interaktiv

Die Lehrer von morgen

Leistungsdruck

Autor:
Eva

Rubrik:
studium

22.05.2018

Jeder kennt wohl dieses Gefühl, wenn alles zu viel wird. Wenn man sich nach Langeweile sehnt und am liebsten alles über den Haufen werfen möchte, um das zu tun, was einem Spaß macht, und endlich wieder Gelassenheit und Ruhe zu spüren.
Studieren wird von vielen nicht mit Leistungsdruck in Verbindung gebracht – eher mit viel Freizeit, Partys und entspannten Nachmittagen. Dennoch komme ich oft an meine Grenzen. Ich quäle mich manchmal in die Uni und muss mich ständig zur Nachbereitung der Veranstaltungen aufraffen. Hausaufgaben reihen sich aneinander und die vorzubereitende Literatur erscheint ständig auf meinem Bildschirm.
Darüber hinaus helfe ich im Sommer beispielsweise auf Dorffesten aus, was auch viel Zeit schluckt. Ich gebe nun zudem einem Mädchen jeden Donnerstag Nachhilfe, bereite das Tutorium für Religion vor und springe ab und zu als Jobberin bei der Post ein. Ich habe einen straffen Wochenplan und versuche dennoch, jeden Termin vorbereitet und pflichtbewusst wahrzunehmen.
Meine Freundschaften leiden darunter. Ich bin angespannt und mit dem Kopf meistens ganz woanders. Oftmals habe ich auch das Gefühl, dass sie mich immer seltener ansprechen. Die Distanz zwischen uns macht es nicht leichter.
Ich hoffe dieser Druck lässt im Lauf des Semesters nach und ich gewinne wieder mehr Freude am Studieren. Im Moment zeigen sich mir allerdings immer häufiger die Schattenseiten ...

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