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Die Lehrer von morgen

Wir schreiben ein Buch

In diesem Semester muss ich noch einige letzte Leistungsnachweise erbringen, bevor ich auf die wissenschaftliche Arbeit und die Examensvorbereitung zusteuern kann. Vielleicht wird es noch einmal etwas eng. Ein bisschen bereue ich, einen so langen Urlaub gebucht zu haben – die drei Wochen könnte ich nun zum Arbeiten für die Uni gebrauchen.
Aber meine Leistungen sind zum Glück nicht immer Hausarbeiten. Eine Prüfungsleistung wird zum Beispiel sein, dass ich mit zwei Kommilitoninnen ein Kulturarbeitsprojekt durchführe und dokumentiere. Wir haben uns dafür ausgedacht, einen Kurs für kreatives Schreiben in einer Schule anzubieten.
Genauer gesagt: Wir möchten mit einer Schulklasse zusammen ein Bilderbuch schreiben und gestalten. Dafür haben wir uns eine dritte Klasse an einer Waldorfschule für geistig behinderte Kinder ausgesucht. Bisher haben wir die Klasse nur in zwei Hospitationsbesuchen kennengelernt, aber ich kann mir die Umsetzung unseres Projekts dort sehr gut vorstellen. Ganz so frei ist das mit den Kindern vermutlich nicht möglich, deshalb möchten wir erst Figuren einführen, mit denen sie dann eine Handlung konstruieren können. Mit Hauptfiguren und einer Ausgangssituation, die wir auch vorgeben werden, ist es auf jeden Fall einzelnen Kindern der Klasse gut möglich, sich eine Geschichte auszudenken. Konkret haben wir die „Olchis“ ausgewählt, kleine grüne Wesen aus der Feder des Kinderbuchautors und Illustrators Erhard Dietl, von denen wir den Kindern schon zwei, drei Geschichten präsentieren, um dann davon ausgehend eine neue Olchi-Geschichte entwickeln zu können. Am besten soll das mündlich im Klassenverband passieren. Vielleicht können wir die Gespräche aufzeichnen und zu einer Geschichte zusammenschreiben, die die Kinder dann illustrieren. Was dabei herauskommt, kann ich hoffentlich bald berichten. Wir wollen noch bis nach den Pfingstferien warten, bis wir mit dem Hauptteil des Projekts starten.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  May 23, 2017
Autor: Hannah
Rubrik: studium
May 23, 2017

Die Lehrer von morgen

Mein neuer Stundenplan

Jippie, schon beginnt das nächste Semester. Ich war gespannt auf meine Fächer und erstellte mir auf der Uniplattform meinen Stundenplan. Es war wie immer kompliziert! Ich besuche zum Beispiel ein Seminar, das mal an einem Dienstag, mal an einem Mittwoch stattfindet. Deshalb überschneidet sich dieses Seminar mit anderen. Ich muss also jeden einzelnen Termin in meinen Kalender eintragen, damit ich keinen vergesse oder übersehe. Ebenso muss ich mir Entschuldigungen für die anderen Seminare holen, die zeitgleich ablaufen – ein ziemlicher Aufwand.
In einem weiteren Seminar können nur 30 Studierende teilnehmen, obwohl sich mehr als 100 dafür beworben haben. Die Besonderheit beziehungsweise der Nachteil in Würzburg ist, dass man sich für seine Fächer bewirbt und dann per Losverfahren einen Platz erhält – oder eben nicht. Schreibe ich mich also beispielsweise am Montag für drei Fächer ein, die direkt nacheinander stattfinden, und bekomme für das mittlere keinen Platz, habe ich eine zweistündige Pause und natürlich eine geringere Punkteanzahl im Semester. Mein Glück allerdings war, dass ich nur bei einem Seminar keinen Platz mehr bekam. Selbst bei dem Seminar mit den 100 Bewerbern darf ich eine unter den 30 Teilnehmern sein.
Dieses Semester nehme ich auch an einem studienbegleitenden Praktikum teil. Es findet jeden Donnerstag von 8 bis 12 Uhr statt. Ich besuche dort regelmäßig das Förderzentrum in Ansbach, worauf ich mich enorm freue. Die ständige Theorie bin ich etwas leid, da kann ein wenig Praxis zwischendurch nicht schaden. Eine weitere Besonderheit in meinem Stundenplan ist eine Videovorlesung. Ich muss mir selbstständig die Vorlesung zuhause ansehen und eine E-Book-Lektüre dazu durchlesen. Alles, bis auf die Klausur, läuft online ab, auch der Professor steht bei Fragen nur per E-Mail bereit.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit meinem Stundenplan. Er ist sehr abwechslungsreich und ich habe einige spannend klingende Veranstaltungen.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  May 22, 2017
Autor: Eva
Rubrik: studium
May 22, 2017

Die Lehrer von morgen

New York - 3

Am Ende unserer Reise wollten wir die Landschaft außerhalb von New York erkunden. Wir fuhren also mit der Subway in Richtung Küste zur „Cony Island“. Es war kalt und sehr windig, dennoch schlenderten wir am Strand des atlantischen Ozeans entlang. Es war ein ergreifendes Gefühl, in die Ferne zu blicken und so weit weg von Zuhause zu sein. Wir entdeckten viel Müll am Strand – Plastikflaschen, Glassplitter, sogar einen alten Schuh. Es ist ein erschreckender Gedanke, dass diese Gegenstände alle einmal im Meer gelandet sind und wie fahrlässig Menschen mit Müll umgehen.
Am Ende unserer Strecke befand sich ein großes Aquarium, in dem verletzte Fische und Tiere aufgepäppelt werden. Aufgefallen ist uns ein Otter, der ständig auf dem Rücken im Kreis schwamm, was laut einer Mitarbeiterin ein Zeichen für eine psychische Störung ist. Außerdem sahen wir Robben, die dort trainiert werden. Eine hatte Narben von tiefen Schnittwunden. Das Aquarium züchtet aber auch Fische, die vom Aussterben bedroht sind. Ganz bunte, farbenprächtige Tiere sind das und nicht nur diese sind einzigartig – auch Korallen konnten sich ausbreiten. In der Einrichtung besuchten wir zudem einen Vortrag, der von der Verschmutzung der Meere handelte und darüber aufklären sollte. Danach gönnten wir uns in einem Fast-Food-Restaurant einen Burger und traten die Heimreise zum Hotel an. Am Sonntagmorgen, unserem letzten Tag in New York, besuchten wir einen Gottesdienst in der Trinity Church, die durch ihre riesigen bunten Fenster beeindruckte.
Ich war traurig, dass unser Abenteuer nun zu Ende war. Gerne wäre ich noch in Richtung Kanada gefahren oder an die Westküste. Allerdings war es im Großen und Ganzen ein sehr teurer Urlaub. In New Yorks ist auch Alltägliches kostspielig, eine 0,33l Flasche Orangensaft hat hier zum Beispiel den stolzen Preis von 4,50$.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  May 12, 2017
Autor: Eva
Rubrik: studium
May 12, 2017