interaktiv

Die Lehrer von morgen

Auf den Punkt

Autor:
Janna

Rubrik:
studium

08.08.2017

Obwohl man bei mir in Sachen Arbeitshaltung auf den ersten Blick nur Faulheit und Lust zum Verschieben sehen mag, stellt man auf den zweiten fest: An dem Tag, an dem ich Leistung erbringen muss, kann ich das punktgenau! Auf diese Fähigkeit werde ich mich auch dieses Semester verlassen müssen.
Eine Hausarbeit, eine Klausur, ein Praktikum und eine Bachelorarbeit – für all das bleiben mir nämlich nur noch gute zwei Monate Zeit. Denn während des Semesters habe ich viele Praktikumsbewerbungen geschrieben, genauso viele Absagen bekommen, ein winziges bisschen für die Bachelorarbeit vorgearbeitet, mich erst kurz vor Ende um ein Hausarbeitsthema gekümmert und natürlich nicht – wie geplant – jede Woche brav die Fragen für den Fragenkatalog der Klausur beantwortet.
Trotzdem bin ich gerade ganz optimistisch, alles rechtzeitig zu schaffen. Mein Plan ist es, trotz Klausurvorbereitung bis in einer Woche mit der Hausarbeit fertig zu sein. Den restlichen August durch werde ich jeden Tag in der Bib verbringen, den Beweis des Primzahlsatzes erst kleinschrittig durcharbeiten und mir dann LaTeX beibringen, das Programm, in dem ich die Bachelorarbeit erstelle. Dann muss ich nur noch meine Ergebnisse in Textform verfassen. Anfang September kann ich dann die Arbeit korrekturlesen lassen und ganz entspannt überarbeiten, während ich parallel mein Praktikum absolviere – ich hoffe sehr, dass ich meinen aktuellen Wunsch-Praktikumsplatz bekomme, sollte mich aber in den nächsten Tagen noch auf ein paar Alternativen bewerben.
Damit das alles hinhaut, setze ich mir momentan Tagesziele, die geschafft werden müssen, bevor ich mich mit Freunden treffen oder sonst etwas Schönes machen darf. Heute will ich zum Beispiel alle Karteikarten für die Klausur in Bildungswissenschaften fertig schreiben, mir die vorerst geplante Sekundärliteratur für die Hausarbeit Deutschdidaktik besorgen und eine Gliederung für die Hausarbeit erarbeiten.
Ich hoffe sehr, dass mir mein innerer Schweinehund keinen Strich durch die Rechnung macht – am Ende des Semesters nicht alles geschafft zu haben, wäre nicht nur ziemlich mies für mein Ego, sondern ich müsste ein ganzes Jahr darauf warten, für den Master zugelassen zu werden.

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