interaktiv

Die Lehrer von morgen

New York - 2

Autor:
Eva

Rubrik:
studium

05.05.2017

An unserem zweiten Tag in New York waren wir auf dem Weg zum Empire State Building. Als wir allerdings in der 5th Avenue ankamen, sahen wir einen riesigen Victoria’s-Secret-Laden – ich musste einfach hinein! Nach längerer Zeit verließen wir das traumhafte, rosafarbene Gebäude und steuerten unser eigentliches Ziel an, das Empire State Building. Wir mussten eine geschlagene Stunde anstehen, um endlich in den 86. Stock fahren zu können, doch für die gigantische Aussicht hat sich das gelohnt! Die Hochhäuser ragen in den Himmel, große Firmen werben mit ihren Labeln auf den Betonblöcken und unzählige Straßen ziehen sich zwischen ihnen hindurch. Feuerwehren und Polizeiautos waren zu hören, überall ein gewaltiger Lärm und viele Menschen. Wir sahen nur wenige Grünflächen – einzig der Central Park inmitten der Stadt.
Um etwas Entspannung zu finden, flüchteten wir dorthin. Wir mieteten Fahrräder und fuhren die Radwege entlang. Zig Eichhörnchen suchten nach Nahrung, Vögel zwitscherten und viele Jogger waren zu sehen. Der Gedanke, gerade im Central Park Fahrrad zu fahren, war toll – nie hätte ich mir erträumen können, einmal in einem der berühmtesten Parks der Welt zu sein! Luxushotels und Unternehmen wie Gucci umrahmen die große Grünfläche, dementsprechend suchten wir vergebens nach einem günstigen Sandwich. Hungrig gaben wir die Fahrräder zurück und fuhren zum Hotel. Dort gab es im Erdgeschoss ein kleines Restaurant. Den Abend ließen wir gemütlich mit einem Happen zu Essen und einem Cocktail ausklingen.
Am dritten Tag besuchten wir die Brooklyn Bridge, Little Italy und Chinatown. Es war amüsant, wir befanden uns in New York, aber irgendwie auch in China – Schriftzeichen, Drachen und goldene Buddhas markierten die Straßen. Wir genossen ein asiatisches Gericht und holten uns für 5 Dollar eine Kugel Eis in Little Italy. Den weiteren Tag verbrachten wir in Williamsburg, ein Viertel mit kleinen Kneipen. Eine davon hieß „Fette Sau“. Dort wurden nicht nur selbst gebrautes Bier, sondern auch Haxen und Keulen verkauft. Müde und mit schweren Beinen fielen wir am späten Abend ins Bett. Es war wieder ein ereignisreicher Tag!

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