interaktiv

Die Lehrer von morgen

Das Haus der kleinen Forscher

Autor:
Eva

Rubrik:
studium

28.11.2016

Vor Kurzem nahm ich an einer Fortbildung namens „Mathematik in Raum und Form entdecken“ teil. Diese wird von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ unterstützt und richtet sich an alle möglichen Pädagogen. Eine pensionierte Mathelehrerin hielt dabei einen leidenschaftlichen Vortrag. Sie schaffte eine gute Balance zwischen Theorie und Praxis und verblüffte selbst ihre erwachsenen Zuhörer. Eines von vielen Beispielen war ein Experiment: Wenn ich ein DIN-A4-Blatt längs so einrolle, dass die beiden Längskanten aneinander liegen, und ein zweites quer, wo passen mehr Erbsen rein, in den Zylinder des längs oder des quer gerollten Blatts? Ich dachte mir, dass in beide gleich viele Erbsen hinein passen, denn die Fläche bleibt ja die gleiche. Überraschenderweise lag ich aber falsch: In das über die kurze Seite gerollte Blatt passten mehr Erbsen hinein als in das andere. Die Länge der Grundkante ist nämlich entscheidend, denn bei dem quer gerollten Blatt entsteht dadurch innen ein größerer Flächeninhalt.
Ich erfuhr viel über Raum und Formen in der Mathematik. Vor allem im Bereich Didaktik lernte ich tolle neue Methoden kennen. Für mich als angehende Sonderschullehrerin brachte dieser Kurs einiges, denn ich muss später sehr kreativ in meinem Beruf sein. Ich muss den Kindern den Mathematikunterricht sehr verständlich gestalten und das vor allem mit unterschiedlichsten Materialien. Ich habe jetzt viele neue Ideen sammeln können und freue mich, diese meinen späteren Schulkindern näherzubringen.

Früherer Beiträge von Eva aus ihrem Lehramtsstudium sind über ihre Übersichtsseite zu finden.

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