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Die Lehrer von morgen

Und, was machst du nach dem Lehramtsstudium?

Diese Frage vermutet man wohl eher in Studiengängen, die ein weniger klares Berufsziel haben. In den ersten Semestern fragte man uns so etwas tatsächlich nicht, wir wollten Lehrerinnen und Lehrer werden – das lag doch auf der Hand. Mit jedem Semester veränderte sich das aber und die Dinge waren weniger klar. Jeder hatte von Zeit zu Zeit Zweifel– am deutschen Schulsystem, an der möglichen Rolle der Sonderpädagogen und nicht zuletzt an sich selbst. Bringe ich wirklich die emotionale Stabilität mit, in einem Beruf mit solch hoher Burnout-Rate zu arbeiten? Nach und nach schlugen Kommilitonen andere Wege ein. Eine Freundin von mir brach das Studium komplett ab. Andere machten es zu Ende, verschoben aber das Referendariat. Manche wollen zunächst mehr Zeit für sich haben, um sich besser auf diesen Abschnitt vorbereiten zu können. Andere können sich eigentlich gar nicht mehr vorstellen, jemals in der Schule zu arbeiten und haben das Studium nur abgeschlossen, um etwas vorweisen zu können.

Auch ich selbst bin davon betroffen. Ich habe mich zwar für das Referendariat entschieden, aber nicht mit ganzem Herzen. Ich mache es, weil es mir vernünftig schien. Wenn ich es einmal geschafft habe, werde ich immer darauf zurückgreifen können. Im Moment kann ich mir aber gut vorstellen, dass es mich in eine andere Richtung verschlägt – vielleicht in die wissenschaftliche. Dafür wäre das abgeschlossene Zweite Staatsexamen von Nutzen. Manchmal frage ich mich allerdings, ob es überhaupt möglich ist, das Referendariat gut zu überstehen, wenn ich noch kein Ziel klar vor Augen habe.

 Aber alles hat bereits seinen Lauf genommen, ich gewöhne mich langsam an die Strukturen und werde mein Bestes geben. Es wird ein langer und anstrengender Weg. Aber wenn ich es in eineinhalb Jahren geschafft haben sollte, dann werde ich unheimlich stolz auf mich sein.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Mar 29, 2019

Die Lehrer von morgen

Mädelswochenende

Am Faschingswochenende verbrachte ich eine schöne Zeit. Samstagmorgen trafen meine Mama und ich uns mit meiner Cousine aus Nürnberg in einem Café. Wir genossen ein leckeres Frühstücksbuffet in gemütlicher Atmosphäre. Es tat gut, sich zu sehen, zu quatschen und sich das Herz auszuschütten. Mit diversen Heißgetränken und einer großen Auswahl an Gerichten ließen wir es uns gut gehen. Wir nutzten die volle Zeit aus und schlossen unser Treffen mit einem kleinen Bummel ab. Meine Cousine hat eine zauberhafte Tochter, die zwei Jahre alt ist. In einem Kaufhaus entdeckten wir hübsche Kleidungsstücke für sie. Nachdem wir noch in einem Spielzeuggeschäft waren und ich selbst wieder zum Kind wurde, verabschiedeten wir uns.
Abends traf ich mich mit alten Schulfreundinnen – wir kennen uns gefühlt eine halbe Ewigkeit. Wir machten uns eine Pizza und richteten uns für eine Faschingsfeier her. Das Motto war: Tausendundeine Nacht. Da wir nichts wirklich Passendes zu diesem Thema hatten, gingen wir einfach im Schlafanzug. Es war sehr bequem und wir genossen es, in unseren Pyjamas ausgelassen zu tanzen.
Am nächsten Morgen verwöhnte uns unsere Freundin mit einem Weißwurstfrühstück in ihrem schönen Wintergarten. Da wir am selben Tag wieder auf einen Faschingsumzug gehen wollten, blieb allerdings nicht viel Zeit zum Frühstücken, denn wir mussten uns ja schließlich wieder in Schale werfen. Ich verkleidete mich als Biene und fuhr mit meinen Eltern auf den Wörter Faschingsumzug, wo ich andere Freundinnen traf. Wie jedes Jahr war der Umzug ein echter Hingucker. Bunte Kostüme, schaurige Gesichter und ausgefallene Outfits waren zu sehen. Die Stimmung war großartig. Insgesamt war das ein großartiges Wochenende für mich. Es tut unheimlich gut, Zeit mit der Familie und mit Freunden zu verbringen.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Mar 25, 2019

Die Lehrer von morgen

Wie geht es weiter? Teil 2

In meinem vergangenen Blogbeitrag habe ich euch bereits erzählt, dass ich nicht weiß, ob ich rechtzeitig zum nächsten Referendariatsbeginn in Bonn mit dem Studium fertig werde. Was mich daran stört: Ich bin momentan 25 Jahre alt. Wenn ich erst anderthalb Jahre später ins Referendariat gehe, werde ich erst mit fast 30 fertig sein. Dazu kommt, dass ich bereits seit sieben Jahren studiere und es irgendwann einmal genug sein sollte – insbesondere weil ich von meinen Eltern gesponsert werde. Die machen das zwar gerne, aber es fühlt sich dennoch blöd an, in meinem Alter noch von seinen Eltern abhängig zu sein.
Auf der anderen Seite ist mir meine Arbeit in der Fachschaft sehr wichtig. Dieser Arbeit könnte ich nicht mehr nachgehen, wenn ich in den nächsten zwei Semestern fertig werden will. Und auch einige Module, die ich unbedingt noch machen möchte, könnte ich nicht mehr unterbringen.
Nach langem Hin und Her sowie einigen Gesprächen mit meinen Eltern, meinen Freunden und meinem Freund bin ich sicher: Ich werde doch noch länger studieren als zwei Semester. Nach vielem Abwägen wurde mir klar, dass das Timing zwar blöd ist, aber vernachlässigbar. Die Fachschaft und die Mathe-Module wiegen für mich viel schwerer. Meine Eltern werden auf meine Bitte hin mit ihrer finanziellen Unterstützung runtergehen. Dank des Tutoriums stehe ich finanziell dann nicht schlechter da als vorher, aber habe die Hälfte des mir zu Verfügung stehenden Geldes selbst verdient. Dadurch fühle ich mich etwas selbstständiger und entlaste auch meine Eltern.
Diese Entscheidung hat sich gut angefühlt und lässt mich sehr viel entspannter ins nächste Semester gehen.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  Mar 20, 2019
Autor: Janna
Rubrik: studium
Mar 20, 2019