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Die Lehrer von morgen

Hoch oben bei den Zimmermännern

Diese Woche besuchte mich ein Freund, der eine Ausbildung zum Zimmermann gemacht hat. Er wird demnächst eine Weiterbildung zum Techniker im Hochbau absolvieren. Für euch habe ich ihm einige Fragen über seine Berufswahl gestellt.

Wie bist du auf diesen Ausbildungsberuf gekommen?
Ich habe in meinen Schulferien in einer Zimmerei gejobbt. Das hatte mir gut gefallen.
Würdest du sagen, dass es dein Traumberuf ist?
Ja, der Beruf ist sehr abwechslungsreich und lässt Platz für eigene Ideen.
Welche Voraussetzung braucht man, um Zimmermann zu werden?
Auf jeden Fall sollte man schwindelfrei und physisch belastbar sein. Handwerkliches Geschick und ein räumliches Vorstellungsvermögen sind ebenfalls wichtig.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten hast du?
Nach der Ausbildung zum Gesellen kann der Meistertitel erworben werden. Das angeeignete praktische und theoretische Wissen kann aber auch eine gute Grundlage für ein Studium sein.
Gibt es manchmal Situationen, die besonders herausfordernd sind?
Als Zimmermann arbeitet man bei jeder Witterung. Hitze, Frost und plötzliche Niederschläge können die Arbeit erschweren.
Wie sehen deine Ziele für die Zukunft aus?
Ich werde eine Weiterbildung zum Hochbautechniker machen, um in größeren Zimmereien Führungsaufgaben übernehmen zu können.
Was ist dir besonders im Gedächtnis geblieben?
In Erinnerung geblieben ist mir eine gigantische Industriehalle, die wir mithilfe eines Autokrans mühevoll aufgestellt haben.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Jul 25, 2018
Autor: Eva
Rubrik: studium
Jul 25, 2018

Die Lehrer von morgen

Das NatFak-Festival

Mit einer meiner besten Unifreundinnen und einigen Leuten aus der Fachschaft hatte ich beschlossen, bei einem Event der naturwissenschaftlichen Fakultät der Uni Bonn, dem NatFak-Festival, mitzuarbeiten. An einem Samstag im Juni war der Platz hinter den neuen Hörsälen prall gefüllt mit Menschen. Die 200-Jahr-Feier der Uni Bonn, in deren Kontext auch das NatFak-Festival stattfand, lockte viele Menschen an, Studierende wie auch andere Bürger der Stadt. Ein paar Stunden blieben mir zu Beginn, um selbst über das Festivalgelände zu laufen, Bands anzugucken und die gute Stimmung zu genießen – dann begann unsere Schicht.
Zwei Stunden arbeiteten wir zu acht am Bierstand, nahmen Bestellungen entgegen, gaben Getränke aus und kassierten. Die Stimmung war gut, doch nach Problemen wie „wir haben keine Zwei-Euro-Stücke mehr, die wir für das Becherpfand rausgeben können“, „wir haben kein fließend Wasser“ oder „das Fass ist alle, wir brauchen dringend ein neues“ war ich relativ froh, als ich um 21 Uhr abgelöst wurde und mit den anderen der letzten Band lauschen konnte.
Danach war der Abend aber noch lange nicht zu Ende. Die Organisatoren hatten das Festival so geplant, dass es sich kostentechnisch selbst trug – dazu gehörte, dass sie uns Helfern kein Honorar zahlen konnten. Dafür bekamen wir neben den Helfershirts und Freigetränken ein Festivalbändchen umsonst, das zusätzlich zwei Getränke zum Preis von einem in einer Altstadtkneipe, eine große Pizza zum Preis einer kleinen Pizza bei der Kultpizzeria am Hauptbahnhof und vor allem den kostenfreien Eintritt in einen Club beinhaltete. Im Anschluss gingen wir also feiern. Es war halb fünf Uhr morgens, als ich endlich im Bett lag, ziemlich zufrieden mit dem Tag und der Entscheidung, beim Festival mitzuhelfen – im nächsten Jahr gerne wieder!

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Jul 24, 2018
Autor: Janna
Rubrik: studium
Jul 24, 2018

Die Lehrer von morgen

Hochsensibilität - 2

Meine Freunde sind alle sehr liebe Menschen und haben sich immer viel Mühe gegeben mich zu verstehen, sind aber oft gescheitert. Gespräche über meine Gefühlslage endeten häufig mit dem Rat, ich solle mir nicht so viele Gedanken machen. Das konnte mich hin und wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen, aber immer öfter fragte ich mich, was mit mir nicht stimmt. Warum bekommen es alle besser hin als ich? Wie können sie so selbstbewusst mit schwierigen Situationen umgehen? Und warum nehme nur ich mir immer alles zu Herzen?
Dass mein dünnes Fell auch eine Gabe sein könnte, dass ich dadurch feinfühliger auf Menschen reagieren kann, habe ich bisher nicht gesehen. Dabei liegt es doch auf der Hand: Wenn ich nicht so wäre, wie ich bin, könnte ich auch keine Geschichten schreiben, die andere berühren, und ich wäre keine so einfühlsame Freundin und Pädagogin.
Ich bin glücklich, dass ich das alles jetzt im Zusammenhang der Hochsensibilität sehen kann. Denn dadurch kann ich die Momente, in denen mir Kleinigkeiten zu nahe gehen, gut ertragen. Ich werde daran arbeiten, mir nicht ständig selbst im Weg zu stehen, aber gleichzeitig selbstbewusster mit meinen Charaktereigenschaften umgehen.
Ich möchte übrigens keineswegs sagen, dass hochsensible Menschen besser sind als normalsensible – sie sind eben einfach anders, aber das ist okay und zumindest sind sie weder schlechter noch schwächer. Das war eine wichtige Erkenntnis für mich.