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Die Lehrer von morgen

Achtung Fahranfänger!

In letzter Zeit kam alles Schlag auf Schlag. Ich habe innerhalb von drei Tagen meinen Führerschein bestanden, ein Auto gekauft und wurde im Zuge des Referendariatsbeginns auf Widerruf verbeamtet. Perfektes Timing, könnte man sagen, denn fürs Referendariat brauche ich das Auto.
Nun musste ich feststellen, dass mehr dazu gehört als nur eine Fahrerlaubnis und ein fahrbarer Untersatz – als kompetente Autofahrerin würde ich mich zumindest nicht bezeichnen. Am Anfang machte ich direkt ein paar unschöne Erfahrungen mit anderen Verkehrsteilnehmern, die hupten, weil ich den Motor abwürgt hatte. Dieses Verhalten habe ich noch nie verstanden: Als ob das etwas bringen würde. Es setzt mich nur unter Druck.
Weitere Schwierigkeiten ergaben sich vor allem bei meinen ersten Parkversuchen. Ich hatte das Parken in den Fahrstunden in jeglichen Variationen gemeistert, aber plötzlich klappte es nicht mehr. Vor allem unser gemieteter Stellplatz vor unserem Haus bereitete mir viel Frustration.
An den ersten beiden Schultagen traute ich mir nach diesen Erfahrungen nicht mehr zu, allein mit dem Auto zu fahren. Zum Glück hat mein Freund gerade genug Zeit, um morgens auf dem Schulweg mein Beifahrer zu sein und das Auto dann wieder zurückzufahren. So habe ich die Strecke jetzt trotzdem ein wenig üben können und werde sie nächstes Mal hoffentlich alleine bewältigen.
Dennoch glaube ich, dass ich eine gute Autofahrerin werde. Ich fühle mich wohl in meinem Auto und werde immer sicherer. Außerdem genieße ich diese unendliche Freiheit, die ich damit gewonnen habe.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Feb 14, 2019
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Feb 14, 2019

Die Lehrer von morgen

Interreligiöser Besuch

Im Didaktikfach evangelische Religion bemüht sich unsere Dozentin, uns auch Einblicke in andere Religionen zu geben.
Neulich besuchte uns ein Professor für Erziehungswissenschaften an der Universität Erfurt, der zur jüdischen Gemeinde Frankfurt gehört. Es war spannend, etwas über seinen Glauben zu erfahren und ihm Fragen zu stellen.
Zunächst gab er Einblicke in die verschiedenen Richtungen des Judentums, die orthodoxen, liberalen und konservativen Auslegungen. Er ging auf wichtige Bräuche ein, etwa, dass Männer die Kippah tragen, um ihre Gottesfürchtigkeit zum Ausdruck zu bringen. Verheiratete Frauen tragen hingegen Perücken oder Schleier. Wir erfuhren etwas über die Verbreitung der Juden weltweit und auch über ihren Alltag. Vor allem die Speisegesetze ließen uns aufhorchen. So dürfen ausgewählte Tiere nur gegessen werden, wenn sie rituell geschlachtet worden sind. Und Milchprodukte dürfen nicht mit Fleisch vermischt werden. Es gibt sogar separate Kühlschränke und separates Geschirr für Milch- und Fleischspeisen.
Im weiteren Verlauf kam die Frage auf, wie man zum Judentum konvertieren kann. Hier gilt die Regel, dass man dem Judentum angehört, wenn man eine jüdische Mutter hat. Dem Judentum beizutreten ist möglich, aber sehr aufwendig. Das Judentum missioniert nicht, sondern will seine bestehende Gemeinde aufrechterhalten. Eine Eheschließung mit Andersgläubigen ist nicht gern gesehen, weil durch den Einfluss des anderen Glaubens der eigene Glaube vernachlässigt werden könnte. Dennoch ist die Eheschließung teilweise möglich, abhängig von der jüdischen Glaubensrichtung.
Zum Schluss wurden uns die jüdischen Feiertage vorgestellt, bei denen vor allem der Schabbat eine Rolle spielt, der Ruhetag der Juden. Es waren interessante Einblicke und trotz meiner häufigen Besuche im jüdischen Museum habe ich viel Neues erfahren.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Feb 14, 2019

Die Lehrer von morgen

Prokrastination

Es ist Prüfungszeit! In solchen Phasen wünsche ich mich immer an andere Orte und in andere Zeiten. Statt zu lernen, putze ich lieber meine Wohnung oder schmiede Pläne für meine Semesterferien. Heute war ich kurz davor einen Flug nach Lissabon zu buchen. Eine Freundin macht dort ein Auslandssemester und lud mich zu sich ein. Ich stöberte nach günstigen Flügen und wurde fündig. Glücklicherweise steht mein Geburtstag bald vor der Tür – vielleicht bekomme ich einen Zuschuss. Ich sehe mich jetzt schon durch die Gassen Lissabons schlendern und Spaziergänge am Strand machen. Dabei vergesse ich ganz gerne das Hier und Jetzt. Denn bevor ich mich in den Süden aufmache, muss ich noch für meine Klausuren lernen.
Weitere Pläne für meine Ferien sind ein Praktikum bei einem Logopäden. Ich möchte meine theoretischen Kenntnisse der Sprachheilpädagogik um praktische Fähigkeiten erweitern. Außerdem muss ich ein Gutachten über einen Schüler für meine Zulassungsarbeit schreiben. Lästige Dinge, die ich bisweilen noch verdränge.
Um etwas Geld für das kommende Semester zu verdienen, hoffe ich, wieder bei der Post arbeiten zu können. Meine vorlesungsfreie Zeit ist demnach schon ziemlich vollgepackt mit Terminen. Allerdings hoffe ich, auch etwas Entspannung zu finden.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Feb 6, 2019
Autor: Eva
Rubrik: studium
Feb 6, 2019