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Die Lehrer von morgen

Wohnungssuche

Wenn ich gerade mal nicht an meiner wissenschaftlichen Arbeit sitze, verbringe ich aktuell viel Zeit mit der Wohnungssuche auf diversen Online-Portalen. Mein ursprünglicher Plan beinhaltete einen Umzug nach meinen Prüfungen im Mai oder Juni und einen im Januar 2019. Fürs Erste wollte ich in eine WG in Tübingen ziehen, um näher bei meinem Freund zu leben. Und sobald ich dann weiß, wo ich einen Platz fürs Referendariat erhalte, wollten wir uns die erste gemeinsame Wohnung suchen.
Es war ein Zufallsfund, der mich aber nun darauf brachte, dass ich das eigentlich gar nicht möchte. Ich entdeckte nämlich eine Zwei-Zimmer-Wohnung ganz in der Nähe von Marcs aktueller Wohnung, die sehr schön aussah und die ich mir alleine nicht hätte leisten können. Erst da fragte ich mich und dann ihn, warum wir nicht direkt zusammenziehen.
Marc habe ich damit ganz schön überrumpelt. Doch da er in seiner jetzigen Wohnung sehr wenig Platz hat und es ein paar andere Makel gibt – er hat zum Beispiel keinen eigenen Waschmaschinenanschluss – war es für mich keine Option, bei ihm einzuziehen. Nach mehreren, teilweise schwierigen Gesprächen konnte ich ihm deutlich machen, dass zwei Umzüge für mich sehr belastend wären, und er ließ sich überzeugen, dass wir das Projekt „Zusammenziehen“ doch schon früher wagen werden. Nun sind wir auf der Suche nach einer geeigneten Wohnung und haben am Wochenende die ersten Besichtigungen. Ich bin sehr gespannt und unglaublich froh, mich nach einer Bleibe umsehen zu können, in der ich hoffentlich für die nächsten vier, fünf Jahre wohnen werde.
Es kann natürlich passieren, dass mein Wunschort fürs Referendariat nicht berücksichtigt wird. Dann müssten wir uns eine neue Lösung überlegen und vielleicht doch noch einmal umziehen. Ich gehe aber erst einmal vom Besten aus und freue mich auf etwas Dauerhaftes!

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Jan 31, 2018
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Jan 31, 2018

Die Lehrer von morgen

Eine Janna in der Fachschaft

FSV (Fachschaftsvertretung), FSR (Fachschaftsrat), SP (Studierendenparlament) – komische Abkürzungen, nicht wahr? Wer oder was genau davon für was verantwortlich ist, weiß ich immer noch nicht. Es gibt irgendeine Wahl, bei der man Mathematik-Studierende wählen kann, aber nur, wenn man selbst Fachbachelor ist und keine Lehrämtlerin wie ich. Das wusste ich schon, darum habe ich dieses Jahr während der Wahlen des Fachschaftsvorstands nur ab und zu die Wahlhelfer in Gespräche verwickelt, mir Gummibärchen erschnorrt und scherzeshalber Menschen vorgeschlagen, wen sie wählen könnten.
Dieses Jahr lief es aber anders: Der Fachschaftsvorstand wählt jedes Jahr Referenten, die für bestimmte Bereiche verantwortlich sind. Es gibt Referate für Veranstaltungen, Öffentlichkeit, Evaluationen, EDV und sogar Kekse, aber auch für Erstis, Master/Phd und Lehramt. Der bisherige Lehramtsreferent hatte keine Lust mehr auf den Job, ein neuer musste her. Eine ganze Woche lang kamen diverse Fachschaftler auf mich zu und fragten mich, ob ich nicht seine Nachfolgerin werden wollte, da ich sowieso ständig im Fachschaftsraum bin, bei Veranstaltungen helfe und mich mit den meisten Menschen dort gut verstehe. Ich nahm mir erst einmal einen Tag Bedenkzeit, aber dann war ich doch einverstanden, das Amt des Lehramtsreferenten zu übernehmen.
So viel Arbeit ist es nicht: Ich soll künftig zu den FSR-Sitzungen gehen, muss mich am Anfang des Wintersemesters darum kümmern, dass die Lehramts-Erstis über bestimmte Dinge informiert werden, ab und zu eine E-Mail beantworten und Ansprechpartnerin sein, falls andere Sachen anliegen – wobei ich da auch Unterstützung von einem anderen Fachschaftler bekomme.
Eine Woche später wurde ich auch offiziell vom FSV als Lehramtsreferentin gewählt und bin ein bisschen stolz auf mich, dass ich mich traue, diese Verantwortung zu übernehmen. Wie viel Zeit ich ab demnächst in Fachschaftsarbeit investieren muss? Ich halte euch auf dem Laufenden!

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Jan 31, 2018
Autor: Janna
Rubrik: studium
Jan 31, 2018

Die Lehrer von morgen

Schnitzeljagd

Ein perfektes Weihnachtsgeschenk für seinen Freund zu finden ist nicht einfach. Immer höher werdende Ansprüche machen die Sache so kompliziert. Dieses Mal hatte ich mir eine ganz besondere Überraschung überlegt. Ich schloss mich mit drei Freundinnen zusammen, um eine Schnitzeljagd für unsere Freunde vorzubereiten. Im Ziel sollte sie dann eine exklusive Weinprobe mit Wurst- und Käseplatten erwarten. Der Termin war für den Tag vor Silvester angesetzt, es hatte jeder Zeit.
Die Schnitzeljagd begann mit einem Zettel bei Freund Nummer eins. Dieser sollte mit seinem Auto Freund Nummer zwei abholen, wo sich der nächste Hinweis befand. So wurden alle Freunde der Reihe nach eingesammelt. Auf den Zettelchen standen Hinweise wie „In Oma Friedas Gummibärchenbox“ oder „Im Zimmer deines Bruders“. Beim letzten Freund hatten wir vier Bierflaschen deponiert, die als Wegzehrung herhalten sollten, sowie etwas Spritgeld. Die nächste Station war ein Ortschild, an dem die Gruppe ein Foto machen und uns schicken sollte. Dafür bekamen sie einen weiteren Hinweis. Schließlich erhielten sie die Zieladresse und machten sich auf den Weg zu uns.
Für diesen Anlass hatten wir extra eine Ferienwohnung gebucht, wo wir unsere Freunde bereits erwarteten. Jede von uns hatte einen Wein ausgesucht, den wir nun nacheinander vorstellten. Dazu gab es unsere liebevoll gestalteten Wurst- und Käseplatten. Sie waren begeistert von unserer Idee und ließen es sich gut gehen – ein rundum gelungener Abend.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Jan 22, 2018
Autor: Eva
Rubrik: studium
Jan 22, 2018