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Die Lehrer von morgen

Das Problem des leeren Terminkalenders

Ich konnte heute das erste Mal seit langer Zeit ausschlafen. Gestern war ich mit einer Freundin auf einem Konzert, die ich etwa ein Jahr lang nicht gesehen hatte, und sie hat danach bei mir übernachtet. Für heute hatten wir keine Pläne – warum also einen Wecker stellen?
Dass das mittlerweile etwas Besonderes geworden ist, hat mich selbst überrascht. In den ersten Semestern war das viel häufiger möglich, ich war ständig auf irgendwelchen Partys und es war keine Seltenheit, dass ich erst zum Mittagessen aufstand. Jetzt könnte ich mich dafür ohrfeigen, wenn ich mal erst um neun aufstehe, obwohl ich es bereits um sieben vorgehabt hatte. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Das Ende des Studiums rückt näher und in diesem Semester muss ich alle Arbeiten fristgerecht abgeben – das ewige „ich schieb die Hausarbeit lieber noch“ hat endlich ein Ende. Dazu kommt, dass ich nur noch drei Seminare habe. Zwei davon sind sogar freiwillig und dementsprechend bleibt sehr viel Zeit zur freien Einteilung. Das fällt mir aktuell sehr schwer. Wenn ich zu Hause bin, setze ich mich zwar an den Schreibtisch und versuche mit meiner Wissenschaftlichen Arbeit weiterzukommen. Das Problem ist aber, dass ich selten zu Hause bin. Ich bin es gewohnt, mit Freunden etwas zu unternehmen, wenn mein Terminkalender sagt, dass ich Zeit habe. Doch nun sind die anfangs so leeren Wochen ganz schön verplant. Nicht mit Uni, sondern mit Freizeitaktivitäten. Wann ich meine Wissenschaftliche Arbeit schreiben soll, weiß ich nicht. Aktuell habe ich schon zwölf Seiten geschrieben – das ist schon mal ein guter Anfang, aber darauf sollte ich mich nicht ausruhen. Im Gegenteil, ich sollte erst recht durchstarten. Denn wenn ich mit der Arbeit fertig bin, sollte ich mich am besten direkt in die Examensvorbereitung stürzen.

Autor: Hannah  |  Rubrik: orientieren  |  Jan 8, 2018
Autor: Hannah
Rubrik: orientieren
Jan 8, 2018

Die Lehrer von morgen

Das Leben einer Zahnarzthelferin

Diese Woche übernachtete meine Freundin Sabrina bei mir, die momentan in Würzburg eine Fortbildung macht. Sie ist Zahnmedizinische Fachangestellte und bildet sich zur Zahnmedizinischen Verwaltungsassistentin weiter. Für euch habe ich ein kleines Interview mit ihr geführt.

Wie bist du auf diesen Ausbildungsberuf gekommen?
Ich bin ganz ehrlich: Ich suchte eine Ausbildungsstelle.

War es dein Traumberuf?
Nein, eigentlich wollte ich immer tiermedizinische Fachangestellte werden und später in einem Zoo arbeiten.

Bereust du es, einen anderen Berufsweg eingeschlagen zu haben?
Da es sehr viele Fortbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten gibt, bin ich froh, diese Ausbildung gewählt zu haben.

Welche Voraussetzung braucht man, um deinen Beruf auszuüben?
Man sollte mindestens den Hauptschulabschluss erreicht haben, Freude im Umgang mit Patienten haben und diese gerne und oft zu einer gesunden Mundhygiene ermutigen.

Welche Aufstiegsmöglichkeiten hast du?
Ich kann als Assistentin in großen Kliniken, als Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin (Zahnreinigung), Dentalhygienikerin oder Praxismanagerin bei Krankenkassen und Abrechnungszentren oder in Fortbildungsschulen arbeiten. Die Ausbildung bietet außerdem für Abiturienten eine gute Grundlage für ein Zahnmedizinstudium.

Gibt es manchmal Situationen, die besonders herausfordernd sind?
Nicht zu unterschätzen ist die emotionale Stabilität, die in diesem Beruf notwendig ist. Zum Beispiel, wenn Patienten unfreundlich sind. Wie in allen Pflegeberufen ist das Gehalt ein großes Thema, aber mithilfe eines loyalen Chefs, genug Engagement und entsprechender Leistung, ist eine ordentliche Vergütung nicht ausgeschlossen.

Wie sehen deine Ziele für die Zukunft aus?
Ich würde zum Beispiel gerne in einer großen Klinik mit guten Aufstiegsmöglichkeiten arbeiten.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Jan 4, 2018
Autor: Eva
Rubrik: studium
Jan 4, 2018

Die Lehrer von morgen

Stressiges letztes Semester

Mein aktuelles Stresslevel zeigte sich an folgender Begebenheit: Meine Mama hatte mir angeboten, dass ich sie Weihnachten nicht besuchen muss, wenn es mir zu anstrengend ist. Ich könne doch auch alleine in Ludwigsburg bleiben und weiter an meiner wissenschaftlichen Arbeit schreiben. Natürlich war das für mich keine Option, ich freute mich unglaublich auf Weihnachten und darauf, zu entspannen.
Aber meine Mama hatte das ja nicht gesagt, um mich zu ärgern, sondern weil ich gerade extrem überarbeitet bin. Ich schlafe schlecht und nehme mir zu viel vor, vor allem zu viele Aktivitäten mit Freunden. Vor Kurzem hatte ich zwei Tage lang Besuch von einer Freundin, übernachtete anschließend selbst einmal auswärts und dann kam eine weitere Freundin für drei Tage zu mir. Nicht zu vergessen die Weihnachtsmärkte und -feiern, Treffen zum Kekse backen und das Kaufen der Geschenke. Für solche Dinge gingen mir extrem viele Tage zum Schreiben der Arbeit verloren. Das ist aktuell noch zu verkraften, da ich nicht so schlecht in der Zeit liege und gerade in der Weihnachtspause ein wenig aufholen kann.
Doch dazu kam leider noch, dass ich bereits eine Lerngruppe für die Examensprüfungen habe. In dieser wollen wir uns die prüfungsrelevante Literatur aufteilen, sodass jeder nur ein Drittel lesen und zusammenfassen muss. Das kommt mir natürlich einerseits sehr entgegen. Andererseits haben die beiden anderen Gruppenmitglieder ihre Arbeit bereits abgegeben und setzten mir zum Zusammenfassen eine Deadline, die noch vor meiner Abgabe liegt. Im Multi-Tasking bin ich aber leider schlecht. Ich hoffe, dass ich diese Phase trotzdem durchstehe und rechtzeitig mit dem Lernen für das Examen beginnen kann.
Wenn dieser Plan furios scheitern sollte, kann ich mich noch bis zum 14. Februar vom Examen abmelden und es erst ein Semester später absolvieren – das möchte ich aber vermeiden. Erstens gefällt es mir nicht, dieses nahe Ziel um ein halbes Jahr zu verschieben. Zweitens schreibt mein Freund im Herbst 2018 sein Jura-Examen, was vermutlich auch ohne meinen eigenen Lernstress eine größere Belastungsprobe für unsere Beziehung sein wird.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Dec 29, 2017
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Dec 29, 2017