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Die Lehrer von morgen

Rafting auf der Isar

Zu Weihnachten hatte ich einen Gutschein für eine Raftingtour auf der Isar geschenkt bekommen. Vergangenes Wochenende konnte ich diesen endlich einlösen. Mit meinen Freunden fuhr ich nach Lenggries, ein Dorf südlich von München, das in eine wunderschön bergige Landschaft eingebettet ist. Mitten hindurch fließt die klare und blau schimmernde Isar.
Beim Veranstalter angekommen erhielten wir eine kurze Einweisung sowie einen Neoprenanzug, Helm und Paddel. In dieser Montur stapften wir zur Isar. Zunächst wurde geprobt, wie man sich im Wasser bewegen soll, wenn man von Bord gegangen ist. Die Isar sollte hierbei nicht unterschätzt werden, da sie doch ein reißender Fluss ist. Dann wurden uns die Paddelbewegungen gezeigt.
Und dann ging es los: Wir paddelten zunächst gemütlich über die Wellen, bis die ersten Stromschnellen kamen. Voller Adrenalin bewältigten wir den kurzen Abgang. Wir zogen unser Schlauchboot ans Ufer und durften in die Stromschnelle hineinspringen. Bei einer Wassertemperatur von vierzehn Grad war das eine sehr kalte Angelegenheit. Dennoch machte es unheimlich viel Spaß!
Am Ende angekommen schleppten wir unser Schlauchboot aus dem Wasser. Wir erhielten Umhänge, damit wir den Bus nicht nass machten und wurden zum Startpunkt zurückgefahren. Alles in allem hatte ich mir etwas mehr „action“ bei der Raftingtour erhofft. Es gab lediglich eine Stromschnelle, die aufregend war. Dennoch machte mir die Tour viel Spaß und es war etwas Besonderes.
Weil wir nach dem langen Tag die Strecke nicht mehr nach Hause fahren wollten, übernachteten wir in München. Am nächsten Morgen frühstückten wir gemütlich und spazierten noch etwas im Englischen Garten, bis wir uns wieder auf den Heimweg machten.

Autor: Eva  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 11, 2019

Die Lehrer von morgen

Freie Tage sinnvoll nutzen

Besonders erfreulich sind im Sommersemester die vielen Feiertage. Es sind freie Tage, an denen viel für die Universität nachgeholt oder vorbereitet werden kann. Oder man verbringt sie mit seinen besten Freundinnen – so wie ich.
Wir frühstückten in aller Seelenruhe bei Sonnenschein zusammen auf meiner Terrasse. Wir tauschten Neuigkeiten aus und unterhielten uns viel.
Nach unserem ausgiebigen Frühstück nahmen wir den Zug nach Nürnberg, um dort ein Burggrabenfest zu besuchen. Angekommen pausierten wir an der Pegnitz und lauschten einem Gitarrenspieler. An der Burg angekommen stellten wir fest, dass das Burggrabenfest gar nicht stattfand – es handelte sich um eine falsche Ankündigung.
Wir ließen uns im Burggarten nieder und genossen die Aussicht.
Als sich unser Hungergefühl regte, suchten wir uns ein schönes Restaurant. Wir entdeckten die „Kuhmuhne“, ein Burgerrestaurant, das auf regionale und frische Produkte Wert legt. Wir bekamen draußen einen schönen Platz und ließen uns das leckere Essen schmecken. Abschließend schlenderten wir durch die belebten Gassen und gönnten uns noch ein Eis, bevor wir zurück nach Hause fuhren.
Es war sehr schön, einen kompletten Tag mit meinen besten Freundinnen zu verbringen. Leider schaffen wir es nur selten, so viel Zeit miteinander zu verbringen, deshalb war dieser Tag umso kostbarer.

 

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Jul 4, 2019

Die Lehrer von morgen

Erwachsenenbildung

Zwischen meinem Examen und meinem Referendariat habe ich eine Weile als wissenschaftliche Hilfskraft für meine Professorin gearbeitet. Diese Professorin schrieb mir im Frühling eine E-Mail und fragte mich, ob ich mir zutrauen würde, sie bei einem Vortrag zu vertreten. Der Vortrag richtete sich an Teilnehmer eines Lehrgangs im Horizontalen Laufbahnwechsel (HoLa), also an Lehrerinnen und Lehrer, die ursprünglich ein allgemeines Lehramt (z.B. Grundschule oder Realschule) studiert haben, nun aber schon mehrere Jahre an einem SBBZ (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum) arbeiten und nachträglich noch die Qualifizierung als Sonderpädagogen erlangen wollen. 90 Minuten sollte ich ihnen etwas darüber erzählen, wie man das Sprachverständnis von Kindern und Jugendlichen diagnostizieren kann. Mir war ziemlich schnell klar, dass ich diese Chance nutzen wollte! Ich fand es richtig schön, dass sie mir so etwas zutraute, es könnte meine erste Erfahrung in der Erwachsenenbildung sein und ich bekam sogar ein Honorar dafür.
Die Organisation des Vortrags war zeitlich etwas schwierig, weil ich eine Woche vor dem Termin meinen Unterrichtsbesuch hatte und es mir nicht gelang, mich auf beides gleichzeitig vorzubereiten. In den Osterferien hatte ich mich bereits mit meiner Professorin getroffen, sie hatte mir relevante Tests ausgeliehen und alte Präsentationen zum Thema mitgegeben. Für das Erstellen meiner eigenen Präsentation und das Üben des Vortrags sowie weitere organisatorische Fragen hatte ich dann aber nur noch eine Woche Zeit.
Am Tag des Vortrags selbst war ich eher im positiven Sinne aufgeregt. Der Vortrag fand am Seminar statt, an dem ich auch ausgebildet werde, ich kannte also die Räumlichkeiten. Es war eine angenehme Atmosphäre und die Teilnehmer waren sehr interessiert. Und auch der Rest lief gut, sogar mein Zeitmanagement. Hin und wieder kamen Fragen, auf die ich am nächsten Tag eine bessere Antwort gewusst hätte, aber ich reagierte gelassen. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass die Teilnehmer mich „wahnsinnig souverän“ fanden. Das hat mich natürlich sehr gefreut! Insgesamt war es echt eine tolle Erfahrung und ich würde eine solche Möglichkeit jederzeit wieder annehmen.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Jul 2, 2019
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Jul 2, 2019