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Die Lehrer von morgen

News an der Jobfront

Autor:
Hannah

Rubrik:
studium

04.10.2018

Mein Vertrag mit der Gemeinde für die Arbeit im Kindergarten läuft nun aus. Bisher hieß es, meiner Verlängerung stünde nichts im Wege, da sich noch niemand für die Stelle gefunden habe und zur Not auch in anderen Kitas im Ort Bedarf bestünde. Doch dann stellte sich eine andere Bewerberin vor, die die Einrichtung bereits kennt und von der alle begeistert waren. Sehr wahrscheinlich wird sie demnächst eingestellt – ich habe mich schon den Kindergarten verlassen sehen, ohne Aussicht auf eine neue Stelle.
Doch gestern änderte sich meine Lage, denn meine Professorin machte mir ein Jobangebot. Ich wusste bereits, dass sie mir die Mitarbeit an einem Projekt anbieten würde, dachte aber, es handle sich um eine normale studentische Hilfstätigkeit. Tatsächlich aber geht es um drei Monate mit jeweils 80 Stunden, also fast eine Teilzeitstelle. Außerdem werde ich nun durch meinen Abschluss nicht mehr als studentische Hilfskraft, sondern als wissenschaftliche Hilfskraft bezahlt, weshalb ich von diesem Gehalt fast alle meine Ausgaben decken kann. Über das Projekt darf ich noch nicht so viel verraten, aber ich werde vor allem Recherchearbeit leisten: Studien sichten, Literatur beschaffen, Material kategorisieren und bewerten. Ich kann das alles mehr oder weniger von zuhause aus machen – nur für die Literaturbeschaffung muss ich in Bibliotheken fahren.
Ich möchte sehr gerne in dem Projekt mitarbeiten, freue mich über so viel Flexibilität in meiner Zeiteinteilung und hoffe, dass ich die dafür nötige Disziplin aufbringen kann. Außerdem würde sich die Tätigkeit gut in meinem Lebenslauf machen, gerade im Hinblick auf eine mögliche wissenschaftliche Karriere.
Nebenbei mit 50 Prozent im Kindergarten zu arbeiten, wäre mir dann allerdings zu viel. Vielleicht könnte ich ab und zu als Krankheitsvertretung in den örtlichen Kitas eingesetzt werden und so mein Gehalt von der Hochschule noch etwas aufstocken. Wie ich mich im Januar finanziere, meinem letzten Monat vor dem Referendariatsbeginn, weiß ich allerdings noch nicht. Aber da bisher alles so gut geklappt hat, hoffe ich, dass sich auch hier wieder alles gut fügt.

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