interaktiv

Die Lehrer von morgen

Motiviert im Mai

Autor:
Hannah

Rubrik:
studium

10.05.2017

Das Problem, meinen Nebenjob mit einem fünfwöchigen Urlaub in Einklang zu bringen, hat sich nun doch gelöst. Als ich meiner Chefin eröffnete, dass ich kündigen möchte, war sie total schockiert und bot mir sofort eine Lösung an. Es stellte sich nämlich heraus, dass ich zehn Tage mehr Urlaub hatte als gedacht, und die eine fehlende Woche genehmigte sie mir. So habe ich direkt einen neuen Vertrag unterschrieben und auch noch das Angebot erhalten, zur Überbrückung von Examen zu Referendariat weiter dort arbeiten zu können – sogar mit einem höheren Gehalt. Darüber werde ich ernsthaft nachdenken und bin froh, diesen Job, in dem ich mich wohlfühle, nicht auf den letzten Metern meines Studiums zu verlieren.
Außerdem beschäftigte mich ein weiteres wichtiges und positives Ereignis: Ich bekam eine neue Professorin in der Fachrichtung Sprache. Seitdem erzähle ich allen, wie toll sie ist. Die Seminare bei ihr sind absolut praxisrelevant, total interessant und unterhaltsam. Außerdem ist sie super sympathisch. In einem Seminar erwähnte sie ein Forschungsvorhaben, mit dem Hinweis, dass man in diesem Rahmen auch seine wissenschaftliche Arbeit bei ihr schreiben kann. Da musste ich sofort zuschlagen, obwohl ich bisher nicht so begeistert war von dem Gedanken, in der Fachrichtung Sprache zu schreiben und Lust auf einen anderen Bereich hatte. Mit der neuen Professorin, die mich sicher gut betreuten wird, und mit dem vorgeschlagenen Thema sieht es aber ganz anders aus.
Konkret soll es in der Hausarbeit um den Zusammenhang von Sprachverständnisstörungen und Mobbingerfahrungen gehen. Mobbing als zusätzliches Thema in die Arbeit einzubringen, finde ich sehr wichtig. Oft wird in Hausarbeiten nämlich nur die sprachtherapeutische Diagnostik und Förderung eines konkreten Kindes behandelt. Ich stelle mir dieses Thema sehr spannend vor und finde es vor allem motivierend, dass ich damit tatsächlich einen Beitrag zu einem Forschungsprojekt der Professorin leisten kann und nicht bloß irgendeine aus den Fingern gesogene, irrelevante Arbeit schreibe, damit man mir eine Note geben kann.
Insgesamt bin ich also sehr motiviert in den Mai gestartet und gespannt, wie lange sich dieses Gefühl hält.

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