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Die Lehrer von morgen

Kopfzerbrechen

Im Studium kommt jeder an den Punkt, an dem er feststellt, dass nur noch wenige Semester bis zum Abschluss anstehen. Hier landete ich ausgerechnet vorige Nacht. Mir wurde schlagartig bewusst, dass ich bald meine Zulassungsarbeit und mein erziehungswissenschaftliches Examen werde schreiben müssen.
Für die Zulassungsarbeit brauche ich ein spannendes und wissenschaftliches Thema. Ich überlegte und überlegte, las mir Fragestellungen im Internet durch und war von deren Formulierungen begeistert. „Nie würde ich selbst auf solch ein Forschungsthema stoßen“, dachte ich mir oft. Ich bin mir nicht einmal im Klaren darüber, in welchem Fach ich diese Zulassungsarbeit anfertigen soll – mich interessieren alle, die ich belegt habe.
Hinzu kommt der Druck mein erziehungswissenschaftliches Examen zu schreiben. Um die Voraussetzungen dafür zu erfüllen, fehlt mir allerdings noch ein Seminar. Schaffe ich dieses im Sommer, könnte ich schon in einem Jahr hier sitzen und mir sämtliche Ansätze von Erziehungswissenschaftlern wie Wolfgang Klafki reinziehen. Schaffe ich es nicht, wird es ganz schön eng vor dem Staatsexamen.
Und überhaupt: das große erste Staatsexamen – wie soll ich bitteschön mein komplettes Studium für sechs riesen Prüfungen aufarbeiten?! Oft sage ich mir dann, ist ja noch weit hin – doch diese großen Hürden kommen immer näher.
Natürlich lag ich nach diesem Schreck die halbe Nacht schlaflos im Bett und wachte heute Morgen mit Kopfschmerzen und weiteren Gedanken auf. Gerade heute, wo ich doch einen Workshop für Rhetorik besuche. Ich bin schon etwas aufgeregt, weil ich nicht weiß, was mich erwarten wird. Nur, dass es um lebendiges Sprechen und darum geht, etwas motivierend zu präsentieren. Hoffentlich bekomme ich das hin mit den tiefen Augenringen …

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Feb 1, 2018
Autor: Eva
Rubrik: studium
Feb 1, 2018

Die Lehrer von morgen

Wohnungssuche

Wenn ich gerade mal nicht an meiner wissenschaftlichen Arbeit sitze, verbringe ich aktuell viel Zeit mit der Wohnungssuche auf diversen Online-Portalen. Mein ursprünglicher Plan beinhaltete einen Umzug nach meinen Prüfungen im Mai oder Juni und einen im Januar 2019. Fürs Erste wollte ich in eine WG in Tübingen ziehen, um näher bei meinem Freund zu leben. Und sobald ich dann weiß, wo ich einen Platz fürs Referendariat erhalte, wollten wir uns die erste gemeinsame Wohnung suchen.
Es war ein Zufallsfund, der mich aber nun darauf brachte, dass ich das eigentlich gar nicht möchte. Ich entdeckte nämlich eine Zwei-Zimmer-Wohnung ganz in der Nähe von Marcs aktueller Wohnung, die sehr schön aussah und die ich mir alleine nicht hätte leisten können. Erst da fragte ich mich und dann ihn, warum wir nicht direkt zusammenziehen.
Marc habe ich damit ganz schön überrumpelt. Doch da er in seiner jetzigen Wohnung sehr wenig Platz hat und es ein paar andere Makel gibt – er hat zum Beispiel keinen eigenen Waschmaschinenanschluss – war es für mich keine Option, bei ihm einzuziehen. Nach mehreren, teilweise schwierigen Gesprächen konnte ich ihm deutlich machen, dass zwei Umzüge für mich sehr belastend wären, und er ließ sich überzeugen, dass wir das Projekt „Zusammenziehen“ doch schon früher wagen werden. Nun sind wir auf der Suche nach einer geeigneten Wohnung und haben am Wochenende die ersten Besichtigungen. Ich bin sehr gespannt und unglaublich froh, mich nach einer Bleibe umsehen zu können, in der ich hoffentlich für die nächsten vier, fünf Jahre wohnen werde.
Es kann natürlich passieren, dass mein Wunschort fürs Referendariat nicht berücksichtigt wird. Dann müssten wir uns eine neue Lösung überlegen und vielleicht doch noch einmal umziehen. Ich gehe aber erst einmal vom Besten aus und freue mich auf etwas Dauerhaftes!

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Jan 31, 2018
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Jan 31, 2018

Die Lehrer von morgen

Eine Janna in der Fachschaft

FSV (Fachschaftsvertretung), FSR (Fachschaftsrat), SP (Studierendenparlament) – komische Abkürzungen, nicht wahr? Wer oder was genau davon für was verantwortlich ist, weiß ich immer noch nicht. Es gibt irgendeine Wahl, bei der man Mathematik-Studierende wählen kann, aber nur, wenn man selbst Fachbachelor ist und keine Lehrämtlerin wie ich. Das wusste ich schon, darum habe ich dieses Jahr während der Wahlen des Fachschaftsvorstands nur ab und zu die Wahlhelfer in Gespräche verwickelt, mir Gummibärchen erschnorrt und scherzeshalber Menschen vorgeschlagen, wen sie wählen könnten.
Dieses Jahr lief es aber anders: Der Fachschaftsvorstand wählt jedes Jahr Referenten, die für bestimmte Bereiche verantwortlich sind. Es gibt Referate für Veranstaltungen, Öffentlichkeit, Evaluationen, EDV und sogar Kekse, aber auch für Erstis, Master/Phd und Lehramt. Der bisherige Lehramtsreferent hatte keine Lust mehr auf den Job, ein neuer musste her. Eine ganze Woche lang kamen diverse Fachschaftler auf mich zu und fragten mich, ob ich nicht seine Nachfolgerin werden wollte, da ich sowieso ständig im Fachschaftsraum bin, bei Veranstaltungen helfe und mich mit den meisten Menschen dort gut verstehe. Ich nahm mir erst einmal einen Tag Bedenkzeit, aber dann war ich doch einverstanden, das Amt des Lehramtsreferenten zu übernehmen.
So viel Arbeit ist es nicht: Ich soll künftig zu den FSR-Sitzungen gehen, muss mich am Anfang des Wintersemesters darum kümmern, dass die Lehramts-Erstis über bestimmte Dinge informiert werden, ab und zu eine E-Mail beantworten und Ansprechpartnerin sein, falls andere Sachen anliegen – wobei ich da auch Unterstützung von einem anderen Fachschaftler bekomme.
Eine Woche später wurde ich auch offiziell vom FSV als Lehramtsreferentin gewählt und bin ein bisschen stolz auf mich, dass ich mich traue, diese Verantwortung zu übernehmen. Wie viel Zeit ich ab demnächst in Fachschaftsarbeit investieren muss? Ich halte euch auf dem Laufenden!

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Jan 31, 2018
Autor: Janna
Rubrik: studium
Jan 31, 2018