Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Die Lehrer von morgen

Gipfelstürmer

Ich mag das Meer, das Geräusch der Wellen und die frische Brise. Dennoch zieht es mich immer häufiger in die Berge. Ich liebe Aktivurlaube, in denen ich gefordert werde. Ich liebe die Höhe, den Weitblick und die grünen Teppiche, die sich durch die Berglandschaft ziehen.
In den vergangenen Wochen verbrachte ich viele Tage in Österreich. Einmal mit meiner Fußballmannschaft und ein weiteres Mal mit Freunden und Bekannten. Ich wanderte im Walser- und Zillertal umher und war von der Landschaft wieder einmal fasziniert. Im Urlaub mit meiner Fußballmannschaft verbrachten wir gemeinsam entspannte Stunden auf einer Hütte und wir wanderten einen unheimlich interessanten Blumenlehrpfad entlang. Im Zillertal wanderten wir viele Höhenmeter. Wir erklungen Gipfel, die mich sehr forderten. Der Abgrund war oft nah und die Gehfläche sehr eingeschränkt. Als wir am Gipfelkreuz ankamen, hatten wir eine faszinierende Aussicht. Ich fühlte mich frei, riss die Arme auseinander und ließ mir den Wind durch die Haare blasen. Es war ein herrliches Gefühl fast 500 Höhenmeter gewandert zu sein und das Ziel erreicht zu haben. Am nächsten Tag fuhren wir zu einem Stausee mit einer gewaltigen Stauseemauer. Das Bauwerk war faszinierend. Wir wanderten von dort nach Italien. Ich genoss eine frische Kuhmilch auf einer Alm und legte nach Erreichen des Ziels meine Füße hoch. Die Natur zeigte sich auch hier von ihrer schönsten Seite. Nicht weit von unserer Unterkunft entfernt befand sich ein Käsebauer, der aus Eigenerzeugung Käse, Joghurt und Schnaps herstellte und verkaufte. Fast täglich verwöhnten wir uns mit seinen Köstlichkeiten.
Das Gute war, dass ich durch diese Gruppenurlaube viel Geld sparte. Die Kosten für Sprit, Unterkunft und Selbstverpflegung wurden fair untereinander aufgeteilt. Kaum bin ich Zuhause werde ich den Gedanken wieder in die Berge zu fahren nicht los – vielleicht plane ich einfach schon meine nächste Reise

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Aug 27, 2019
Autor: Eva
Rubrik: studium
Aug 27, 2019

Die Lehrer von morgen

Semesterabschluss

Die Zeit vergeht wie im Flug. Ich bin wieder einmal am Semesterende angelangt. Meine Zulassungsarbeit ist gebunden eingereicht worden, mein Praktikum beendet und meine Hausarbeiten so gut wie fertig.
Nun steht mein letztes abschließendes Semester vor der Tür. Ein Bauchkribbeln macht sich allein beim Gedanken an das große Staatsexamen breit. Ich muss sechs Prüfungen in vier Fächern absolvieren. Wenn ich den Aufwand für das erziehungswissenschaftliche Examen reflektiere, frage ich mich, wie ich das große bewältigen soll, denn nun kommt der sechsfache Lernaufwand auf mich zu. Zudem habe ich noch Pflichtfächer zu belegen, die auch noch eine Klausur beinhalten. Ich werde eine große Hürde überwinden müssen, die mit viel Arbeitsaufwand, Freizeitkürzungen und langen Nächten in Verbindung steht - ob mir das gelingen wird? Weiterhin muss ich planen, was nach meinem Studium passieren soll. Wie nutze ich meine freie Zeit bis zum Referendariat sinnvoll? Wohin verschlägt es mich? Welche Hürden habe ich dann zu bewältigen? Fragen um Fragen, die sich in meinem Kopf drehen.
Ich versuche mit diesen Zweifeln umzugehen und erinnere mich an Dinge, die ich bisher bewältigte habe. Weiterhin denke ich an mein unterstützendes Umfeld. Meine Familie und Freunde, die mich immer begleiten. Sie haben immer ein offenes Ohr für mich und können mit meinem Gefühlschaos gut umgehen. Ich halte mir mein Ziel vor Augen eine gute Lehrerin sein zu wollen, was mich unheimlich motiviert. Alles in allem schafften schon mehrere diesen großen Schritt im Lehramtsstudium, dann werde ich das hoffentlich auch gut meistern.

 

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Aug 16, 2019

Die Lehrer von morgen

Die Bedeutung der Stimme

Im Schwerpunktfach Sprachheilpädagogik spielt die Stimme eine bedeutende Rolle. Eine geschädigte Lehrerstimme hat Auswirkungen auf die Erinnerungsfähigkeit, Leistungsfähigkeit und Aufmerksamkeit der Schüler. Sie können diese krankhaften Stimmanteile nicht nur imitieren, sondern empfinden diese auch als unangenehm.

An unserem Lehrstuhl gibt es Dozenten mit einer Logopädenausbildung, die Stimmtherapien für Studierende anbieten. Es kann eine Stimmumfangsdiagnose gemacht werden, um krankhafte Stimmanteile zu entschlüsseln. Zudem wird zu einem Besuch beim Phoniater geraten.

Ich selbst war oft unzufrieden mit meiner Stimme. Ich empfand sie als verwaschen und sprach mit sehr viel Druckausübung, weswegen ich das Angebot des Lehrstuhls annahm. Tatsächlich wurde bei mir eine leichte funktionelle Dysphonie festgestellt. Das bedeutet, dass ich mit viel Spannung spreche und meine Atmung nicht angemessen einsetzen kann. Auf Bildern des Phoniaters wurde gesehen, dass sich meine Stimmlippen nicht vollständig schlossen. Es war spannend, die Kehlkopfbewegungen zu beobachten und das sogar in 3-D.

Ich besuchte nach dieser Diagnose drei Semester lang den Logopäden. Es machte mir unheimlich viel Spaß! Wir entspannten viel, unterhielten uns oft und ich spürte eine Verbesserung. Ich wurde nicht nur stimmlich sicher, mein Selbstbewusstsein wurde deutlich größer.

Die abschließende Diagnose beim Phoniater war deutlich besser. Die Übungen, die ich vom Logopäden mitnehmen durfte, werde ich beibehalten. Besonders morgens tut es der Stimme unheimlich gut, aufgewärmt zu werden.

Weiterhin ist es für meine berufliche Laufbahn von großer Bedeutung, lange, viel und anstrengungslos sprechen zu können. Es hat nicht nur einen Mehrwert für mich, sondern auch für meine Schüler.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Aug 8, 2019
Autor: Eva
Rubrik: studium
Aug 8, 2019