interaktiv

Die Lehrer von morgen

Per Anhalter über den Ärmelkanal

Autor:
Janna

Rubrik:
studium

11.01.2017

Manchmal frage ich mich, was ich die ganzen drei Jahre nach dem Abi eigentlich gemacht habe. Im Urlaub oder bei sonstigen coolen Aktivitäten war ich kaum. Allein im vergangenen Jahr ist in der Hinsicht so viel mehr passiert: Ich war an Silvester in Berlin, in den Semesterferien wandern, an Pfingsten in Frankfurt, habe ein Juniwochenende in Berlin verbracht, einen Roadtrip durch Schweden gemacht und eine weitere Woche Berlin, Dresden und Leipzig erkundet. Mit dabei war bei jedem zweiten Urlaub Alex, einer meiner besten Freunde in Bonn. Er ist auch verantwortlich für mein wohl größtes Abenteuer vergangenes Jahr: Wir trampten für ein Konzert der schottischen Band The Fratellis nach Glasgow und zurück.
Alex fuhr vor etwa einem Jahr das erste Mal per Anhalter und hat seitdem mehrmals getestet, wie weit er damit kommt – ziemlich erfolgreich. Weiter als bis Brüssel hat er es allerdings auch nie versucht. Deshalb waren wir beide ziemlich aufgeregt, als wir donnerstagnachmittags nach meiner letzten Vorlesung an einer Tankstelle in Bonn standen und Leute ansprachen, ob sie uns mitnehmen würden.
Montagabends kamen wir wieder, waren insgesamt 77 Stunden lang unterwegs gewesen, hatten in 21 verschiedenen Autos gesessen, ein tolles Konzert gesehen und unglaublich viele Dinge erlebt, die ich noch lange erzählen werde – alles ohne einen einzigen Cent für den Transport auszugeben. Nach England will ich nicht noch einmal trampen, der Stress mit der Überquerung des Ärmelkanals war ziemlich viel für meine Nerven. Aber wenn es sich anbietet, würde ich vielleicht noch einmal mit Freunden nach Frankreich oder Spanien per Anhalter fahren.
Für all jene, die das auch ausprobieren möchten, habe ich im nächsten Beitrag einige Tipps parat.

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