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Die Lehrer von morgen

Praktikum in einer logopädischen Einrichtung

Mein Hauptfach ist Sprachheilpädagogik. Wir setzen uns mit theoretischen Fragestellungen rund um die Sprache auseinander. Da mir die Praxis fremd ist und ich wenige Umsetzungsmöglichkeiten des Theoretischen kenne, absolvierte ich in meiner vorlesungsfreien Zeit ein Praktikum bei einem Logopäden.
Ich merkte schnell, wie sinnvoll es ist, Praxisluft zu schnuppern. Ich lernte verschiedene Möglichkeiten kennen, die die Sprachfähigkeiten bei Patienten fördern. Zudem bekam ich facettenreiche Einblicke in Störungsbilder und deren Umfang.
Wir therapierten unter anderem in der Frühförderstelle. Hier wird vor allem spielerisch mit Lauten gearbeitet. Zudem spielt die Merkfähigkeit bei den Kindern eine große Rolle. Mit den Patienten werden verschiedene Spiele gespielt, die ihnen Spaß machen und zum unbewussten Lernen beitragen sollen. Außerdem werden sie positiv bestärkt. Mein Eindruck ist, dass sie sehr gerne zum Logopäden gehen.
Wir waren auch in einer schulvorbereitenden Einrichtung. Diese besuchen Kinder, die einen sonderpädagogischen Förderbedarf haben und noch nicht bereit für eine Einschulung sind. Ich lernte Therapiekonzepte für Autisten, Patienten mit Trisomie 21 oder Kinder mit geistigen oder neurologischen Erkrankungen kennen. Die Arbeit mit ihnen war sehr anstrengend und brauchte viel Geduld, aber machte mir auch unheimlich viel Spaß. Zusätzlich wird in der Logopädie-Praxis therapiert. Diese besuchen Kinder und junge Erwachsene.
Insgesamt gefällt mir die logopädische Arbeit sehr gut. Leider werde ich später kaum die Möglichkeit haben, Einzeltherapien durchzuführen und muss versuchen, differenzierte Konzepte für die ganze Klasse zu erstellen. Durch das Praktikum erhielt ich hierfür wichtige Tipps.

 

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  May 10, 2019
Autor: Eva
Rubrik: studium
May 10, 2019

Die Lehrer von morgen

Feedback

Ich habe euch schon erzählt, dass ich immer donnerstags mit meiner Mentorin meine Stunden reflektiere. Ihr Feedback ist sehr ausgewogen – es werden immer positive und negative Dinge angesprochen. Kritik einzustecken fällt mir dennoch nicht leicht. Jede Woche mache ich mir sehr viele Gedanken über meinen Unterricht und probiere viel aus, aber am Ende gibt es trotzdem viel zu diskutieren und nie einfach mal nur ein: „Das hast du richtig gut gemacht!“ Mich demotiviert das eher und manchmal habe ich das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Sie kritisiert zwar nicht immer dieselben Punkte und ich weiß auch, dass ich mich verbessere, aber insgesamt wird die Kritik nicht weniger. Eigentlich bin ich gut darin, konstruktive Kritik anzunehmen und umzusetzen. Schwieriger wird es für mich, wenn es um meine Persönlichkeit geht. Und beim Unterrichten geht es schließlich auch um meine Persönlichkeit und meinen Umgang mit anderen.. Das ist nicht immer leicht auszuhalten, auch wenn meine Mentorin sehr wertschätzend mit mir umgeht. Mir ist klar, dass sie aus mir nur das Beste herausholen will und dass es ihre Aufgabe ist, mir meine Fehler aufzuzeigen.
Das Problem ist, dass es mir schwer fällt, die Kritik einzuordnen. Ich würde gerne wissen, wie ich mich im Vergleich zu anderen anstelle. Ich bin es gewohnt, mit einer Note bewertet zu werden, die mich unter meinen Kommilitonen einordnet. Daher suche ich jetzt teilweise nach einem Satz, den ich mit irgendeiner Note verbinden kann. Nur so etwas wie „Das ist Kritik auf hohem Niveau, aber...“ würde mir schon helfen. Gerade kann ich nämlich überhaupt nicht einschätzen, ob meine Mentorin froh ist, mich als Referendarin zu haben, oder mehr Kompetenz von mir erwartet hätte.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  May 8, 2019
Autor: Hannah
Rubrik: studium
May 8, 2019

Die Lehrer von morgen

Lissabon - Teil 2

Ich war also tatsächlich in Lissabon und ganz überwältigt von den vielen Eindrücken.
Am ersten Tag musste meine Freundin in die Uni. Ich nutzte die Zeit, um eine kleine Stadtrundfahrt zu machen. In einem kleinen gemütlichen Café legte ich eine Pause ein und genoss einen leckeren frisch gepressten Ananassaft.
Als meine Freundin aus der Uni zurückkam, liefen wir zur Küste. Ich aß typische Spezialitäten, lauschte den Straßenmusikern und genoss die Aussicht. Danach gingen wir in eine Rooftop-Bar, also eine Bar auf einem Hochhaus. Dort genossen wir bei unglaublicher Aussicht den Sonnenuntergang.
Am nächsten Tag bestiegen wir mehrere Aussichtsplätze und liefen die Küste entlang zu einem Kloster. Auch an diesem Tag schien die Sonne und wir genossen es in kurzen Hosen bei 28 Grad die Promenade entlang zu flanieren. Um das südländische Feeling zu erleben, gingen wir abends aus und schlenderten durch die Straßen. Überall saßen die Leute draußen in den Straßencafés, die Lichter schimmerten in der Abenddämmerung und Musikanten verzauberten uns mit ihrer Musik – ich liebte diese Stimmung.
Am nächsten Tag gingen wir zum Strand. Ich sammelte bunte Muscheln und badete meine Füße. Es war sehr entspannend. Anschließend besichtigten wir noch die berühmte Jesusstatue. Hinwärts nahmen wir ein Taxi, zurück fuhren wir dann mit der Fähre. Vom Schiff aus konnten wir die gewaltige Brücke betrachten, die Ähnlichkeit mit der Golden Gate Bridge in San Francisco hat.
Und dann war mein Kurztrip auch schon wieder zu Ende. Am liebsten hätte ich noch mehr Zeit in Lissabon verbracht. Nun sitze ich wieder hier im kühlen Deutschland und denke gerne an diesen schönen Urlaub zurück.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  May 2, 2019
Autor: Eva
Rubrik: studium
May 2, 2019