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Die Lehrer von morgen

Was ist die Fields-Medaille?

„Der Scholze hat die Fields-Medaille bekommen!“
„Gut, dass du das postest, ist ja nicht so, als wäre ganz Facebook voll damit.“
„Ey Leute, hat das schon jemand gesehen? Der Scholze hat die Fields-Medaille bekommen!“
„Wer ist dieser Peter Scholze eigentlich?“
„Hat der nicht heute irgendwas gewonnen?“
„Was ist die Fields-Medaille?“
„Die Fields-Medaille ist eine der höchsten Auszeichnungen, die ein Mathematiker erhalten kann.“
So oder so ähnlich lief die Konversation in der Erstigruppe am ersten August ab. Gespielte Unwissenheit, weil man auf allen Kanälen mit Peter Scholze geflutet wurde. Als Mathematikstudent in Bonn schafft man es kaum, diesen Namen zu überhören – das mathematische Wunderkind ist ehemaliger Absolvent und eine kleine Legende.
Perfektoide Körper und p-adische Zahlen – womit genau der Fields-Medaillen-Gewinner sich beschäftigt? Ich habe keine Ahnung. Die Presseberichterstattung ist umso amüsanter, wenn Reporter, versuchen, seine Arbeit für den durchschnittlichen Leser verständlich zusammenzufassen.
Zugegebenermaßen ist es schon cool, die eigene Uni so in den Medien vertreten zu sehen.
Bei einem Besuch zu Hause wurde ich dann aber ziemlich bald auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt: Aus meiner Familie konnte nur mein Bruder mit dem Begriff Fields-Medaille etwas anfangen. So groß die Aufmerksamkeit ist, die Peter Scholze in Mathematikerkreisen bekommt, so klein ist die Rolle, die diese Nachricht im Leben anderer Menschen spielt.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Aug 28, 2018
Autor: Janna
Rubrik: studium
Aug 28, 2018

Die Lehrer von morgen

Erster Tag in der Ferienbetreuung

Heute hatte ich meinen ersten Tag als Ferienbetreuung im Jugendhaus. Es waren nur neun Kinder da, was ich für den Anfang sehr angenehm fand. In den nächsten Wochen werden noch deutlich mehr Kinder hinzukommen.
Ich lernte viele talentierte Kinder kennen – vom Tischtennisprofi hin zur exzellenten Billardspielerin. Wir spielten Kicker, Brettspiele oder mit Bauklötzen. Außerdem besuchten wir die Kläranlage. Ein Mitarbeiter zeigte uns die verschiedenen Bereiche und Becken. Die Fragen der Kinder beantwortete er so gut er konnte, auch wenn sie teilweise nicht mit der Thematik zu tun hatten. Die Kinder interessierten sich nämlich sehr für zwei Wespennester auf der Anlage. Meines Erachtens waren die Kinder brav und hörten gut zu. Wenn ich ihnen Anweisungen gab, befolgten sie diese ohne Widerworte, was mich für die nächsten Wochen zuversichtlich stimmte. Die Führung wurde mit Applaus, strahlenden Gesichtern und einer Packung Gummibärchen beendet.
Wir spazierten zu einem Spielplatz in der Nähe, wo sich die Rasselbande austoben konnte und machten Mittagspause. Trotz der Hitze rasten sie das Klettergerüst hinauf, balancierten über Balken oder spielten im Gebüsch. Sie erzählten mir, was sie in ihrer Freizeit unternehmen, wie sie leben und von ihren Haustieren. Ich bin schon sehr gespannt, wie die nächsten Wochen laufen werden und mache viele Pläne für die nächsten Tage. Ich hoffe den Kindern eine schöne Ferienzeit bei uns zu ermöglichen, an die sie sich gerne erinnern werden.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Aug 22, 2018
Autor: Eva
Rubrik: studium
Aug 22, 2018

Die Lehrer von morgen

Auf dem Herzberg

Seit fast drei Jahren nehme ich an Poetry Slams teil und bin dabei schon ein bisschen in Deutschland herumgekommen. Die bislang coolste Erfahrung war aber mein letzter Slam: Nicht nur, weil ich mit Hessen ein weiteres Bundesland abhaken konnte, war es etwas Besonderes. Neuerdings gibt es auf vielen Festivals nicht nur Musiker, die auftreten, sondern auch Slammer. So auch auf dem Herzberg-Festival, zu dem ich eingeladen wurde. Es gab zwei Vorrunden, die darüber entschieden, wer ins Finale kommt. Ich schaffte es tatsächlich bis dorthin und stand zum ersten Mal in meinem Leben auf einer richtig großen Bühne vor so vielen Menschen wie noch nie. Zwischen den Auftritten verbrachte ich die meiste Zeit im Backstage-Bereich, unterhielt mich mit den anderen Slammern, las oder schrieb Postkarten. Zwischendurch ging es auch mal auf die Festivalwiese. Im Lesezelt, in dem auch die Vorrunden des Slams stattfanden, präsentierten mehrere Autoren und Slampoeten ihre Bücher und Leseshows. Besonders freute ich mich, doch noch das Programm einer befreundeten Slammerin aus Bonn sehen zu können, deren Auftritte ich hier bislang verpasst hatte. Mein absolutes Highlight war aber der Freitagabend: „Käptn Peng und die Tentakel von Delphi“ waren nicht nur der einzige Musikact, den ich unbedingt sehen wollte, zeitgleich fand auch noch die Mondfinsternis statt.
Nach vier Tagen ohne Dusche kann ich wieder in Bonn an – ich habe viel Cooles erlebt und auch wenn ich mich über fließendes Wasser und mein eigenes Bett sehr freute, hoffe ich sehr, im nächsten Jahr wieder die Gelegenheit zu bekommen, auf einem Festival aufzutreten.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Aug 22, 2018
Autor: Janna
Rubrik: studium
Aug 22, 2018