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Die Lehrer von morgen

Money, money, money - Teil 1

Ich habe es immer als Luxus betrachtet, dass meine Eltern meinen Geschwistern und mir die gesamte Ausbildung finanzieren. Nicht neben dem Studium arbeiten oder sich um BAföG-Anträge kümmern zu müssen, macht das Studium um einiges entspannter. Trotzdem achte ich sehr darauf, sparsam zu sein. Daher möchte ich ein paar Tipps geben, wie man mit wenig Geld sehr gut auskommt.
1. Kleidung: Ich habe in den vergangenen drei Jahren nur wenige Kleidungsstücke neu gekauft. Das heißt aber nicht, dass sich in meinem Kleiderschrank nur noch alte, zerschlissene Sachen befinden. Flohmärkte und Secondhandläden sind meine erste Anlaufstelle, wenn ich das Gefühl habe, ein bisschen neuen Schwung in meine Garderobe bringen zu müssen. Außerdem schlage ich immer zu, wenn andere Menschen aussortieren. In diesem Jahr habe ich außerdem Kleidertauschpartys für mich entdeckt: Man bringt selbst Kleidungsstücke mit, die man nicht mehr anzieht oder die einem nicht mehr passen, und kann sich dafür etwas anderes aussuchen. Günstig und gleichzeitig gut für die Umwelt!
2. Wohnung: Vor allem in größeren Städten ist bezahlbarer Wohnraum meistens knapp. WGs zu finden, in die man gut passt, ist nicht leicht, aber es lohnt sich – man bekommt zum bezahlbaren Zimmer eventuell noch Freunde hinzu. Man kann sich aber auch für ein Wohnheimzimmer bewerben. Diese sind meistens deutlich günstiger, da sie vom Studentenwerk subventioniert werden. Weitere Optionen wie Wohnen für Hilfe gibt es ebenfalls in vielen Unistädten und sind eine Überlegung wert.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Oct 10, 2018
Autor: Janna
Rubrik: studium
Oct 10, 2018

Die Lehrer von miorgen

Schulstart

Vollbepackt mit zwei Rucksäcken und meinem Fahrrad stolperte ich die Bahnhofstreppen der Unterführung hinab. Angekommen im Trubel Nürnbergs bahnte ich mir einen Weg zum Ausgang. Ich hatte mir die Route zur Wohnung genau notiert und versagte dennoch kläglich. Dank Google Maps kam ich dann doch endlich in der Südstadt an.
Da ich in Nürnberg ein Praktikum mache, wohne ich die nächsten drei Wochen in einer WG. Eine meiner Mitbewohnerinnen lernte ich bereits kennen. Die andere hinterließ mir eine Schachtel Pralinen mit einem lieben Willkommenszettel. Sofort fühlte ich mich wohl! Das Zimmer, in dem ich übernachte, ist liebevoll eingerichtet. In der Küche gibt es sogar eine Spülmaschine – für mich purer Luxus.
Um einer morgendlichen Katastrophe aus dem Weg gehen zu können, radelte ich vorsichtshalber die Strecke zur Schule ab. Wieder navigierte mich mein Handy durch sämtliche Gässchen und Straßen. Es dauerte lange, bis ich an meiner Praktikumsschule ankam. Für den Rückweg wählte ich daher eine andere Route.
Zahlreiche Menschen waren Sonntagabend in der Fußgängerzone unterwegs. Sie tummelten sich in Bars, Cafés und Restaurants. In Würzburg ist es doch etwas ruhiger. Allerdings genoss ich dieses Gewusel auf den Straßen. Ich mochte die vielen Lichter der Straßenbahnen und die fremden Gesichter.
Auch der erste Tag an der Schule verlief reibungslos. Ich hospitiere in einer Klasse mit netten Schülern und mag den Unterrichtsstil der Lehrerin – perfektionistisch und durchgreifend. Nächste Woche werde ich meine erste Kunststunde seit Langem halten. Ich bin sehr gespannt, was in den anderen Wochen auf mich zukommt und freue mich darauf!

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Oct 9, 2018
Autor: Eva
Rubrik: studium
Oct 9, 2018

Die Lehrer von morgen

News an der Jobfront

Mein Vertrag mit der Gemeinde für die Arbeit im Kindergarten läuft nun aus. Bisher hieß es, meiner Verlängerung stünde nichts im Wege, da sich noch niemand für die Stelle gefunden habe und zur Not auch in anderen Kitas im Ort Bedarf bestünde. Doch dann stellte sich eine andere Bewerberin vor, die die Einrichtung bereits kennt und von der alle begeistert waren. Sehr wahrscheinlich wird sie demnächst eingestellt – ich habe mich schon den Kindergarten verlassen sehen, ohne Aussicht auf eine neue Stelle.
Doch gestern änderte sich meine Lage, denn meine Professorin machte mir ein Jobangebot. Ich wusste bereits, dass sie mir die Mitarbeit an einem Projekt anbieten würde, dachte aber, es handle sich um eine normale studentische Hilfstätigkeit. Tatsächlich aber geht es um drei Monate mit jeweils 80 Stunden, also fast eine Teilzeitstelle. Außerdem werde ich nun durch meinen Abschluss nicht mehr als studentische Hilfskraft, sondern als wissenschaftliche Hilfskraft bezahlt, weshalb ich von diesem Gehalt fast alle meine Ausgaben decken kann. Über das Projekt darf ich noch nicht so viel verraten, aber ich werde vor allem Recherchearbeit leisten: Studien sichten, Literatur beschaffen, Material kategorisieren und bewerten. Ich kann das alles mehr oder weniger von zuhause aus machen – nur für die Literaturbeschaffung muss ich in Bibliotheken fahren.
Ich möchte sehr gerne in dem Projekt mitarbeiten, freue mich über so viel Flexibilität in meiner Zeiteinteilung und hoffe, dass ich die dafür nötige Disziplin aufbringen kann. Außerdem würde sich die Tätigkeit gut in meinem Lebenslauf machen, gerade im Hinblick auf eine mögliche wissenschaftliche Karriere.
Nebenbei mit 50 Prozent im Kindergarten zu arbeiten, wäre mir dann allerdings zu viel. Vielleicht könnte ich ab und zu als Krankheitsvertretung in den örtlichen Kitas eingesetzt werden und so mein Gehalt von der Hochschule noch etwas aufstocken. Wie ich mich im Januar finanziere, meinem letzten Monat vor dem Referendariatsbeginn, weiß ich allerdings noch nicht. Aber da bisher alles so gut geklappt hat, hoffe ich, dass sich auch hier wieder alles gut fügt.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Oct 4, 2018