interaktiv

Die Lehrer von morgen

Kopfzerbrechen

Autor:
Eva

Rubrik:
studium

01.02.2018

Im Studium kommt jeder an den Punkt, an dem er feststellt, dass nur noch wenige Semester bis zum Abschluss anstehen. Hier landete ich ausgerechnet vorige Nacht. Mir wurde schlagartig bewusst, dass ich bald meine Zulassungsarbeit und mein erziehungswissenschaftliches Examen werde schreiben müssen.
Für die Zulassungsarbeit brauche ich ein spannendes und wissenschaftliches Thema. Ich überlegte und überlegte, las mir Fragestellungen im Internet durch und war von deren Formulierungen begeistert. „Nie würde ich selbst auf solch ein Forschungsthema stoßen“, dachte ich mir oft. Ich bin mir nicht einmal im Klaren darüber, in welchem Fach ich diese Zulassungsarbeit anfertigen soll – mich interessieren alle, die ich belegt habe.
Hinzu kommt der Druck mein erziehungswissenschaftliches Examen zu schreiben. Um die Voraussetzungen dafür zu erfüllen, fehlt mir allerdings noch ein Seminar. Schaffe ich dieses im Sommer, könnte ich schon in einem Jahr hier sitzen und mir sämtliche Ansätze von Erziehungswissenschaftlern wie Wolfgang Klafki reinziehen. Schaffe ich es nicht, wird es ganz schön eng vor dem Staatsexamen.
Und überhaupt: das große erste Staatsexamen – wie soll ich bitteschön mein komplettes Studium für sechs riesen Prüfungen aufarbeiten?! Oft sage ich mir dann, ist ja noch weit hin – doch diese großen Hürden kommen immer näher.
Natürlich lag ich nach diesem Schreck die halbe Nacht schlaflos im Bett und wachte heute Morgen mit Kopfschmerzen und weiteren Gedanken auf. Gerade heute, wo ich doch einen Workshop für Rhetorik besuche. Ich bin schon etwas aufgeregt, weil ich nicht weiß, was mich erwarten wird. Nur, dass es um lebendiges Sprechen und darum geht, etwas motivierend zu präsentieren. Hoffentlich bekomme ich das hin mit den tiefen Augenringen …

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