Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Die Lehrer von morgen

Mein Leben als Lehramtsreferentin

Als Lehramtsreferentin unserer Mathe-Fachschaft bin ich Ansprechpartnerin für alles, was mit Lehramt zu tun hat. Bislang belief sich das konkret auf eine E-Mail, die mir nur zur Kenntnisnahme weitergeleitet wurde, in der es um die neue Studienordnung für Mathe-Lehrämtler ging. Im September werde ich aber zum Beispiel für die neuen Erstis einen Informationsabend organisieren, auf dem andere Lehrämtler, die nicht die Standard-Fächerkombis Mathe/Informatik, Mathe/Physik oder Mathe/Geographie belegen, Tipps zur Stundenplanerstellung geben.
Ansonsten bin ich weiterhin sehr aktiv als normales Fachschaftsmitglied. Seit meiner Wahl zur Lehramtsreferentin habe ich keine Sitzung des Fachschaftsrats verpasst und diskutiere gerne mit, wenn sich wir für gewisse Themen eine Lösung finden müssen. Momentan geht es sogar um das Lehramtsstudium, da fehlendes Fachwissen bei den Masterstudierenden festgestellt wurde. Daher sollten wir mit den Profs überlegen, was man am Studium ändern kann, um das mathematische Wissen der künftigen Mathelehrer zu verbessern. Außerdem besetze ich jeden Dienstagmittag mit einem anderen Studenten das Fachschaftsbüro, kündige anstehende Veranstaltungen in den Lehramts-Vorlesungen an und helfe bei fast jeder Veranstaltung mit.
Zum Beispiel war ich beim Matheball vor ein paar Wochen im Deko-Team: Wir waren schon ab 15 Uhr in der Stadthalle Bad Godesberg, haben Netze an den Wänden angebracht, Tische aufgestellt und darauf Flaschenpost-Fläschchen und Papierschiffchen verteilt. Beim Karaoke-Spieleabend kümmerte ich mich um Snacks und Getränke. Und als wir als Fachschaft eine neue Musikanlage anschafften, habe ich meine Korrektur der Informatiker-Übungszettel unterbrochen, um mit zwei anderen Fachschaftlern zu testen, ob sich die Anlage vernünftig mit Computern und Handys verbinden lässt.
Das nächste große Projekt ist die KoMa, die Konferenz der deutschsprachigen Mathematik-Fachschaften, auf die ich nächste Woche mit einigen anderen Fachschaftlern fahren werde. Ich bin sehr gespannt!

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Jul 6, 2018
Autor: Janna
Rubrik: studium
Jul 6, 2018

Die Lehrer von morgen

Generationentag

Am Muttertag schenkte meine Mutter meiner Großmutter einen Gutschein für einen gemeinsamen Ausflug nach Nürnberg. Diesen löste meine Großmutter nun ein. Wir drei Mädels machten uns früh am Morgen auf den Weg zum Zug. Es sah nach einem sonnigen Tag aus, weswegen wir unsere Jacken zuhause ließen. Im Zug unterhielten wir gefühlt das gesamte Zugabteil: Wir kicherten und lachten, weil uns Großmutter lustige Geschichten aus Großvaters Jugend erzählte.
Kurz vor Nürnberg verdunkelte sich allerdings der Himmel und es fing an zu regnen. Natürlich hatte nur Großmutter einen Schirm dabei und meine Mutter und ich wurden patschnass – die Weisheit kommt wohl doch erst im Alter.
Wir shoppten in verschiedenen Kaufhäusern, probierten neue Klamotten an und alberten vor den Spiegeln herum. Da meine Oma eine kleine Pause brauchte, aßen wir zu Mittag beim Chinesen, gebratene Ente süß sauer. Wir stellten fest, dass die Frau neben uns das gleiche Oberteil trug, das wir Großmutter gekauft hatten. Wir kamen ins Gespräch und es herrschte eine fröhliche Atmosphäre. Danach ging es mit unserer Shoppingtour weiter: Mutter suchte nach bunter Sommerkleidung und Großmutter und ich probierten silberglänzende Jacken an und kamen uns dabei vor wie Michael Jackson. Wir machten in einem Café Rast und beobachteten bei einem Stück Torte, wie die Leute ein und ausgingen. Es war herrlich, so viel Zeit zu dritt zu verbringen und dass jede fündig geworden ist.
Am Abend ließen wir uns dann mit schweren Füßen in die Zugsitze fallen und genossen im Stillen das Wackeln und Quietschen des Waggons. Es war ein schöner Tag, den wir unbedingt wiederholen müssen!

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Jul 5, 2018

Die Lehrer von morgen

Und wieder auf Jobsuche

Ich weiß nicht, was los ist, aber ich musste nun schon wieder einen Job absagen. Ich dachte, das würde andersherum laufen, dass ich erst einmal ein paar Absagen bekomme und zugreifen muss, wenn sich etwas ergibt. Aber im Moment kann ich durchaus wählerisch sein. Ich genieße es, den Luxus zu haben, mir aussuchen zu können, was und wie viel ich arbeiten möchte.
Mittlerweile bin ich ausschließlich auf der Suche nach pädagogischen Arbeitsstellen, denn mit meinem Studienabschluss gelte ich als pädagogische Fachkraft und sollte auch dementsprechend bezahlt werden. Mein Ziel wäre es, mit nur 20 Stunden in der Woche über die Runden zu kommen. In meiner Zeit bis zum Referendariat habe ich nämlich noch viele weitere Dinge vor – zum Beispiel plane ich ernsthaft, einen Roman schreiben. Auch der PKW-Führerschein ist ein wichtiges Ziel für mich, das ich vor dem Referendariat erreichen möchte.
Erst einmal habe ich mich bei sämtlichen Kindergärten in meinem neuen Wohnort gemeldet und angefragt, ob sie zufällig Personal suchen und mit meinem Profil etwas anfangen können. Tatsächlich war ich in einer Einrichtung auch zu einem Vorstellungsgespräch. Allerdings hätte ich dort jede Woche montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr arbeiten sollen. Ein Vollzeitjob war aber wirklich nicht das, was ich wollte. Natürlich hätte er auch viel Geld bedeutet, aber Zeit ist für mich gerade mehr wert.
Nächste Woche habe ich ein weiteres Vorstellungsgespräch. Und zwar werde ich mich für eine Stelle im Kinderhaus, deren Arbeitszeiten jeweils Montag bis Mittwoch von 7 bis 14 Uhr sind, vorstellen. Da würde noch genug Zeit für andere Projekte bleiben. Ich habe keine Ahnung, welche Chancen ich mir ausrechnen kann, aber hoffe das Beste dafür.

Autor: Hannah  |  Rubrik: orientieren  |  Jun 28, 2018
Autor: Hannah
Rubrik: orientieren
Jun 28, 2018