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Die Lehrer von morgen

Ein neues Hobby?

Handarbeit war bisher nicht so mein Ding. Ein bisschen stricken kann ich, aber ansonsten nicht mal Socken stopfen. Dann wurde mein Neffe getauft, ich sollte Patentante werden – und hatte absolut keine Ahnung, was man zu diesem Anlass schenkt.
Eine Freundin brachte mich auf die Idee, eine schöne Kinderbibel zu kaufen. Doch ich war noch nicht zufrieden, es fehlt noch etwas Persönliches. Eine Freundin empfahl mir, ein Kuscheltier zu nähen. Irgendwie fand ich diese Idee süß.
Erst suchte ich im Internet nach Schnittmustern, die für Anfänger geeignet sind. Da ich keine Nähmaschine besitze, muss ich außerdem mit der Hand nähen. Die Wahl fiel so auf ein kleines Nilpferd, das ich aus zwei gemusterten Stoffresten nähen wollte, die ich in einem schönen Stoffladen in der Nähe fand. Ein hellgrau gemusterter Stoff sollte dabei als Grundfarbe für das Tier dienen, der farbige für die Innenseiten von Ohren und Nüstern. Ein bisschen Garn und Nadeln hatte ich zu Hause, ansonsten kaufte ich noch Synthetikwatte zum Ausstopfen und eine Packung Stecknadeln. Den ersten Tag schaute ich hauptsächlich Anleitungen auf YouTube an. Dann ging es los und auch, wenn ich am Anfang noch sehr skeptisch war, wurde das Nähen schnell zu einer entspannten, fast meditativen Aufgabe. Ich hatte es mir total schwierig vorgestellt, so ein großes Projekt zum ersten Mal zu beginnen, aber mit einer guten Anleitung ist Nähen kein Hexenwerk.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen, auch wenn ich den Kopf leider schief angenäht habe – das Nilpferd sieht jetzt eben so aus, als würde es neugierig zur Seite gucken. Auch sonst sehe ich natürlich meine Fehler und Ungenauigkeiten, aber genau das gibt dem Tier seinen Charakter! Meine Schwester war sehr beeindruckt, die Mühe hat sich gelohnt und ich bin sehr stolz, etwas mit meinen eigenen Händen erschaffen zu haben. Vielleicht wird das Nähen ja zu meinem neuen Hobby?

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Nov 16, 2018
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Nov 16, 2018

Die Lehrer von morgen

Einstieg ins neue Semester

Das neue Wintersemester hat begonnen. Auch wenn es sicher wieder einige Hürden zu überwinden gibt und viel Arbeit auf mich zukommt, freue ich mich, meine Kommilitonen wiederzusehen!
Um einen guten Start ins Semester zu garantieren, planten eine Kommilitonin und ich einen Dämmerschoppen mit Weißwürsten und Brezen. In der ersten Woche begannen noch nicht alle Veranstaltungen, weswegen wir Montag direkt frei hatten. Daher hatten wir Zeit alles für den Dämmerschoppen zu organisieren. Meine Kommilitonin wohnt in einem Studentenwohnheim mit Gemeinschaftsküche – ein perfekter Ort für solche Anlässe.
Am darauffolgenden Wochenende hatten wir ein Blockseminar, das den ganzen Freitag und Samstag dauerte. In dem Seminar ging es um die Beratung von Familien mit Kindern, die Förderbedarf haben. Für mich ist das sehr interessant, da meine Praktikumslehrkraft auch als Beraterin tätig ist.
Es ist immer wieder spannend, die aufgeregten „Ersties“ zu beobachten. Ich schwelgte schon vergangene Woche mit meinen Kommilitonen in der Vergangenheit, und erinnerte mich an die Strapazen, die wir im ersten Semester durchlitten hatten. Doch mittlerweile sind wir schon im siebten Semester und gehören zum alten Eisen.

 

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Nov 14, 2018
Autor: Eva
Rubrik: studium
Nov 14, 2018

Die Lehrer von morgen

Projekt: Zulassungsarbeit

Ich bin gerade dabei, mein Exposé für meine Zulassungsarbeit zu erstellen. Damit ihr einen Einblick bekommt, womit ich mich beschäftigte, erkläre ich euch kurz mein Thema.
„Zwei- bis dreihundert wechselnde Kommunikationspartner pro Stunde, eine Sprechlärmbelastung von etwa 80 Dezibel und zahlreiche wechselnde Kommunikationssituationen mit unterschiedlichen Emotionen und Zielsetzungen: Der Lehrerberuf ist stimmintensiv und das lebenslang“, schildert die Sprechwissenschaftlerin Susanne Voigt das Problem, das ich in meiner Arbeit behandeln möchte. Im Lehrerberuf ist die Stimme das wichtigste Medium. Heiserkeit, fehlende Belastbarkeit oder Stimmerkrankungen können die Arbeit im Klassenzimmer stark erschweren – ein großes Problem für Lehrkräfte. In meiner Zulassungsarbeit stelle ich die Hypothese auf, dass funktionale Stimmstörungen bei Lehrern auch für die Kinder negative Auswirkungen haben können – vor allem, was die Aufmerksamkeit, Erinnerungsfähigkeit, Leistung und Disziplin betrifft.
Wie bin ich auf dieses Thema gekommen? Da ich als Hauptfach Sprachheilpädagogik belegt habe, muss sich meine Zulassungsarbeit auf dieses Fachgebiet beziehen. Ich fand es nicht leicht, aber letztlich habe ich mit diesem Thema einen für mich passenden Schwerpunkt gefunden. Da ich selbst Logopädie-Stunden nehme, hatte ich dazu bereits einen Bezug.
Ausarbeiten werde ich die Fragestellung allerdings erst im Sommersemester, weswegen ich mich nach dem Verfassen des Exposés entspannt zurücklehnen darf. Ich hoffe, dass auch meine Betreuungsdozentin Interesse am Thema hat und bin schon gespannt darauf, was ich herausfinden werde.

Autor: Eva  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 30, 2018
Autor: Eva
Rubrik: orientieren
Oct 30, 2018