interaktiv

Die Lehrer von morgen

Endspurt - Teil 2

Autor:
Hannah

Rubrik:
studium

30.08.2017

Ich hatte mir für die Zeit vor meinem dreiwöchigen Urlaub auf Bali vorgenommen, an der benoteten Hausarbeit weiterzuarbeiten und diese halb zu schaffen, um danach nur noch eine halbe benotete und eine ganze unbenotete übrig zu haben. Nach meiner Rückkehr geht es ungünstigerweise direkt nach Wolfenbüttel zum Literatur-Labor, sodass ich effektiv nur noch vom 18. bis 30. September an den Uni-Abgaben arbeiten kann. Jetzt stellt sich nur die Frage, wie sich eine halbe Hausarbeit definiert. Reicht es, alle Literatur gelesen zu haben und nur noch schreiben zu müssen? Sollte ich eine Datei erstellt haben, in der bereits der ganze Formatierungssermon mit Seitenzahlen, Rändern und Verzeichnissen organisiert wurde? Oder sollte ich doch schon ein paar Seiten fertig schreiben? Zum Glück ist das Auslegungssache – ich hoffe nur, mein zurückkehrendes Ich im September wird mit der Interpretation des losfliegenden Ichs nächste Woche zufrieden sein.
Auf die Zeit der wissenschaftlichen Arbeit, die für mich Mitte Oktober beginnt, freue ich mich fast schon. Vier Monate Zeit, um zu schreiben und sich mal auf nur eine Sache zu konzentrieren – das gefällt mir. Wenn mir aber diese anderen Abgaben einfallen, wird es kompliziert in meinem Kopf …
Das Projekt in der Waldorfschule haben wir im Juli sehr erfolgreich abgeschlossen. Trotzdem müssen wir für das erarbeitete Buch noch den Text tippen und ihn mit den gesammelten Bildern zu einem Buch binden sowie bei unserer betreuenden Dozentin eine Dokumentation abgeben. Da das Projekt so gut in der Schule und bei den Kindern ankam und uns viel Zeit gekostet hat, wäre es nun richtig ärgerlich, aufgrund einer lieblosen Dokumentation schlechtere Noten zu bekommen. Deshalb sollten wir uns ins Zeug legen.
Und dann hängt noch immer diese Soziologie-Hausarbeit über mir, die ich mit einer Freundin gemeinsam schreibe. Ich habe meinen ersten Teil bereits geschrieben, nun ist ihrer dran, zum Schluss komme noch einmal ich. Ohne ihre Grundlage kann ich jedoch nicht weiterarbeiten, deshalb übe ich mich nun im Warten. Ich weiß leider, dass diese Arbeit bei ihr aktuell keine Priorität hat. Trotzdem hoffe ich sehr, dass sie weiß, dass die Arbeit spätestens bis Januar abgegeben werden muss, damit noch rechtzeitig die Note eingetragen werden kann und ich zum Examen zugelassen werde. Es bleibt also spannend, aber ich bin guter Dinge und halte euch weiterhin auf dem Laufenden!

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