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Die Lehrer von morgen

Meine Zeit in der Kinderkrippe

Im Nachhinein ist immer alles weniger schlimm, als man es sich vorgestellt hatte. Ganz einfach waren die zwei Wochen in der Kinderkrippe für mich trotzdem nicht. Allein das Gefühl, dass ich zu dieser Arbeit „gezwungen“ wurde und sie mir nicht selbst ausgesucht hatte, bewirkte etwas in mir. Mit meiner allgemein ablehnenden Haltung gegenüber dieser Einrichtung stand ich mir wohl selbst im Weg.
Aber auch die Kolleginnen zeigten kein sonderlich großes Interesse an meiner Person, weil ja von Anfang an klar war, dass ich nur zwei Wochen bleiben würde. Dadurch fühlte ich mich wenig willkommen. Selbst das Mädchen, das dort gerade Bundesfreiwilligendienst leistete, sprach nicht viel mit mir, sondern verhielt sich mir gegenüber wie eine Gegenspielerin. Dass sie besser mit den Kindern zurechtkam, verunsicherte mich und brachte mich zum Grübeln, ob ich für die Arbeit mit Kindern tatsächlich geeignet bin. Zwar kannte die Freiwillige die Kinder schon länger, aber war das der alleinige Grund? Im Nachhinein denke ich, dass es daran lag, dass sie von Anfang an wusste, dass sie ein ganzes Jahr bleiben wird und dadurch ganz anders auf die Kinder zugegangen ist als ich. Ich hingegen wollte für den Zeitraum von zwei Wochen keine tiefen Beziehungen entwickeln. Trotzdem nagte es an mir, wenn die Kinder lieber meine Kolleginnen aufsuchten und teilweise sogar protestierten, wenn sie etwas mit mir machen sollten.
Insgesamt war es trotz allem eine spannende Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin. Gerne hätte ich sie in einem anderen Kontext gemacht – mit mehr Bereitwilligkeit, mehr Energie und mehr Zeit zum Ankommen und Einfinden.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Oct 26, 2018
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Oct 26, 2018

Die Lehrer von morgen

Money, money, money - Teil 2

In meinem letzten Blogbeitrag habe ich euch bereits einige Tipps gegeben, wie man im Studium Geld sparen kann. Hier kommen zwei weitere:

3. Essen: Es kommt natürlich darauf an, wie gut die Mensa der jeweiligen Uni ist, aber in Bonn bekomme ich für etwa drei Euro jeden Tag eine relativ essbare Mahlzeit. Obwohl ich ansonsten so viel wie möglich im Bioladen kaufe, komme ich gut mit meinem Geld aus. Das liegt auch daran, dass ich abgelaufenes Essen nicht gleich wegwerfe, sondern zunächst überprüfe, ob es wirklich nicht mehr gut ist. Daher bekomme ich auch immer abgelaufene Lebensmittel meiner Mitbewohner sowie deren übrig gebliebenes Essen geschenkt. Viele Bäckereien bieten auch für wenig Geld Backwaren vom Vortag und es gibt sogar Apps, über die Restaurants und Läden übrig gebliebene Lebensmittel günstig anbieten.

4. Freizeit: Als Student kann man auch bei Freizeitaktivitäten Geld sparen. Nicht nur, dass Tickets für Kinos, Theater, Museen und Kultureinrichtungen oft Studententarife anbieten, auch das Angebot der Uni sollte man nicht verachten: Beim Unisport zahlt man zum Beispiel für Sportkurse deutlich weniger als im Fitnessstudio. Auch Fachschaftsveranstaltungen bieten viel Abwechslung, vor allem Unipartys sind im Vergleich zum normalen Clubbesuch günstig.
In den meisten Semesterbeiträgen ist außerdem ein Semesterticket inbegriffen, das es einem ermöglicht, die eigene Stadt oder sogar das gesamte Bundesland kostenlos mit dem Nahverkehr zu bereisen. Aber auch bei weiteren Reisen bin ich in den vergangenen Jahren ziemlich günstig weggekommen: Zum Beispiel war ich Zelten oder habe Urlaub mit dem Fahrrad gemacht.

Ich hoffe, ich konnte euch ein paar gute Tipps geben. In meinem nächsten Beitrag geht es dann um die besten Studentenjobs.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Oct 19, 2018
Autor: Janna
Rubrik: studium
Oct 19, 2018

Die Lehrer von morgen

Turbulenzen

Vergangene Woche lief einiges schief: Schon der Start in die Woche begann holprig. Ich wollte Sonntagabend mit dem Zug nach Nürnberg fahren. Nachdem meine S-Bahn ausfiel, hoffte ich auf die nächste. Doch diese verspätete sich erst um zehn Minuten, dann um eine Stunde und fiel schließlich ganz aus. Die S-Bahn danach ebenso, denn ein Unwetter brachte den Zugverkehr zum Erliegen. Ich hockte also am Bahnhof und war ratlos, wie ich nach Nürnberg kommen sollte. Montagmorgen sollte ich zwei Stunden Mathematik und zwei Stunden Kunst halten. Also beschloss ich, wieder nach Hause zu gehen und früh mit dem ersten Zug um 5.14 Uhr zu fahren.
Unglücklicherweise fuhren die Züge auch am nächsten Tag noch nicht vom gewünschten Bahnhof ab. Ein Baum war auf die Gleise gestürzt und noch nicht beseitigt worden. Also musste mich meine Mutter bis nach Ansbach fahren. Erleichtert stieg ich dort in den Zug ein und ließ mich in den Sitz fallen. Etwas verschlafen hielt ich meine Schulstunden ab und gönnte mir nachmittags ein kleines Schläfchen.
Doch meine Pechsträhne hielt an: Als ich mit meinem Fahrrad wenige Tage später wegfahren wollte, stand dieses nicht mehr im Fahrradständer. Ich hastete wild umher und guckte um die Ecke. Mir fiel ein Stein vom Herzen, als ich es dort stehen sah. Das Fahrradschloss lag geknackt auf dem Sattel. Bis heute ist es mir unerklärlich, weswegen es verschont geblieben ist. Vielleicht wirkte ja meine riesige Melonenklingel sympathisch auf den Dieb. Nun gehe ich immer auf Nummer sicher und stelle es im Hinterhof ab. Die Treppen, die ich mit dem Fahrrad nach oben und wieder nach unten nehmen muss, nehme ich gerne in Kauf.
Da ja bekanntlich aller guten Dinge drei sind, verlief auch meine Heimfahrt am Ende der Woche nicht reibungslos: Mein Zug hatte 30 Minuten Verspätung. Aber das war halb so wild, denn ich ließ mir in meiner Wartezeit die Sonne ins Gesicht scheinen. Man muss einfach das Beste draus machen.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Oct 18, 2018
Autor: Eva
Rubrik: studium
Oct 18, 2018