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Die Lehrer von morgen

Die Odyssee der verlorenen Hausarbeit - Teil 2

Was für ein Chaos! Nachdem das gemeinsame Schreiben dieser Hausarbeit bereits unter dem vollen Terminplan meiner Freundin gelitten hatte, war die Arbeit nun nicht einmal bei unserem Dozenten eingegangen – und meine Freundin im Urlaub! Ich schrieb ihr, sie solle ihm das Dokument endlich schicken, und ihm, er müsse auf die E-Mail warten. Zehn Tage später meldete er sich erneut bei mir: Langsam eile es wirklich, wenn er die Arbeit noch rechtzeitig korrigieren solle.
Alle, denen ich davon erzählte, sponnen wilde Verschwörungstheorien: Meine Freundin habe die Arbeit sicher nie geschrieben, sie habe sich nur mehr Zeit verschaffen wollen und so weiter. Ich konnte mir so etwas absolut nicht vorstellen und die meisten hatten ihre Aussagen auch ironisch gemeint. Aber es war doch sehr merkwürdig, dass die Arbeit weder auf dem Postweg noch per E-Mail angekommen war und ich selbst die fertige Arbeit bisher nie gesehen hatte. Am Abend desselben Tages schickte meine Freundin mir und dem Dozenten endlich die Arbeit.
Zur Besprechung kurze Zeit später musste ich wieder allein gehen, weil meine Freundin kurzfristig verhindert war. Der Dozent lobte unsere Arbeit sehr und gab uns eine 1,0. Die Situation war trotzdem sehr unangenehm, da der Dozent unsere Geschichte nicht zu glauben schien und uns implizit unterstellte, wir hätten uns mit dieser Aktion lediglich Zeit verschafft. Ich versuchte, mich nicht weiter zu rechtfertigen, aber es ärgerte mich, dass ich allein mit seinem Misstrauen konfrontiert wurde. Und das, obwohl ich die ganze Zeit nicht diejenige gewesen war, mit der es problematisch war.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Mar 9, 2018
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Mar 9, 2018

Die Lehrer von morgen

Moin moin!

Das vergangene Wochenende verbrachte ich mit zwei Freundinnen im wundervollen Hamburg. Es war bitterkalt, obwohl uns die Sonne zahlreiche Strahlen ins Gesicht warf. Die Zugfahrt lief diesmal reibungslos ab. Wir saßen auf unseren reservierten Plätzen und starteten pünktlich. Unser Hotel lag zudem direkt am Hauptbahnhof. Es war zwar spartanisch eingerichtet, aber günstig und inklusive Frühstück. Zudem hatten wir eine super Anbindung an alle möglichen Verkehrsmittel.
Am ersten Abend besuchten wir das Musical Aladdin, welches ich jedem Musical-Liebhaber dringend empfehle! Es war einfach traumhaft, von der orientalischen Kulisse, den prachtvollen Kostümen und den wundervollen arabischen Liedern verzaubert zu werden. Tags darauf erkundeten wir die Parkanlage „Planten un blomen“ – plattdeutsch für „Pflanzen und Blumen“. Der dortige botanische Garten wird von der Universität Hamburg gesponsert und ist ein echter Hingucker. Wir rundeten den Tag ab, indem wir auf einer Eisfläche im Park unsere Runden zu flotter Musik drehten.
Außerdem stand eine Führung durch die gigantische Elbphilharmonie auf unserem Programm, die wir schon ein viertel Jahr zuvor buchen mussten. Ohne Buchung darf man die Konzertsäle nämlich nicht betreten, sondern nur die öffentliche Aussichtsplattform im ersten Obergeschoss. Zudem waren wir auf der Reeperbahn und sahen uns das Fußball-Derby Hamburg gegen Bremen in einer kleinen gemütlichen Kneipe an.
Über das Wochenende versuchten uns an verschiedenen kulinarischen Köstlichkeiten wie Running Sushi vom Fließband, Spanischem, Mexikanischem und vor allem Fisch. Am Sonntag besuchten wir noch den berühmten Fischmarkt. Ich probierte Krabbenbrötchen, meine Freundinnen entschieden sich für Bismarckhering und Schollenfilet. Sonntagmittag reisten wir wieder ab, da ich abends Gäste zu meinem Geburtstag erwartete. Ich genoss den Ausflug mit meinen zwei Freundinnen sehr. Wir wuchsen noch näher zusammen und hatten eine Menge Spaß!

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Mar 7, 2018
Autor: Eva
Rubrik: studium
Mar 7, 2018

Die Lehrer von morgen

Lernmarathon

Am Donnerstag habe ich endlich meine letzte Prüfung in diesem Semester geschrieben. Abends bin ich schon um 21 Uhr schlafen gegangen, weil ich so unglaublich k.o. war. In dem Moment habe ich erst gemerkt, wie sehr mich dieser Monat des Powerlernens geschlaucht hat.
Nach Analysis III hatte ich direkt für Mathedidaktik weiterlernen müssen und nach Mathedidaktik sofort für Deutschdidaktik. Bei beiden Didaktik-Prüfungen hatte ich den umfangreichen Stoff nach fünf beziehungsweise sechs Tagen auf Karteikarten zusammengefasst, aber diesen komplett in den Kopf zu kriegen, war bei Deutschdidaktik irgendwann nicht mehr möglich. Am Tag vor der Prüfung hatte ich schlecht geschlafen und ließ mich zwar ein paarmal die wichtigsten Modelle abfragen, aber insgesamt hatte ich abends nicht das Gefühl, gut vorbereitet zu sein. Wenn mich meine Mathe-Fachschaftskollegen nicht aufgemuntert hätten, wäre ich glaube ich verzweifelt.
Die Prüfung lief dafür erstaunlich gut und sorgte endlich für ein Erfolgserlebnis: Nach dem Durchfallen in Ana III und der zwar guten, aber meine Erwartungen unterbietenden Note in Mathedidaktik gab es hier eine Eins vor dem Komma. Jetzt muss ich zwar noch eine Hausarbeit fertigschreiben, habe aber ansonsten bis Anfang März frei, bevor es ans Lernen für die Nachklausur geht.
Vielleicht hätte ich mit einem etwas besseren Zeitmanagement, mehr Vorarbeit und weniger Ablenkung lockerere Wochen hinter mir. Seit Mitte Januar habe ich kaum Zeit mit meinen Freunden verbracht, mir höchstens mal eine Stunde Doppelkopf in der Mensa oder eine kurze gemeinsame Lernpause gegönnt. Bei der nächsten Prüfungsphase werde ich mir überlegen, ob und wie ich meine Zeit besser planen kann, um auch mal Pausen zu haben – denn ohne die ist der Lernmarathon nicht zu schaffen.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Feb 27, 2018
Autor: Janna
Rubrik: studium
Feb 27, 2018