interaktiv

Die Lehrer von morgen

In den Sattel

Autor:
Eva

Rubrik:
studium

20.06.2018

Eine freie Woche – toll! Ich nutzte das traumhafte Wetter für eine Fahrradtour. Da mein Rad in Würzburg steht, musste ich das meiner Mutter ausleihen. Ich pumpte die Reifen auf – wobei mir mein Großvater half – und schwang mich auf den Drahtesel.
Bepackt mit Rucksack und Kühltasche radelte ich in die zehn Kilometer entfernte Stadt. Der Weg dorthin ist gut für Radfahrer ausgebaut. Nachdem ich den größten Berg überwunden hatte, konnte ich meine Tour in vollen Zügen genießen. Am Wegrand blühten die schönsten Wiesenpflanzen von Margareten bis hin zu Wiesenknöpfen. Die Blumen dufteten und die Bienen summten. Sogar einem Reh begegnete ich in Waldnähe. Es war herrlich, die Sonne auf der Haut zu spüren und sich den Wind durch die Haare wehen zu lassen.
In der Stadt angekommen beantragte ich eine beglaubigte Geburtsurkunde, die ich für meine Examensanmeldung benötige. Zudem kaufte ich frische Milch bei einem Bauern. Ich hielt mich nicht lange auf und besuchte nach getaner Arbeit Oma Frieda auf einen Kaffee und einen frisch gebackenen Hefezopf. Es war köstlich und wir hatten wieder einmal tolle Gespräche! Für mich ist es sehr wichtig, mir Zeit zu nehmen, Zeit für die Natur, andere Menschen und mich selbst. Im heutigen Alltagsstress gerät das oftmals in Vergessenheit!
Ich radelte wieder nach Hause und zündete mit einem Lächeln im Gesicht den Grill an. Ich wollte meine Familie mit verschiedenen Grillspießen und leckerem Fladenbrot eine Freude bereiten, damit sie ihren Feierabend genießen können.

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