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Die Lehrer von morgen

Ferientief

Gerade habe ich eine Phase, in der mir nicht nach bloggen zumute ist. Es gibt einfach nicht so viel zu erzählen und meine Laune ist durchschnittlich bis schlecht. Darüber zu schreiben fällt mir schwer. Ich versuche es heute trotzdem, weil es euch vielleicht hilft, zu sehen, dass auch bei anderen nicht immer alles nur positiv ist.
Der Kindergarten, in dem ich arbeite hat seit drei Wochen zu. Das bedeutet ich habe frei. Ich kann die Aktivitäten, die ich seither gemacht habe, wahrscheinlich an einer Hand abzählen. In der ersten Woche hat eine gute Freundin aus dem Studium geheiratet. Ich habe bei der Dekoration geholfen und eine Rede für diesen Anlass geschrieben, außerdem musste ich noch passende Schuhe kaufen. Die erste Woche war ich also noch ganz gut ausgelastet.
In der zweiten Woche hatte ich einen Arzttermin und war in der Fahrschule. Das war es mehr oder weniger. Mir wird klar: Mir fehlen soziale Kontakte, aber das lässt sich nicht von heute auf morgen ändern. Das passiert wohl, wenn man nach dem Studium wegzieht. Es ist nicht so leicht, neue Freunde zu finden. Und dabei bin ich sehr kommunikativ. Gerade sind aber alle meine Freunde, die ich hier vor Ort habe, im Urlaub. Und sie haben natürlich auch weit mehr Freunde als ich, weshalb ich häufiger Interesse an einem Treffen habe als sie.
Für mich ist das eine ganz neue Situation, weil ich mich in Ludwigsburg sozial voll eingebunden war und vor Verabredungen kaum retten konnte. Manchmal frage ich mich, wie es Menschen geht, die immer Schwierigkeiten in der sozialen Interaktion haben und auch im Studium nur wenige Kontakte knüpfen konnten. Ich bin ja doch noch ziemlich privilegiert in dieser Hinsicht.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Sep 6, 2018
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Sep 6, 2018

Die Lehrer von morgen (Studium)

Playmobil Funpark

Mit den Kindern aus der Ferienbetreuung besuchten wir den Playmobil Funpark in Zirndorf. Alle 23 Kinder waren sehr aufgeregt, als wir uns vor dem Bus versammelten. Nachdem jedes Kind einen Platz gefunden hatte, ging es los. Nach etwa einer Stunde Fahrt erreichten wir unser Ziel.
Die Kinder stürmten aus dem Bus in Richtung Eingang. Wir besorgten die Eintrittskarten, teilten die Rasselbande in zwei Gruppen ein und suchten die Toiletten auf. Ich war mit elf Jungs unterwegs, die sich nicht einig werden konnten, wohin es als Erstes gehen sollte. Ich griff ein und bestimmte die Kletterhalle als erstes Ziel. Dort gab es riesige Kletterwände, Tunnel und Verstecke. Die Kinder tobten umher und hatten dabei viel Spaß.
Daraufhin besuchten wir die Ritterburg, ein Piratenschiff und fuhren Floß.
Im Wasserparadies kühlten sich die Kinder schließlich ab und kuschelten sich anschließend patschnass in ihre Handtücher. Mittags trafen wir uns mit der anderen Gruppe am Okta-Kletternetz und jedes Kind gönnte sich ein Eis.
Nachdem sich viele zum Abschied im Playmobil-Store Figuren kauften und wir sie förmlich wieder aus dem Geschäft herausziehen mussten, ließen wir Betreuer uns müde in die Bussitze fallen. Wir waren heilfroh unsere Gruppe unversehrt wieder nach Hause zu bringen. Nachdem wir kurzzeitig ein Kind aus den Augen verloren hatten, eines von einer Wespe gestochen wurde und sich ein anderes im Bus fast übergeben hätte, waren wir fix und fertig.
Freudestrahlend und überglücklich rannten die Kinder in die Arme ihrer Eltern, die schon auf sie warteten. Für die Kinder war es ein einzigartiges Erlebnis, das wir ihnen bereitet haben.

Autor: Eva  |  Rubrik: orientieren  |  Aug 31, 2018
Autor: Eva
Rubrik: orientieren
Aug 31, 2018

Die Lehrer von morgen

Was ist die Fields-Medaille?

„Der Scholze hat die Fields-Medaille bekommen!“
„Gut, dass du das postest, ist ja nicht so, als wäre ganz Facebook voll damit.“
„Ey Leute, hat das schon jemand gesehen? Der Scholze hat die Fields-Medaille bekommen!“
„Wer ist dieser Peter Scholze eigentlich?“
„Hat der nicht heute irgendwas gewonnen?“
„Was ist die Fields-Medaille?“
„Die Fields-Medaille ist eine der höchsten Auszeichnungen, die ein Mathematiker erhalten kann.“
So oder so ähnlich lief die Konversation in der Erstigruppe am ersten August ab. Gespielte Unwissenheit, weil man auf allen Kanälen mit Peter Scholze geflutet wurde. Als Mathematikstudent in Bonn schafft man es kaum, diesen Namen zu überhören – das mathematische Wunderkind ist ehemaliger Absolvent und eine kleine Legende.
Perfektoide Körper und p-adische Zahlen – womit genau der Fields-Medaillen-Gewinner sich beschäftigt? Ich habe keine Ahnung. Die Presseberichterstattung ist umso amüsanter, wenn Reporter, versuchen, seine Arbeit für den durchschnittlichen Leser verständlich zusammenzufassen.
Zugegebenermaßen ist es schon cool, die eigene Uni so in den Medien vertreten zu sehen.
Bei einem Besuch zu Hause wurde ich dann aber ziemlich bald auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt: Aus meiner Familie konnte nur mein Bruder mit dem Begriff Fields-Medaille etwas anfangen. So groß die Aufmerksamkeit ist, die Peter Scholze in Mathematikerkreisen bekommt, so klein ist die Rolle, die diese Nachricht im Leben anderer Menschen spielt.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Aug 28, 2018
Autor: Janna
Rubrik: studium
Aug 28, 2018