interaktiv

Die Lehrer von morgen

Urlaubsplanung

Autor:
Hannah

Rubrik:
studium

12.09.2018

Ein Grund, warum mein Urlaub so unspektakulär war: Ich hatte genau dann frei, als mein Freund für seine Examensklausur lernen musste und daher keine Zeit für mich hatte. Dadurch konnten wir kaum etwas gemeinsam unternehmen. Klar, wir aßen zusammen, schauten abends auch manchmal einen Serie an oder ich las ihm etwas vor – darüber hinaus ist aber nichts passiert. Nicht einmal ein gemeinsamer Waldspaziergang ist bisher drin gewesen, denn meistens lernt er nicht bei uns zu Hause, sondern verbringt in Tübingen den ganzen Tag in der Bibliothek – und kommt dann total geplättet nach Hause.
Ich sollte aufhören, mich in Konjunktiven und Eventualitäten zu verlieren, aber es wäre einfach schön gewesen, wenn der Kindergarten statt im August im September geschlossen hätte und wir einen Belohnungs-Urlaub hätten machen können oder zumindest ein paar Ausflüge von zu Hause aus. So war es doppelt ungünstig – einerseits meine Langeweile und dazu diese Anspannung, die die ganze Zeit bei uns in der Luft lag. Ich hoffe sehr, dass wir die Zeit nach seinem Examen ausgiebig genießen und feiern können. Immerhin muss ich dann nur noch drei Tage in der Woche im Kindergarten arbeiten. So könnten wir auch einfach mal von Freitag bis Montag wegfahren.
Eigentlich ist es auch kein Drama, ein Jahr mal keinen Urlaub zu machen, vor allem, da ich in den vergangenen Jahren viele tolle Reisen unternommen hatte, zum Beispiel nach Südafrika, Indonesien, Israel und Marokko. Aber zum erfolgreichen Bestehen des Ersten Staatsexamens hätte ich mich gerne belohnt. Die nächste Gelegenheit kommt bestimmt.

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