interaktiv

Die Lehrer von morgen

Abgeschnitten

Autor:
Janna

Rubrik:
studium

15.02.2019

Ich lebe noch! Dass ihr so lange nichts von mir gehört habt, liegt daran, dass mein Laptop kaputt war. Anfang Dezember zerbrach mein altes Gerät im wahrsten Sinne des Wortes: Scharnier kaputt! Mit viel Fingerspitzengefühl und Geduld konnte ich ihn ein letztes Mal so weit aufklappen, dass ich alle Daten sichern konnte. Danach war seine Lebenszeit vorüber. Für solche Notfälle lege ich zum Glück immer ein bisschen Geld zurück. Der IT-Experte der Fachschaft, mein kleiner Bruder und viele weitere Menschen berieten mich, bis ich mich für einen Laptop entschieden hatte. Also bestellte ich und bekam auch die Versandbestätigung. Ich wartete eine Woche und dann noch ein paar Tage – während der Feiertage will man ja nicht zu viel Druck machen – und schrieb dann dem Verkäufer. Das Problem war nur, dass dieser gar nicht existierte. Nach einigem Hin und Her hatte ich zwar mein Geld wieder, aber immer noch keinen neuen Laptop.
Irgendwann fand ich aber eine Alternative. Da man als Mathestudent bestimmte Software kostenlos über die Uni bekommen kann, entschied ich mich für die deutlich billigere betriebssytembefreite Variante – um dann festzustellen, dass das alles gar nicht so einfach war. Abgesehen davon, dass die Freischaltung des Kontos, über das man an die Software kommt, eine Woche dauerte, war auch noch die Installation ziemlich langwierig. Mit einem Betriebssystem kann man aber immer noch keine Blogeinträge schreiben und mit den Freeware-Varianten komme ich nicht so gut klar. Darum brauchte ich nochmal einige Zeit, um herauszufinden, wo ich mein gewünschtes Programm möglichst günstig und legal herbekomme. Mein Tipp: Die zweitneueste Variante kostet nur ein Bruchteil der neuesten und ist dafür wohl sogar weniger fehleranfällig. Ich bin ein bisschen stolz auf mich, wie bewusst ich mich informiert habe, um Geld zu sparen.
Die knapp zwei Monate ohne voll funktionsfähigen Laptop waren eine interessante Erfahrung. Ich habe festgestellt, dass man recht viel improvisieren kann, indem man Freeware, öffentliche oder geliehene Rechner und die Hilfsbereitschaft anderer in Anspruch nimmt. So ganz ohne kommt man aber dann doch nicht zurecht.

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