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Die Lehrer von morgen

Schnitzeljagd

Ein perfektes Weihnachtsgeschenk für seinen Freund zu finden ist nicht einfach. Immer höher werdende Ansprüche machen die Sache so kompliziert. Dieses Mal hatte ich mir eine ganz besondere Überraschung überlegt. Ich schloss mich mit drei Freundinnen zusammen, um eine Schnitzeljagd für unsere Freunde vorzubereiten. Im Ziel sollte sie dann eine exklusive Weinprobe mit Wurst- und Käseplatten erwarten. Der Termin war für den Tag vor Silvester angesetzt, es hatte jeder Zeit.
Die Schnitzeljagd begann mit einem Zettel bei Freund Nummer eins. Dieser sollte mit seinem Auto Freund Nummer zwei abholen, wo sich der nächste Hinweis befand. So wurden alle Freunde der Reihe nach eingesammelt. Auf den Zettelchen standen Hinweise wie „In Oma Friedas Gummibärchenbox“ oder „Im Zimmer deines Bruders“. Beim letzten Freund hatten wir vier Bierflaschen deponiert, die als Wegzehrung herhalten sollten, sowie etwas Spritgeld. Die nächste Station war ein Ortschild, an dem die Gruppe ein Foto machen und uns schicken sollte. Dafür bekamen sie einen weiteren Hinweis. Schließlich erhielten sie die Zieladresse und machten sich auf den Weg zu uns.
Für diesen Anlass hatten wir extra eine Ferienwohnung gebucht, wo wir unsere Freunde bereits erwarteten. Jede von uns hatte einen Wein ausgesucht, den wir nun nacheinander vorstellten. Dazu gab es unsere liebevoll gestalteten Wurst- und Käseplatten. Sie waren begeistert von unserer Idee und ließen es sich gut gehen – ein rundum gelungener Abend.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Jan 22, 2018
Autor: Eva
Rubrik: studium
Jan 22, 2018

Die Lehrer von morgen

Studium ist nicht gleich Studium

Abi ist nicht gleich Abi – das habe ich schon früh erkannt. Als ich aus Niedersachsen zum Studieren ins schwäbische Ludwigsburg zog, waren mir die Abi-Noten noch halbwegs wichtig, vielleicht war ich es gewohnt, mich zu vergleichen, weil das in der Klassengemeinschaft noch zur täglichen Routine gehörte. Zu Beginn des Studiums fragte man sich zumindest hin und wieder gegenseitig danach. Ich betonte immer, dass ich mein Abitur in Niedersachsen gemacht habe – unter meiner Meinung nach leichteren Voraussetzungen als in manch anderen Bundesländern.
Irgendwie dachte ich, mit dem Eintritt ins Studium würden solche Zusätze ein Ende haben, dass alles ab jetzt einheitlich wäre. Dann fiel mir auf, dass es an meiner Hochschule tatsächlich ziemlich pädagogisch und locker zugeht, dass viel gebastelt wird und ich viel mit Gruppenarbeiten zu tun habe. Ich begann, dazu zu sagen, dass ich „nur“ an einer Pädagogischen Hochschule studiere – nicht an der Uni – und fühlte mich wieder ein bisschen minderwertig.
Mittlerweile habe ich aus verschiedenen Gründen damit abgeschlossen. Erstens konnte ich mich nicht frei zwischen einer Uni und einer PH entscheiden – in ganz Baden-Württemberg studiert man Lehramt - wenn es kein Gymnasiallehramt ist – nun mal an PHs. Und dass ich einen Berufsweg eingeschlagen habe, der eine praktisch ausgerichtete Ausbildung erfordert, sollte nichts sein, wofür ich mich rechtfertigen muss. Zweitens war im vergangenen Jahr mein Bruder zu Besuch, der an der PH in Freiburg studiert. Er ist mit mir in eine meiner Vorlesungen gegangen und war beeindruckt, wie viel wissenschaftlicher es bei uns zugeht. Und drittens ist mir bewusst geworden, dass diese ganzen Studiengänge einfach wirklich überhaupt nicht miteinander vergleichbar sind.
Sollte sich jemand von euch also mal in einer ähnlichen Situation befinden und sich dazu genötigt fühlen, sich rechtfertigen zu müssen, dann ist das absoluter Unsinn. Wir wählen nun mal alle unterschiedliche Bildungswege, denn wir haben auch unterschiedliche Ziele in unseren Leben.

Autor: Hannah  |  Rubrik: orientieren  |  Jan 22, 2018
Autor: Hannah
Rubrik: orientieren
Jan 22, 2018

Die Lehrer von morgen

Kindergeburtstag

Meine Mitbewohner sind super. Sei es, dass wir bis tief in die Nacht im Flur sitzen und quatschen, Rici und ich spontan mit Glasmalstiften Yanniks Fenster verschönern oder jemanden, der Liebeskummer hat, mit einem Carepaket aufheitern – besser geht es kaum. Was bei uns nicht ganz so läuft, sind dafür Dinge wie den Briefkasten zu leeren. Anfang Dezember fand ich zwischen einem Stapel Rechnungen und Kontoauszügen einen an mich adressierten Brief. Darin befand sich eine Einladung im Grundschulstil von einem meiner besten Freunde. Er lud mich und andere Freunde zu seinen Eltern nach Leverkusen ein, um dort seinen Geburtstag zu feiern – „so wie früher“.
Das ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Am folgenden Samstag stiegen wir alle in den Zug, um bei Felix‘ Eltern zunächst mit Limokuchen, Pizza und Getränken („Merkt euch, welche Farbe euer Becher hat!“) bewirtet zu werden. Später beschäftigten wir uns mit Spielen, die wir zum Teil seit Ewigkeiten nicht mehr gespielt hatten: sei es Topfschlagen, Sardinenbüchse (eine Variation von Verstecken im ganzen Haus), Tischtennis mit Rundlauf oder Flaschendrehen. Wir hatten sehr viel Spaß!. Dabei wurden Klischees aus unseren Kindheitstagen wieder ausgegraben („Habt ihr auch immer noch eure Eltern angerufen, damit ihr noch eine Stunde länger bleiben dürft?“) und viel geredet. Nachdem Felix‘ Eltern gegen elf Uhr schlafen gegangen waren, saßen wir noch lange im Wohnzimmer zusammen, plünderten den Kühlschrank, bis es dann – für die einen früher, für die anderen später – nach oben auf den Dachboden ging, wo wir alle auf einem riesigen Matratzenlager nächtigten.
Am nächsten Tag ging es weiter mit Spielen, Essen, Musikmachen und einem Schneespaziergang und zum Abschied gab es noch – wie früher – eine Tüte mit ein paar Süßigkeiten und Aufklebern darin, die Felix‘ Mutter für uns zusammengestellt hatte.
Dieser Geburtstag war mal etwas anderes – und ein schöner Abstecher in Richtung Kindheit.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Jan 19, 2018
Autor: Janna
Rubrik: studium
Jan 19, 2018