gibt zwei Tage lang einen Überblick über die Fachdidaktik und vier Tage über die fachwissenschaftlichen Inhalte. Für die Fachdidaktik bereitete ich in Gruppenarbeit das Themengebiet Naturwissenschaftliche Erkenntnismethoden vor. Darunter versteht man die verschiedenen Arbeitsweisen wie zum Beispiel Experimentieren, Untersuchen oder Beobachten im Unterricht. Für die Fachwisschenschaft musste ich außerdem ein 90-minütiges Referat vorbereiten.
Ein weiteres Examensseminar besuchte ich in Mathematik. Auch hier begleitete uns eine Dozentin. Wir bearbeiteten zuhause Examensaufgaben, stellen diese vor und entwickelten gemeinsam eine Unterrichtsstunde dazu. Auch hier erhielt ich viele hilfreiche Tipps für die Prüfung.
Das Examensseminar für mein Hauptfach Sprachheilpädagogik umfasste leider nicht den Umfang, den es eigentlich hätte haben sollen. Die Sprachheilpädagogik bietet lediglich einmal pro Woche ein Seminar an, in dem wir uns über wenige Examensaufgaben austauschen konnten. Da wir hier drei Prüfungen ablegen müssen, kam dies viel zu kurz und war nicht sonderlich hilfreich. Daher habe ich vor den Klausuren der Sprachheilpädagogik am meisten Angst. Um mir diese ein wenig zu nehmen, habe ich mit meinen Kommilitonen eine Lerngruppe gebildet. Wir treffen uns einmal wöchentlich, um gemeinsam an Themengebieten zu arbeiten und Verständnisfragen zu klären.
Das Examensseminar in der evangelischen Religion war ähnlich, weswegen ich dieses nicht mehr besuchte, sondern mir lieber eine Lektüre kaufte. Die Lektüre fasst alle Didaktiken der evangelischen Religion kompakt zusammen und lässt sich verständlich lesen.
Alles in allem besuchten von meinen Kommilitonen nur wenige Examenskurse. Sie lernen lieber für sich allein mit ihren Materialien.
Wenn sie gut gemacht sind, finde ich Vorbereitungskurse allerdings sehr hilfreich. Sie nehmen mir die Angst und geben mir Überblick über die Thematiken, die ich lernen muss. Zudem tauschte ich mich mit anderen Kommilitonen aus.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Feb 11, 2020
Autor: Eva
Rubrik: studium
Feb 11, 2020

Die Lehrer von morgen

Wiedersehen mit der Oberstufe

Während der Winterferien fand mein erstes Klassentreffen nach dem Abitur statt.
Wir trafen uns in einem Sushi-Restaurant. Es kamen leider nur acht ehemalige Schulkameradinnen, was sehr schade war. Es tat trotzdem gut, sich wieder zu sehen. Ich war zunächst etwas nervös und hatte Angst vor unangenehmer Stille am Tisch. Es stellte sich dann aber schnell ein sehr vertrautes Gefühl ein und wir schwelgten in Erinnerungen. Ich war unheimlich dankbar für dieses Treffen. Es war so, als hätten wir uns erst vor kurzem gesehen, obwohl fast fünf Jahre seit unserer letzten Begegnung vergangenen waren. Es war interessant zu erfahren, was meine alten Klassenkameraden in dieser Zeit erlebt hatten. Ganz verstreut in Deutschland studieren die meisten. Viele sind zu richtigen Weltenbummlern geworden. Wir saßen ewig! Zuletzt knipsten wir ein Abschlussbild vom Treffen und versicherten uns, uns bald wiederzusehen. Ich denke seitdem wieder öfter an die Oberstufe zurück und merke, dass ich diese Zeit vermisse. Damals war ich heilfroh, dass der ganze Abistress vorbei war – jetzt sehne ich mich nach den alten Zeiten.

Autor: Eva  |  Rubrik: orientieren  |  Feb 5, 2020

Die Lehrer von morgen

Ein neues Jahr

So schnell die Weihnachtszeit kommt, so schnell vergeht sie wieder. Ich verbrachte während der Feiertage viel Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden. Es tat gut, wieder länger zuhause zu sein und dem Unialltag zu entkommen. Silvester verbrachte ich bei einer Freundin. Wir aßen zusammen Raclette und gingen anschießend in eine Dorfkneipe, in der auch andere in unserem Alter Silvester feierten.
Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, viel in den Ferien zu lernen, was dann allerdings viel zu kurz kam. Ich verbrachte meine Tage lieber auf dem Sofa oder unterwegs als vor dem Schreibtisch. Nun gönne ich mir noch einen Tag pure Entspannung in einer Therme, bevor ich wieder diszipliniert arbeiten muss.
Dem neuen Jahr stehe ich mit gemischten Gefühlen gegenüber. Es stehen viele Veränderungen an und neue Lebensabschnitte begleiten mich. Im Februar beginnt mein großes Examen, vor dem ich Angst habe. Im März werde ich aus meinem Studentenwohnheim ausziehen und die Studentenstadt Würzburg verlassen. Einerseits bin ich froh, Würzburg endlich hinter mir zu lassen, da ich das wöchentliche pendeln hasse, andererseits gefiel mir das Stadtleben mit all seinen Vorzügen.
Worauf ich mich freue: Bevor das Referendariat im September beginnt, werde ich viel Freizeit haben. Ich sehe mich schon bastelnd am Schreibtisch oder im Bikini an sämtlichen Badeseen. Ich hoffe, dass ich all meine Ziele erreichen kann.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Jan 24, 2020
Autor: Eva
Rubrik: studium
Jan 24, 2020