interaktiv

Die Lehrer von morgen

Mein erster Unfall

Autor:
Eva

Rubrik:
studium

27.01.2017

Vorige Woche fuhr mich mein Papa morgens zum Bahnhof. An diesem Tag schien es sehr glatt zu sein, weshalb wir uns für die Autobahn entschieden, die immer zuverlässig gestreut ist. Wir fuhren also gemütlich die Fahrbahn entlang, als uns plötzlich zahlreiche Autoteile entgegenkamen. Ein Mercedes, der uns gerade überholte, lenkte schnurstracks in unsere Fahrbahn – wir konnten nur noch ausweichen und knallten in einen vorher von uns unbemerkten, bereits demolierten BMW. Schockzustand.
Schnell hasteten wir aus dem Auto, um hinter der Leitplanke Schutz zu suchen. Als wir sicher sein konnten, dass kein weiteres Auto in die Unfallstelle reinrauschen würde, versuchten wir, dem verletzten und eingeklemmten BMW-Beifahrer zu helfen. Er erklärte uns, dass sein Fahrer in einen unbeleuchteten Lieferwagen gerast war, der quer auf der Fahrbahn stand. Der Mercedes-Fahrer wich den liegengebliebenen Autos aus, weswegen auch wir ins Straucheln gerieten.
Polizei, Sanitäter und Feuerwehr rückten an. Sie befreiten den eingeklemmten Beifahrer und untersuchten auch uns. Abschleppwagen brachten die demolierten Autos in Werkstätten und wir wurden ins Krankenhaus eingewiesen. Glücklicherweise war uns nichts passiert, außer ein paar Prellungen und einer leichten Gehirnerschütterung. Eine Nacht mussten wir dennoch zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben.
Die Polizei klärte uns später auf, dass der Lieferwagenfahrer auf einen LKW aufgefahren war, der 200 Meter weiter weg von der Unfallstelle stand. Das verursachte demnach die weiteren Auffahrunfälle. Wir hatten viel Glück. Einen solchen Unfall erlebte ich zum ersten und hoffentlich zum letzten Mal.

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