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Die Lehrer von morgen

Schattenseiten

An meinem Wochenende in Hamburg sah und erlebte ich einige Dinge, die mich zuhause immer noch beschäftigen – insbesondere auf der Reeperbahn. Entlang dieser Straße mit einigen Abzweigungen prostituieren sich Frauen. Das ist ein sehr heikles Thema, das meines Erachtens viel zu sehr unter den Teppich gekehrt wird. Betrunkene Männergruppen streifen durch diese rot beleuchteten Straßen und verschwinden in den Bordellen. Sie sind ausgelassen und fröhlich, während andere um jeden Cent kämpfen und ihren Körper dafür verkaufen müssen. Es schien alles so normal zu sein, obwohl es doch eigentlich abnorm sein sollte.
In dieser belebten Straße sah ich auch viele Obdachlose, die versteckt und regungslos in ihren Schlafsäcken lagen, kleine Tragetaschen mit Decken und anderen Dingen vollgepackt neben ihnen. So viele Menschen liefen an ihnen vorbei. Manche sahen entsetzt, manche ausdruckslos hin, andere beachteten sie gar nicht.
Nur einen Steinwurf entfernt steht die neu erbaute Elbphilharmonie. Die Stadt hat circa 575 Millionen Euro in sie investiert, die Gesamtkosten belaufen sich auf sage und schreibe 789 Millionen Euro. Luxuswohnungen, Hotels und eine 80 Meter lange Rolltreppe sind Bestandteile des Gebäudes. Die Glasscheiben sind eigens angefertigte Einzelstücke aus Italien. Natürlich hat die Elbphilharmonie einen kulturellen Nutzen – es gibt beispielsweise Förderprogramme, die bei Kindern Interesse an klassischer Musik wecken sollen. Dennoch wurden aus meiner Sicht viele Millionen Euro einzig und allein dafür investiert, ein möglichst prunkvolles Gebäude hinzustellen.
Ist es nicht peinlich, mit diesem zu prahlen, wenn einige Straßen weiter die Leute kein Dach über dem Kopf haben oder Frauen ihren Körper verkaufen? Es ist doch pervers, was in der Welt vor sich geht. Ich stehe hilflos daneben und bin ratlos, wie so etwas zugelassen und toleriert werden kann.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Mar 14, 2018
Autor: Eva
Rubrik: studium
Mar 14, 2018

Die Lehrer von morgen

Die Odyssee der verlorenen Hausarbeit - Teil 2

Was für ein Chaos! Nachdem das gemeinsame Schreiben dieser Hausarbeit bereits unter dem vollen Terminplan meiner Freundin gelitten hatte, war die Arbeit nun nicht einmal bei unserem Dozenten eingegangen – und meine Freundin im Urlaub! Ich schrieb ihr, sie solle ihm das Dokument endlich schicken, und ihm, er müsse auf die E-Mail warten. Zehn Tage später meldete er sich erneut bei mir: Langsam eile es wirklich, wenn er die Arbeit noch rechtzeitig korrigieren solle.
Alle, denen ich davon erzählte, sponnen wilde Verschwörungstheorien: Meine Freundin habe die Arbeit sicher nie geschrieben, sie habe sich nur mehr Zeit verschaffen wollen und so weiter. Ich konnte mir so etwas absolut nicht vorstellen und die meisten hatten ihre Aussagen auch ironisch gemeint. Aber es war doch sehr merkwürdig, dass die Arbeit weder auf dem Postweg noch per E-Mail angekommen war und ich selbst die fertige Arbeit bisher nie gesehen hatte. Am Abend desselben Tages schickte meine Freundin mir und dem Dozenten endlich die Arbeit.
Zur Besprechung kurze Zeit später musste ich wieder allein gehen, weil meine Freundin kurzfristig verhindert war. Der Dozent lobte unsere Arbeit sehr und gab uns eine 1,0. Die Situation war trotzdem sehr unangenehm, da der Dozent unsere Geschichte nicht zu glauben schien und uns implizit unterstellte, wir hätten uns mit dieser Aktion lediglich Zeit verschafft. Ich versuchte, mich nicht weiter zu rechtfertigen, aber es ärgerte mich, dass ich allein mit seinem Misstrauen konfrontiert wurde. Und das, obwohl ich die ganze Zeit nicht diejenige gewesen war, mit der es problematisch war.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Mar 9, 2018
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Mar 9, 2018

Die Lehrer von morgen

Moin moin!

Das vergangene Wochenende verbrachte ich mit zwei Freundinnen im wundervollen Hamburg. Es war bitterkalt, obwohl uns die Sonne zahlreiche Strahlen ins Gesicht warf. Die Zugfahrt lief diesmal reibungslos ab. Wir saßen auf unseren reservierten Plätzen und starteten pünktlich. Unser Hotel lag zudem direkt am Hauptbahnhof. Es war zwar spartanisch eingerichtet, aber günstig und inklusive Frühstück. Zudem hatten wir eine super Anbindung an alle möglichen Verkehrsmittel.
Am ersten Abend besuchten wir das Musical Aladdin, welches ich jedem Musical-Liebhaber dringend empfehle! Es war einfach traumhaft, von der orientalischen Kulisse, den prachtvollen Kostümen und den wundervollen arabischen Liedern verzaubert zu werden. Tags darauf erkundeten wir die Parkanlage „Planten un blomen“ – plattdeutsch für „Pflanzen und Blumen“. Der dortige botanische Garten wird von der Universität Hamburg gesponsert und ist ein echter Hingucker. Wir rundeten den Tag ab, indem wir auf einer Eisfläche im Park unsere Runden zu flotter Musik drehten.
Außerdem stand eine Führung durch die gigantische Elbphilharmonie auf unserem Programm, die wir schon ein viertel Jahr zuvor buchen mussten. Ohne Buchung darf man die Konzertsäle nämlich nicht betreten, sondern nur die öffentliche Aussichtsplattform im ersten Obergeschoss. Zudem waren wir auf der Reeperbahn und sahen uns das Fußball-Derby Hamburg gegen Bremen in einer kleinen gemütlichen Kneipe an.
Über das Wochenende versuchten uns an verschiedenen kulinarischen Köstlichkeiten wie Running Sushi vom Fließband, Spanischem, Mexikanischem und vor allem Fisch. Am Sonntag besuchten wir noch den berühmten Fischmarkt. Ich probierte Krabbenbrötchen, meine Freundinnen entschieden sich für Bismarckhering und Schollenfilet. Sonntagmittag reisten wir wieder ab, da ich abends Gäste zu meinem Geburtstag erwartete. Ich genoss den Ausflug mit meinen zwei Freundinnen sehr. Wir wuchsen noch näher zusammen und hatten eine Menge Spaß!

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Mar 7, 2018
Autor: Eva
Rubrik: studium
Mar 7, 2018