interaktiv

Die Lehrer von morgen

New York - 3

Autor:
Eva

Rubrik:
studium

12.05.2017

Am Ende unserer Reise wollten wir die Landschaft außerhalb von New York erkunden. Wir fuhren also mit der Subway in Richtung Küste zur „Cony Island“. Es war kalt und sehr windig, dennoch schlenderten wir am Strand des atlantischen Ozeans entlang. Es war ein ergreifendes Gefühl, in die Ferne zu blicken und so weit weg von Zuhause zu sein. Wir entdeckten viel Müll am Strand – Plastikflaschen, Glassplitter, sogar einen alten Schuh. Es ist ein erschreckender Gedanke, dass diese Gegenstände alle einmal im Meer gelandet sind und wie fahrlässig Menschen mit Müll umgehen.
Am Ende unserer Strecke befand sich ein großes Aquarium, in dem verletzte Fische und Tiere aufgepäppelt werden. Aufgefallen ist uns ein Otter, der ständig auf dem Rücken im Kreis schwamm, was laut einer Mitarbeiterin ein Zeichen für eine psychische Störung ist. Außerdem sahen wir Robben, die dort trainiert werden. Eine hatte Narben von tiefen Schnittwunden. Das Aquarium züchtet aber auch Fische, die vom Aussterben bedroht sind. Ganz bunte, farbenprächtige Tiere sind das und nicht nur diese sind einzigartig – auch Korallen konnten sich ausbreiten. In der Einrichtung besuchten wir zudem einen Vortrag, der von der Verschmutzung der Meere handelte und darüber aufklären sollte. Danach gönnten wir uns in einem Fast-Food-Restaurant einen Burger und traten die Heimreise zum Hotel an. Am Sonntagmorgen, unserem letzten Tag in New York, besuchten wir einen Gottesdienst in der Trinity Church, die durch ihre riesigen bunten Fenster beeindruckte.
Ich war traurig, dass unser Abenteuer nun zu Ende war. Gerne wäre ich noch in Richtung Kanada gefahren oder an die Westküste. Allerdings war es im Großen und Ganzen ein sehr teurer Urlaub. In New Yorks ist auch Alltägliches kostspielig, eine 0,33l Flasche Orangensaft hat hier zum Beispiel den stolzen Preis von 4,50$.

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