interaktiv

Die Lehrer von morgen

Verschnupfte Weihnacht

Autor:
Eva

Rubrik:
studium

23.01.2017

Wochenlang arbeiteten meine Familie und ich auf ein gemütliches, familiäres Weihnachtsfest hin. Es wurden Geschenke besorgt, der Baum wurde geschmückt und im ganzen Haus duftete es nach Plätzchen. Als der lang ersehnte Tag kam, wachte ich allerdings morgens mit einer verschnupften Nase, einem rauen Hals und Fieber auf. Ich konnte es nicht fassen, wie mich mein Körper über Nacht im Stich ließ. Ich freute mich doch so auf die kommenden Tage und dann das! Ich trottete also zum Medizinschrank und warf mir eine Aspirin ein.
Im Haus dröhnte die Weihnachtsmusik, meine Mutter tanzte in der Küche umher, mein Bruder deckte den Tisch – jeder schien gut drauf zu sein außer mir! Ich stapfte miesepetrig in mein Bett und hoffte, nachmittags ginge es mir besser. Als aber abends meine Großeltern zum Essen kamen, triefte mir immer noch die Nase. Ich quälte mich an den Tisch und hatte keinerlei Appetit. Nicht einmal, als die Schnitzel auf den Tisch kamen und ihr herrlicher Duft den Raum füllte. Ich packte also meine Geschenke aus, erfreute mich kurz über einen Rucksack, einen Türstopper und Süßigkeiten und verzog mich wieder ins Bett. Leider wurde es über die Feiertage nicht besser. Meine Grippe ließ mich bis kurz vor Silvester nicht los. Zudem steckte ich meine komplette Familie an, sodass wir uns alle mit Kuscheldecken, Tee und Taschentüchern im Wohnzimmer auf dem Sofa ausruhten. Das einzig Gute daran war, das über die Feiertage richtig gute Filme im Fernsehen liefen – langweilig wurde uns also nicht.

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.